Server-Konsole

Server-Konsole
Die Cumulus Server-Konsole kombiniert Werkzeuge für verschiedene administrative Aufgaben. Dieses Kapitel beschreibt die Cumulus Server­-Konsole und einige der administrativen Aufgaben, die mit Werkzeugen der Server-Konsole ausgeführt werden.
Übersicht
Die Cumulus Server-Konsole kombiniert verschiedene Administrationswerkzeuge und bietet einfachen Zugriff auf diese Werkzeuge:
Aktivitätsmonitor
Zeigt Informationen über die Aktivität des Cumulus Servers und listet die Benutzer auf, die zu einem Katalog verbunden sind. Ermöglicht, die Verbindung von einzelnen Benutzern zu unterbrechen.
Backup Manager
Ermöglicht das Erstellen von Regeln für das automatische Sichern von Katalogen und Cumulus Konfigurationsdateien.
FileSystem Companion Manager
Ermöglicht das Konfigurieren von Instanzen des Cumulus FileSystem Companions­, einer optionalen Komponente, die auf Dateisystem-Ereignisse lauscht und diese in Cumulus Aktionen konvertiert.
Dateisystem-Versionierung
Ermöglicht das Einrichten und Konfigurieren der Asset-Versionierung für jeden zentralen Asset-Speicherort Ihres Dateisystems.
Log Manager
Ermöglicht, für ausgewählte Kataloge eine Protokollierung zu aktivieren und Einstellungen für die Protokollierung vorzunehmen.
Mail Manager
Ermöglicht, Cumulus für die Zusammenarbeit mit Ihrem E-Mail-Server zu konfigurieren, das Versenden von Cumulus Server Benachrichtigungen einzustellen und die E-Mail-Warteschlange einzusehen.
Remote Admin
Zeigt den Cumulus Server-Status und ermöglicht, den Server zu starten und zu stoppen. Die Optionen dieses Moduls ermöglichen, die aktuellen Einstellungen für den Server sowie für die Lizenz anzusehen und zu bearbeiten und bietet ein Werkzeug, das die Konfiguration der FileSharing.Info Datei erleichtert.
Report Manager
Ermöglicht Ihnen, Reporte zu konfigurieren und zu erstellen, die auf Katalogstatistiken oder Aktivitäten basieren.
Scheduler-Manager
Ermöglicht Ihnen, die Aufgaben zu bestimmen, die von Cumulus automatisch ausgeführt werden.
Set-Manager
Ermöglicht Ihnen, zur Mitbenutzung zugelassene Cumulus Elemente (Sets, Vorlagen usw.) zu exportieren und importieren. Und ermöglicht Ihnen, alle individuellen Sets von Benutzern erneut laden zu lassen.
User Manager
Ermöglicht, Benutzer und deren Zugriffsrechte auf Kataloge und Funktionen festzulegen.
Vault Server
Zeigt die aktuellen Einstellungen für den Cumulus Vault Server. Ermöglicht, den Vault-Server zu konfigurieren und zu administrieren.
Sites Konfigurator (nur Web-Server-Konsole)
Ermöglicht Ihnen, Cumulus Sites zu konfigurieren.
Web Client Konfigurator (nur Web-Server-Konsole)
Ermöglicht Ihnen, Cumulus Web Client zu konfigurieren.
RoboFlow (nur Web-Server-Konsole)
Ermöglicht Ihnen, Canto RoboFlow zu konfigurieren und Workflows.
Auf die Cumulus Server-Konsole kann auf zwei Weisen zugegriffen werden: Über die Server-Konsole-Applikation, die gemeinsam mit dem Cumulus Client installiert wurde, oder über die Web-Server-Konsole per Webbrowser von jedem beliebigen Ort aus, vorausgesetzt, die Web-Server-Konsole (die ein Teil der Cumulus Web-Lösungen ist) ist auf Ihrem Cumulus System installiert. In beiden Fällen benötigen Sie für den Zugriff und das Arbeiten mit der Server-Konsole entsprechende Rechte.
Zugriff auf die Server-Konsole
Die Server-Konsolen-Applikation und die Web-Server-Konsole sind vom Look & Feel her nahezu identisch und verfügen über dieselben Konfigurationsoptionen und Module. Zusätzlich umfasst die Web-Server-Konsole das Sites Konfigurator Modul. (Weitere Informationen zum Sites Konfigurator erhalten Sie im Sites Administrationshandbuch.)
Die Server-Konsolen-Applikation öffnen
So rufen Sie die Server-Konsolen-Applikation auf:
 
1.
2.
Wählen Sie Datei > Administration > Server-Konsole.
3.
4.
Melden Sie sich mit dem Namen und Kennwort des Cumulus Administrators (oder eines anderen Benutzers, der die entsprechenden Rechte hat) am Cumulus Server an.
5.
Die Web-Server-Konsole öffnen
So rufen Sie die Web-Server-Konsole auf:
 
1.
2.
3.
4.
5.
HINWEIS: Die Server-Konsolen-Applikation und die Web-Server-Konsole sind vom Look & Feel her nahezu identisch und verfügen über dieselben Funktionen und Module.
Neben dem Namen des Servers wird der Name des angemeldeten Administrators in Klammern angezeigt.
Die Server-Konsole hat eine eigene Menüleiste. Über das Menü Server können Sie sich zu weiteren Cumulus Servern verbinden, die Sie administrieren wollen oder die Verbindung zu einem ausgewählten Cumulus Server abbrechen. Das Menü Aktion bietet die Funktionen an, die für den ausgewählten Eintrag zur Verfügung stehen. Diese Funktionen können Sie auch über einen rechten/alternativen Mausklick aufrufen.
Wählen Sie auf der linken Seite den Eintrag für das Modul, das Sie für Ihre Aufgabe einsetzen wollen. Einige Module bieten mehrere Optionen. Diese werden durch ein + Symbol zur Linken angezeigt. Klicken Sie auf dieses Symbol, um die Optionen anzuzeigen.
Um mit den Modulen der Server-Konsole arbeiten zu können, benötigen Sie das entsprechende Administratorrecht für das jeweilige Modul. Diese Rechte werden mit dem User Manager-Modul für jeden Benutzer vergeben. Da sich die Module Log Manager und Aktivitätsmonitor der Server-Konsole auf Aufgaben beziehen, die zur Verwaltung eines Kataloges gehören, werden diese Rechte im Bereich Rechte vergeben. Dahingegen beziehen sich die Module User Manager und Back­up Manager der Server-Konsole auf administrative Aufgaben, die den Cumulus Server betreffen. Daher werden diese Rechte im Bereich Server-Rechte vergeben.
Die folgenden Abschnitte beschreiben Backup Manager, Scheduler-Manager und Remote Admin. Für eine Beschreibung vom:
Server-Konsole für mehrere Cumulus Server­
Wenn Sie eine Cumulus Installation mit mehr als einem Cumulus Server haben, können Sie mit der Server-Konsole mehrere Server gleichzeitig verwalten. Wählen Sie Server > Verbinden, um sich mit einem anderen Cumulus Server zu verbinden. Der Bereich auf der linken Seite enthält einen Eintrag für jeden Server und zeigt die jeweils zugänglichen Module der einzelnen Server an. Neben dem Server-Namen steht jeweils der Name des angemeldeten Administrators in Klammern.
Backup Manager
VORAUSSETZUNG: Um mit dem Backup Manager zu arbeiten, benötigen Sie das entsprechende Administratorrecht für den Cumulus Server: Backup­-Administrator
Der Backup Manager ermöglicht das automatische Sichern Ihrer Konfigurationsdateien und Ihrer Kataloge – wenn die Kataloge auf der Cumulus Datenbank basieren.
Sie können Aufgaben für den Backup Manager festlegen. Diese Aufgaben beinhalten:
Wenn Sie Ihre Cumulus Konfigurationsdateien sichern, wird ein ZIP-Archiv erstellt mit allen Konfigurationsdateien, die sich im Ordner conf befinden, und am ausgewählten Zielort gespeichert. Sollten Sie die Option Zeitangabe des Backups an den Dateinamen anfügen nicht aktiviert haben, dann überschreibt die nächste Sicherungsdatei, die entsprechend Ihrer Angaben für diese Backup-Aufgabe erstellt wird, die ZIP-Datei.
Ein Katalog muss für ein Backup nicht geschlossen sein. Die Sicherungskopie kann sogar gemacht werden, während Clients verbunden sind. Beim Backup eines Katalogs wird eine temporäre Datei für den Katalog erstellt – zu dem Zeitpunkt, an dem das Back­up gestartet wurde. Diese temporäre Datei wird als BAK-Datei an dem ausgewählten Speicherort gespeichert. Sie wird unter dem Namen der Katalogdatei mit der Erweiterung BAK gespeichert. Sollten Sie die Option Zeitangabe des Backups an den Dateinamen anfügen nicht aktiviert haben, wird diese BAK-Datei beim nächsten Backup von der Sicherungskopie, die entsprechend der Aufgabe erstellt wird, überschrieben.
Wenn Sie die Zeiten für die verschiedenen Backup-Mechanismen festlegen, berücksichtigen Sie die Zeit, die Cumulus für das Erstellen und Speichern der Katalogsicherungsdateien benötigt.
Wenn der Mail Manager für das Versenden von Benachrichtigungen konfiguriert ist, können nach jedem Katalog-Backup-Vorgang des Backup Managers automatisch E-Mail-Bestätigungen verschickt werden.
HINWEIS: Denken Sie daran, dass das Sichern eines Cumulus Katalogs nicht die Dateien der Assets sichert, die von den Datensätzen repräsentiert werden. Sorgen Sie dafür, dass alle wichtigen Dateien in Ihren regulären Datensicherungen enthalten sind.
 
Wenn Sie den Speicherort für Backups festlegen, wird das Fenster Zielort für Backup auswählen geöffnet. Er ermöglicht in den Bereichen für den Remote-Datei-Browser zu navigieren, die in den Cumulus Server-Einstellungen mit dem Remote Admin-Modul festgelegt wurden.
FileSystem Companion Manager
Der Cumulus FileSystem Companion ist ein Add-on, das auf Dateisystem-Ereignisse lauscht und diese auf intelligente Weise in Cumulus Aktionen übersetzen kann. Cumulus ist so in der Lage, Assets automatisch zu katalogisieren und Datensätze auf der Basis von Veränderungen im Dateisystem zu erstellen, zu aktualisieren oder zu löschen.
Optionale Funktion! Diese Funktion ist möglicherweise nicht in Ihrer Cumulus Konfiguration verfügbar.
Der FileSystem Companion ist nur für Windows- und Linux-Dateiserver erhältlich (auf die allerdings von jeder Client-Plattform aus zugegriffen werden kann). Der FileSystem Companion läuft als separater Dienst, auch Instanz genannt, auf dem entsprechenden Server-Rechner. Jede der Instanzen des Dienstes verfügt über eine eigene Konfigurations-xml-Datei. Diese definiert den eindeutigen Namen der Instanz, die Adresse des Cumulus Servers und den technischen Benutzer, mit dem die Verbindung zu diesem Cumulus Server hergestellt wird.
Abgesehen von diesen Grundeinstellungen werden die Instanzen des Cumulus FileSystem Companions über den FileSystem Companion Manager in der Cumulus Server-Konsole konfiguriert. Dies umfasst die Auswahl der Ordner, die beobachtet werden sollen, die Auswahl des zu verwendenden Katalogs, Asset-Handling-Sets und der Rechtevorlage, sowie bestimmte Time-out-Werte und eine Liste von Elementen, die von der gegebenen Instanz des FileSystem Companion ignoriert werden sollen. Ferner können die Instanzen über den FileSystem Companion Manager aktiviert/deaktiviert werden.
WICHTIG! Der FileSystem Companion und die zu beobachtenden Ordner müssen sich physikalisch auf ein und demselben Rechner befinden.
Verwenden Sie den FileSystem Companion
nicht in Netzwerkfreigaben, die in das Dateisystem gemountet sind, da dies zu einem fehlerhaften Verhalten führen kann.
Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick darüber, welche Dateisystem-Ereignisse welche Cumulus Aktionen nach sich ziehen:
Es besteht jedoch keine Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen einem Dateisystem-Ereignis und einer Cumulus Aktion. Cumulus sammelt die Dateisystem-Ereignisse in einer Warteschlange und verarbeitet sie mit einer konfigurierbaren Verzögerung. Auf diese Weise können in einem definierten Zeitraum mehrere Ereignisse für eine Datei gesammelt werden und dann eine passende Cumulus Aktion ausgeführt werden – als Ergebnis einer Reihe von Dateisystem-Ereignissen. Dieser Time-out bzw. diese Verzögerung ist sinnvoll, wenn zum Beispiel eine Anwendung während der Verarbeitung eines Assets temporäre Dateien erstellt, umbenennt und/oder löscht.
Bei einer Sequenz mehrerer Dateisystem-Ereignisse wie zum Beispiel ERSTELLEN, AKTUALISIEREN, AKTUALISIEREN, LÖSCHEN, wäre die resultierende Cumulus Aktion IGNORIEREN, da es nicht möglich ist, einen Datensatz für ein Asset zu erstellen, das zu diesem Zeitpunkt bereits wieder gelöscht ist.
Einen Sonderfall stellen die UMBENENNUNGS-Vorgänge im Dateisystem dar. Diese werden immer unmittelbar und ohne Zeitverzögerung in Cumulus ausgeführt.
FileSystem Companion Instanzen konfigurieren
Der FileSystem Companion Manager listet vorhandene Konfigurationen auf. Sie können neue Konfigurationen erstellen sowie vorhandene Konfigurationen bearbeiten, löschen und aktivieren/deaktivieren. Wenn der Name einer vorhandenen FileSystem Companion Instanz mit dem Namen einer Konfiguration übereinstimmt, werden die Einstellungen dieser Konfiguration für die entsprechende Instanz wirksam.
Für jede Instanz werden folgende Informationen angezeigt:
Status – Läuft/Läuft nicht/Deaktiviert
Name – Name der Instanz. Dieser Name sollte mit dem Namen einer vorhandenen Instanz des FileSystem Companions übereinstimmen.
Ordner – Anzahl der Ordner und Pfad zu den Ordnern, die beobachtet werden, und Name des Katalogs, mit dem die Dateisystem-Ereignisse synchronisiert werden.
Größe der Ereigniswarteschlange – Anzahl der Assets, für die die Verarbeitung von Dateisystem-Ereignissen aussteht
Die folgenden Spalten geben Auskunft über Inkonsistenzen, die von dem im Hintergrund laufenden Resync-Prozess gefunden werden. In der Regel werden diese Inkonsistenzen innerhalb einer bestimmten Zeit automatisch aufgelöst.
Fehlende Datensätze – Anzahl der Assets ohne zugehörigen Datensatz
Fehlende Assets – Anzahl der Datensätze ohne zugehöriges Asset
Prüfsummenprobleme – Anzahl der Referenz-Inkonsistenzen
Sowohl vorhandene als auch neue Instanzen werden über das Fenster Instanz-Konfiguration bearbeiten bearbeitet.
Ordner – eine Liste von Ordnern, die von der Instanz beobachtet werden. Für jeden Ordner werden folgende Informationen angezeigt:
Ordner – Absoluter Pfad zu dem zu beobachtenden Ordner. Alle Unterordner dieses Ordners werden ebenfalls beobachtet.
HINWEIS: Dies führt im Kategoriebereich zu einem (technischen) Quellkategoriebaum, der unter Alle angezeigt wird. Dieser Kategoriebaum darf nicht manuell bearbeitet werden!
Katalog – Name des Katalogs, in den die Dateisystem-Ereignisse des angegebenen Ordners synchronisiert werden. Der Katalog kann aus einer Drop-down-Liste ausgewählt werden.
NOTE: Es ist nicht möglich, Dateisystem-Ereignisse von verschiedenen Ordnerpfaden in ein und demselben Katalog zu übernehmen!
Asset-Handling-Set – Name des Asset-Handling-Sets, das mit der Cumulus Aktion verwendet wird. Das Asset-Handling-Set kann aus einer Drop-down-Liste ausgewählt werden.
Rechtevorlage - Name der zu verwendenden Rechtevorlage. Die Rechtevorlage kann aus einer Drop-down-Liste ausgewählt werden.
Einstellungen – In diesem Abschnitt können verschiedene Time-out-Werte festgelegt werden.
Time-out für Aktivität – Mindestverzögerung zwischen dem Empfang eines Dateisystem-Ereignisses und dessen Umwandlung in eine Cumulus Aktion.
HINWEIS: In der Regel ist der tatsächliche Zeitabstand zwischen einem Dateisystem-Ereignis und der resultierenden Cumulus Aktion größer als dieser Wert, abhängig von der Last auf dem Rechner und der Anzahl der eintreffenden Dateisystem-Ereignisse.
Time-out für Datensatz-Resync-Läufe – Zeitlicher Mindestabstand, bevor Resync-Thread nach Datensätzen ohne Assets und nach Assets ohne Datensätze sucht.
Time-out für Kategorie-Resync-Läufe – Zeitlicher Mindestabstand, bevor Resync-Thread die technische Kategoriestruktur des FileSystem Companion nach Kategorien durchsucht, zu denen keine entsprechenden Ordner auf der Festplatte auffindbar sind.
Time-out für Verzögerung von Aktionen in Resyncs – Zeitlicher Mindestabstand zwischen der Entdeckung einer Inkonsistenz durch den Resync-Thread (zum Beispiel einen Datensatz im Katalog mit fehlendem Asset) und der Ausführung der entsprechenden Cleanup-Funktion (in diesem Fall Löschen des Datensatzes).
Ausnahmeliste – Eine Liste von Dateien, Dateitypen und Ordnern, die vom FileSystem Companion ignoriert werden sollen.
Die Einträge in dieser Liste müssen in Form von regulären Ausdrücken vorgenommen werden!
Dateisystem-Versionierung
Cumulus unterstützt Asset-Versionierung für Assets, die in einem Asset-Versionierungssystem wie Cumulus Vault gespeichert werden (siehe „Cumulus Vault einrichten"), sowie für Assets, die an einem zentralen Asset-Speicherort innerhalb des Dateisystems gespeichert werden.
Die klassische Art und Weise, ein versioniertes Asset zu bearbeiten und eine neue Version des Assets zu erstellen, geht so: Das Asset wird ausgecheckt, bearbeitet und anschließend wieder eincheckt. Bei einer dateisystembasierten Speicherung der Assets – im Gegensatz zu einer Vault-basierten Asset-Speicherung – kann ein Asset jedoch auch direkt im Dateisystem geöffnet und bearbeitet werden, das heißt, ohne dass es zuvor aus Cumulus ausgecheckt werden muss. Daher ermöglicht Cumulus, dass modifizierte Assets eingecheckt und als neue Version gespeichert werden können, ohne dass sie zuvor ausgecheckt waren.
Voraussetzungen
Die Versionierung von Assets kann für jeden Katalog eingerichtet werden, der einen dateisystembasierten zentralen Asset-Speicherort verwendet (Bearbeiten > Einstellungen > Katalogeinstellungen > Allgemein > Zentralen Asset-Speicherort verwenden).
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die dateisystembasierte Versionierung für einen Katalog zu aktivieren:
Die speziellen Felder für die Versionierung (enthalten in der Katalogvorlage Fields for Asset Version Control) müssen im ausgewählten Katalog enthalten sein.
Technisches Hintergrundwissen
Cumulus speichert die Asset-Versionen am zentralen Asset-Speicherort in versteckten Ordnern, damit sie beim Navigieren durch das Dateisystem unsichtbar sind und nicht einfach geöffnet werden können. Es ist immer nur die jeweils aktuelle Version eines Assets im Dateisystem sichtbar.
HINWEIS: Um ein versehentliches „Zerstören“ der aktuellen Version eines Assets zu verhindern, bewahrt Cumulus immer eine Kopie der aktuellen Version in einem versteckten Ordner auf. Jedes Mal, wenn Cumulus aus einem geänderten, aber nicht ausgecheckten Asset eine neue Version erzeugt, wird diese verdeckte Datei zur vorletzten Version.
Cumulus kann jedes Mal, wenn ein Datensatz aktualisiert wird, aus dem dazugehörigen veränderten Asset eine neue Version erzeugen. Datensätze können entweder manuell aktualisiert werden (über Metadaten > Datensatz aktualisieren) oder automatisch, zum Beispiel mit der Funktion zum automatischen Katalogisieren von Quellkategorien oder mit einer Scheduler-Aktion.
Dateisystem-Versionierung konfigurieren
Die dateisystembasierte Versionierung von Assets wird in der Server-Konsole konfiguriert.
Folgende Einstellungen sind konfigurierbar:
Neue Version beim Aktualisieren des Datensatzes erstellen (wenn Asset bearbeitet wurde): Dies gilt sowohl für manuelle als auch automatische Aktualisierungen des Datensatzes.
Wenn diese Option nicht aktiviert ist, müssen neue Versionen explizit über den Menübefehl Asset > Check-in erzeugt werden.
Erstellen neuer Versionen reduzieren. Zeitlicher Mindestabstand zwischen zwei Versionen (in Minuten): Wenn aktiviert, muss mindestens die hier definierte Anzahl von Minuten vergangen sein, bevor eine neue Version erstellt wird, selbst dann, wenn das Asset in der Zwischenzeit verändert wurde. Je nach Systembelastung, Länge der Aufgabenwarteschlange usw. kann der tatsächliche zeitliche Abstand den hier definierten Wert jedoch auch übersteigen.
Diese Einstellung ist sinnvoll, um einen „Stau“ zu verhindern, wenn zum Beispiel Programme regelmäßige Aktualisierungen von Dateien erzeugen.
HINWEIS: Diese Einstellung betrifft nur das Erstellen von Versionen durch Datensatz-Aktualisierungsvorgänge, nicht das Erstellen von Versionen durch das Einchecken von Dateien! Dateien können jederzeit und ohne zeitlichen Mindestabstand eingecheckt werden.
Maximale Anzahl verwalteter Versionen: Wenn aktiviert, wird nur die hier definierte Anzahl von Versionen aufbewahrt.
Älteste Version immer beibehalten: Wenn aktiviert, wird die älteste Version – die „Original“-Datei – niemals gelöscht.
So konfigurieren Sie einen zentralen Asset-Speicherort für die Asset-Versionierung:
 
1.
Klicken Sie auf Speicherort hinzufügen.
2.
Es wird ein Fenster angezeigt, in dem Sie gefragt werden, ob alle noch nicht versionierten Assets an dem ausgewählten Speicherort versionierbar gemacht werden sollen:
Ja: Bereits vorhandene Assets an dem zentralen Asset-Speicherort werden versionierbar gemacht.
Nein: Bereits vorhandene Assets werden nicht versionierbar gemacht; während neue Assets immer als versionierbare Assets erstellt werden. Über die Schaltfläche Assets am Speicherort vorbereiten können nicht versionierbare Assets auch zu einem späteren Zeitpunkt in versionierbare Assets umgewandelt werden.
3.
Über die Schaltfläche Speicherort entfernen kann die Asset-Versionierung für einen Speicherort jederzeit beendet werden. Wenn Sie dies tun, haben Sie auch die Möglichkeit, die Versionierung für alle derzeit versionierten Assets zu deaktivieren (das heißt, sie nicht versionierbar zu machen) und alle vorhandenen Versionen zu entfernen.
Mail Manager
VORAUSSETZUNG: Um mit dem Mail Manager zu arbeiten, benötigen Sie das entsprechende Administratorrecht für den Cumulus Server: Mail-Administrator
Der Mail Manager ermöglicht Ihnen, Cumulus für die Zusammenarbeit mit Ihrem E-Mail-Server zu konfigurieren. Sie können über den Mail Manager Einstellungen für Ihren E-Mail-Server definieren und testen, das Versenden von Cumulus Server Benachrichtigungen aktivieren und die E-Mail-Warteschlange einsehen. Cumulus Server Benachrichtigungen umfassen Nachrichten, die vom Cumulus Scheduler und Cumulus Server erzeugt werden (z. B. syslog Systemmeldungen, Fehlermeldungen oder Benachrichtigungen über erfolgreich ausgeführte Vorgänge wie zum Beispiel Katalog-Backups).
 
9
Optionen für den Absender. Wenn die Option Für E-Mails ohne Absender-Adresse aktiviert ist, wird die Adresse dieses Absenders standardmäßig verwendet.
TIPP:  
Benachrichtigungs-E-Mails oder andere automatisch erzeugte E-Mails (z. B. URLs) können sehr kurz sein und daher möglicherweise als unerwünschte E-Mail-Nachricht (E-Mail Spam oder Junk) identifiziert werden. Canto empfiehlt daher das Versenden von Test-E-Mails, um, wenn notwendig, die Empfänger dazu auffordern zu können, den Absender in die Liste sicherer Absender ihres lokalen E-Mail-Clients aufzunehmen.
Remote Admin
Sie verwenden das Remote Admin-Modul, um den Cumulus Server zu starten und zu stoppen sowie zum Konfigurieren der Cumulus Server-Einstellungen, zum Beispiel die Angaben zum Cumulus Administrator, die TCP/IP-Port-Nummer des Servers und Time-out-Bestimmungen für verschiedene Funktionen. Außerdem verwenden Sie das Remote Admin-Modul zum Aktivieren Ihrer Cumulus Installation und/oder zusätzlicher Optionen sowie zum Ansehen und, wenn notwendig, Ändern von Lizenzinformationen. Sie müssen als Cumulus Administrator angemeldet sein, um mit Remote Admin arbeiten zu können.
Die Remote Admin-Funktionen können Sie über die Server-Konsole oder mit einem Webbrowser von jedem Rechner aus durchführen. Die folgenden Abschnitte beschreiben die Version, die die Server-Konsole anbietet.
Cumulus Server-Status
Wenn Sie auf den Remote Admin-Eintrag in der Server-Konsole kli­cken, wird der Cumulus Server-Status angezeigt. Sie können den Cumulus Server starten und stoppen.
Cumulus Server-Einstellungen
Um die Einstellungen des Cumulus Servers zu sehen, kli­cken Sie auf das + Symbol links vom Eintrag für Remote Admin. Dann kli­cken Sie auf den Eintrag Einstellungen. Die Cumulus Server-Einstellungen werden angezeigt. Die Einstellungen betreffen das allgemeine Verhalten des Cumulus Servers.
Wenn Sie die Einstellungen ändern wollen, können Sie die Einstellungen bearbeiten und anschließend Änderungen speichern kli­cken, um die Änderungen an den Cumulus Server zu schicken. Siehe „Übersicht: Cumulus Server-Einstellungen”, für eine Übersicht über die Optionen, die zur Verfügung stehen.
 
TIPP: Wenn Sie das Kennwort nur für einen bestimmten Benutzer auf niemals ablaufen setzen wollen, können Sie das mit dem User Manager.
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Basis-URLs für Web-Zugang bestimmen die Web-Adressen von Katalogen, auf die über das Web zugegriffen werden kann. Eine solche Adresse wird benötigt, um korrekte URLs für Datensätze zu erzeugen, damit auf sie über einen Web-Link zugegriffen werden kann. Die Erstellung einer URL kann von einem Cumulus Client mit der Funktion Web-Link (URL) erhalten aufgerufen werden. Diese Funktion steht aber nur zur Verfügung, wenn hier mindestens eine Basis-URL definiert ist. Cumulus kann mehrere Adressen für mehrere Web-Applikationen verwalten. Sie werden über die Namen identifiziert, die Sie ihnen geben.
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Klicken, um eine Basis-URL hinzufügen. Dann geben Sie einen Namen für die Basis-URL ein. Um die Web-Adresse einzugeben, klicken Sie in den Eintrag für die Basis-URL in die Spalte Basis-URL und geben die Adresse der Web-Applikation in folgendem Format ein: [http://[Web-Server-IP -Adresse]:[Port-Nr.]/[Name des Ordners mit der Web Applikation]
ODER ändern Sie die Port-Nummer in jeder XML-Datei eines Clients (zu finden im Ordner conf im Cumulus Client Installationsordner. Unter Mac OS X öffnen Sie diesen Ordner, indem Sie den Installationsordner Ihrer Cumulus Applikation öffnen und dann die Taste STRG bzw. CTRL drücken und gleichzeitig das Symbol Ihrer Cumulus Applikation auswählen, um das Kontextmenü für die Anwendung zu erhalten. In diesem Menü wählen Sie Paketinhalt zeigen und öffnen erst contents und dann Mac OS.
Lizenz
Um die Lizenzinformationen anzusehen, kli­cken Sie auf das + Symbol links vom Eintrag für Remote Admin. Dann kli­cken Sie auf den Eintrag Lizenz. Die Lizenzinformationen für Ihre Cumulus Installation werden angezeigt.
 
Zusätzliche Lizenzen registrieren und aktivieren
Die Aktivierung neu erworbener Optionen oder zusätzlicher Lizenzen ist einfach. Klicken Sie im Lizenz-Infobereich auf Cumulus aktivieren und melden sich bei Ihrem Benutzerkonto des Kundenportals an. Aktivieren Sie die entsprechenden Kontrollkästchen und klicken Sie anschließend auf OK. Weitere Information zur Aktivierung und Registrierung von Cumulus, finden Sie im Installationshandbuch­.
FileSharing Info Einstellungen
Die FileSharing.Info Datei wird benutzt, um
Sie enthält Informationen, wie eine Windows- oder Mac OS X-Asset-Referenz in eine entsprechende UNIX-Referenz umgesetzt werden soll. Die Informationen, die in dieser Datei gespeichert sind, müssen an Ihre Cumulus Konfiguration angepasst werden.
Remote Admin bietet ein Werkzeug, das die Konfiguration der FileSharing.Info Datei erleichtert. Es bietet verschiedene Bereiche
Für die Volumes, von denen Assets katalogisiert werden, müssen Sie in der FileSharing.Info Einträge vornehmen, die die erforderlichen Informationen enthalten.
HINWEIS: HELIOS EtherShare und HELIOS PCShare
Wenn HELIOS EtherShare auf dem Rechner installiert ist, auf dem Ihr Cumulus Server läuft, dann müssen Sie die Angaben im Bereich für Macintosh der FileSharing.Info Datei nicht selber vornehmen, das macht Cumulus automatisch. Wenn Sie zusätzlich auch noch HELIOS PCShare installiert haben, müssen Sie auch die Angaben im Bereich für Windows nicht selber machen. Die Bereiche HELIOS EtherShare und HELIOS PCShare zeigen die Informationen, die diese Programme der FileSharing.Info zur Verfügung stellen.
Um die Informationen über ein Volume, von dem Assets katalogisiert werden, einzugeben, klicken Sie auf den Bereich für die entsprechende Plattform und dann auf die Schaltfläche Hinzufügen. Ein Fenster wird geöffnet, in den Sie die benötigten Informationen eingeben können. Es sind die Informationen, die benötigt werden, um eine korrekte Asset-Referenz basierend auf einer vorhandenen Asset-Referenz einer anderen Plattform zu erzeugen.
Volume-Pfad – Volume-Pfad des Share Point in Notation der Plattform (z. B. UNIX-Notation: /shares/volume
Server-Name – Name des Datei-Servers Das kann die IP-Adresse oder der Server-Name sein (DNS-auflösbarer Name).
Zone-Name – Name der AppleTalk Zone wie er für Mac OS X Clients angezeigt wird (nur Mac OS X).
Volume-Name – Name des Volumes auf dem Datei-Server.
Encoding – Das Encoding für Angaben im Macintosh Bereich sollte immer auf UTF-8 gesetzt werden. Das Encoding für Angaben im Windows Bereich sollte auf WinLatin1 gesetzt werden.
Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen des Servers und des Volumes exakt angeben (Groß- und Kleinschreibung werden unterschieden) – so wie Sie ihn auf der entsprechenden Plattform sehen. Das Cumulus Infofenster oder die Info-Ansicht zeigen im Feld Asset-Referenz an, was Sie als Server-Name anzugeben haben (IP-Adresse oder den realen Server-Namen). Die angegeben Volume-Namen müssen den Namen der Volumes exakt entsprechen. (Beachten Sie, dass Leerzeichen nicht in Anführungszeichen stehen müssen.) Stellen Sie sicher, dass nicht der UNIX Server-Name angegeben ist.
Nachdem die FileSharing.Info Datei bearbeitet ist, müssen die Datensätze aktualisiert werden, damit sie eine gültige Asset-Referenz für die fehlende Plattform enthalten. Verwenden Sie einen Cumulus Client (Mac oder Windows), um die Datensätze zu aktualisieren (Metadaten > Datensätze aktualisieren > Jetzt). Verwenden Sie ein Asset-Handling-Set, in dem das Asset-Speichermodul für das fehlende Dateisystem aktiviert ist. Danach zeigt das Feld Asset-Referenz für ein katalogisiertes Asset einen UNIX-Pfad wie folgt an:
//MyServer/MySharedVolume/MyFolderStructure/MyAsset
Ohne korrekte FileSharing.Info Angaben sähe die UNIX Referenz so ähnlich aus wie: MyServer:/home/LoginName/MySharedVolume/MyFolderStructure/MyAsset
Diesen Pfad gibt es nicht, und Cumulus kann ihn nicht auflösen.
Die Angaben in den Bereichen Cumulus FileSharing.Info Macintosh und Cumulus FileSharing.Info Windows können im Fenster Remote Admin – FileSharing.Info Einstellungen bearbeitet oder gelöscht werden. Um einen Eintrag zu bearbeiten, wählen Sie den gewünschten Eintrag aus und klicken auf Bearbeiten. Um einen Eintrag zu löschen, wählen Sie den gewünschten Eintrag aus und klicken auf Löschen.
Um die von Ihnen im Fenster Remote Admin – FileSharing.Info Einstellungen gemachten Änderungen zu speichern, wählen Sie Aktionen > Änderungen speichern.
Zusätzliche Anmerkungen
Best Guess
Wenn der UNIX-Dateisystem AssetStore aktiviert ist, versucht der Cumulus Client, bereits beim Katalogisieren eine entsprechende UNIX-Asset-Referenz zu erzeugen und schickt eine Anfrage an den Cumulus Server. Unter Verwendung der Datei
FileSharing.Info beantwortet der Cumulus Server diese Anfrage. Wenn eine UNIX-Asset-Referenz erzeugt werden konnte, wird sie mit dem katalogisierten Asset gespeichert. Wenn der Cumulus Server keine UNIX-Asset-Referenz erzeugen konnte, antwortet er mit einem „best guess” wie: /usr/home/images/picture.jpg.
Cumulus Internet-Lösungen und lokaler Zugriff
Wenn Ihre Cumulus Web Client oder Sites Installation auf einem anderen Rechner als Ihr Cumulus Server läuft, könnte es sein, dass Sie eine konfigurierte
FileSharing.Info Datei auf dem Rechner benötigen, auf dem Ihre Cumulus Internet-Lösung läuft. Die FileSharing.Info Datei wird für den Fall benötigt, dass die Internet-Lösung auf Assets zugreift, die lokal vom selben Rechner, auf dem die Cumulus Internet-Lösung läuft, katalogisiert wurden. In diesem Spezialfall muss die konfigurierte FileSharing.Info Datei in den etc (UNIX) oder conf (Windows) Unterordner des Installationsordners der Cumulus Internet-Lösung kopiert werden
Wenn Sie eine andere Cumulus Java Classes Installation als die im Installationsordner Ihrer Cumulus Internet-Lösung verwenden, muss die konfigurierte FileSharing.Info Datei in den etc (UNIX) oder conf (Windows) Unterordner des Cumulus Java Classes Installationsordners kopiert werden.
Applikationen, die auf Cumulus Java Classes basieren
Wenn Sie eine zusätzliche Applikation mit Ihrer Cumulus Installation benutzen und diese Applikation läuft unter UNIX oder Mac OS X auf einem anderen Rechner als Ihr Cumulus Server, könnte es der Fall sein, dass Sie eine
FileSharing.Info Datei auf diesem Rechner benötigen. In diesem Fall muss die konfigurierte FileSharing.Info Datei in den etc (UNIX) oder conf (Windows) Unterordner des Cumulus Java Classes Installationsordners, den die Applikation verwendet, kopiert werden.
Report Manager
Cumulus kann Reporte auf der Grundlage von Katalog-Statistiken (Anzahl der Voransichten, Ausdrucke, E-Mail-Versand usw.) und auf der Grundlage der Cumulus Server-Aktivität (wie zum Beispiel erfolgreiche und erfolglose Suchabfragen, Anzahl verbundener Clients und vieles mehr) generieren.
Optionale Funktion! Diese Funktion ist möglicherweise nicht in Ihrer Cumulus Konfiguration verfügbar.
Mit dem Report Manager können Sie Reporte genau nach Ihren Anforderungen konfigurieren. Generierte Reporte können exportiert werden. Reporte helfen Ihnen zum Beispiel, Ihre Metadatenwerte zu optimieren: Sie können in den Reporten genau sehen, wonach Benutzer suchen. Und Sie können sehen, welche eingegebenen Begriffe zu keinem Suchergebnis führen. Die Report-Funktion hilft Ihnen sicherzustellen, dass Ihr System ideal eingestellt ist und Sie Cumulus optimal nutzen.
Voraussetzungen
Das Generieren von Reporten zur Evaluierung von Verwendungen basiert auf dem Datensatzfeld Asset-Verwendungshistorie. Fügen Sie dieses Feld jedem Katalog hinzu, für den Sie Verwendungen verfolgen möchten. Nachdem Sie das Feld einem Katalog hinzugefügt haben, können Sie es konfigurieren und festlegen, welche Aktivitäten in dem Katalog verfolgt werden sollen.
TIPP: Das Feld Asset-Verwendungshistorie
Asset-Verwendungen, die von diesem Feld verfolgt werden, können in der Cumulus Client Anwendung angezeigt werden. Teilen Sie hierzu den Datensatzbereich in einen Unterbereich und wählen den Filter Asset-Verwendungshistorie aus.
Das Generieren von Reporten mit zeitlichem Bezug (Suchbegriff- und Lizenz- Reporte) basiert auf einem speziellen Cumulus Katalog, dem Katalog $Statistics­. Der Dateiname dieses Kataloges ist Statistics.­ccf, in diesem Handbuch Statistik-Katalog genannt.
Der Statistik-Katalog muss von Ihrem Cumulus Server verwaltet werden, das heißt, er muss in der Katalogliste im Fenster Katalogzugriff enthalten sein. Er darf nicht zur Mitbenutzung zugelassen sein oder im Internet veröffentlicht werden.
Der Statistik-Katalog kann mit einem Cumulus Client geöffnet werden. Dies wird jedoch nicht empfohlen. Es gibt nur einen Grund, den Statistik-Katalog mit einem Cumulus Client zu öffnen: Wenn Sie dem Statistik-Katalog weitere Datensatzfelder hinzufügen möchten als in der Standard-Konfiguration enthalten.
Mit dem Report Manager arbeiten
VORAUSSETZUNG: Um die Funktionen des Report Managers nutzen zu können, müssen Sie folgende Report-Rechte für den Cumulus Server haben: Reporte erstellen, ändern und löschen. (Server-Rechte > Report-Rechte)
Um einen Report zu generieren, erstellen Sie zunächst eine Report-Konfiguration. Diese können sie dann beliebig oft und zu beliebigen Zeitpunkten verwenden, um Reporte zu generieren.
Erstellte Report-Konfigurationen werden gespeichert und unter Konfigurierte Reporte aufgelistet. Um einen Report zu generieren, wählen Sie eine Konfiguration aus dieser Liste aus und klicken auf Jetzt generieren.
Reporte konfigurieren
Das Konfigurieren von Reporten ist einfach. Sie haben verschiedene Report-Typen zur Auswahl:
Je nach ausgewähltem Report-Typ stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung.
Verwendungs-Reporte
Wie bereits erwähnt muss für alle Verwendungs-Reporte das Datensatzfeld Asset-Verwendungshistorie in dem Katalog enthalten und konfiguriert sein, der verfolgt werden soll. Nur die Verwendungsarten, die in den Feldeigenschaften aktiviert sind, werden für Reporte verfolgt und verwendet.
Suchbegriffe mit Ergebnis
Suchbegriffe aus Suchabfragen, die zu einem Ergebnis führten. Der Report listet die verwendeten Suchbegriffe und deren Häufigkeit auf, sortiert nach Häufigkeit. Beachten Sie, dass nur Suchvorgänge auf der Basis von Text berücksichtigt werden (z. B. Text- oder Listenfelder).
Suchbegriffe ohne Ergebnis
Suchbegriffe aus Suchabfragen, die zu keinem Ergebnis führten. Der Report listet die verwendeten Suchbegriffe und deren Häufigkeit auf, sortiert nach Häufigkeit. Beachten Sie, dass nur Suchvorgänge auf der Basis von Text berücksichtigt werden (z. B. Text- oder Listenfelder).
Häufigste Asset-Verwendung
Wählen Sie die Asset-Verwendung aus, über die ein Report erstellt werden soll (z. B. „Herunterladen“). Der Report listet die Namen der verwendeten Assets auf und die Art der Verwendung, sortiert nach Häufigkeit.
Die Ergebnisse werden in einer Tabelle dargestellt, die nach Anzahl der Verwendungen, Datum usw. sortiert werden kann. Der Tabelleninhalt kann als Tab-getrennte Textdatei gespeichert werden, die für die Evaluierung und Präsentationen in Microsoft Excel importiert werden kann.
Häufigste Dateiformate
Dieser Report zeigt für jeden ausgewählten Katalog, wie viele Assets je Dateiformat vorhanden sind und wie groß deren Gesamtgröße ist. Mit diesem Report erhalten Sie schnell einen Überblick darüber, wie viele Assets welchen Formats Ihre Kataloge enthalten und wie viel Speicherplatz die Assets bestimmter Formate belegen.
Unter Asset-Verwendung finden Sie alle für die Verwendungshistorie zur Verfügung stehenden Optionen – auch Optionen, die nicht für den jeweiligen Katalog aktiviert sind. Das ermöglicht Ihnen, Reporte für Verwendungen zu generieren, die derzeit nicht mehr nachverfolgt werden. Aber stellen Sie sicher, dass Sie nur Asset-Verwendungen für einen Report aktivieren, für die der jeweilige Katalog Informationen liefern kann.
Reporte mit zeitlichem Bezug
Wie bereits erwähnt ist für Reporte mit zeitlichem Bezug der Statistik-Katalog erforderlich.
Hinzugefügte Assets
Eine Auflistung aller Assets, die in einem bestimmten Zeitraum in einen ausgewählten Katalog katalogisiert wurden.
Check-outs
Dieser Report listet alle Kombinationen von Benutzer + Asset mit der Anzahl an Check-outs und der Check-out-Zeit innerhalb eines angegebenen Zeitraumes.
Anzahl der Suchabfragen
Die Liste enthält die Anzahl durchgeführter Suchabfragen in einem bestimmten Zeitraum. Je nach Konfiguration kann der Zeitraum in Minuten, Stunden, Tagen oder Monaten definiert sein.
Anzahl der Asset-Verwendungen
Die Liste enthält die Anzahl der Asset-Verwendungen (z. B. „Herunterladen“ und „E-Mail“) in einem bestimmten Zeitraum. Je nach Konfiguration kann der Zeitraum in Minuten, Stunden, Tagen oder Monaten definiert sein.
Verwendung der Client-Lizenzen
Die Liste enthält die Anzahl eingeloggter Benutzer sowie die Anzahl verwendeter Lizenzen. Je nach Konfiguration kann der Zeitraum in Minuten, Stunden, Tagen oder Monaten definiert sein.
Die Ergebnisse können in einer Tabelle oder einem Diagramm angezeigt werden. Gespeichert werden können sie als Tab-getrennte Textdatei (die mit MS Excel geöffnet werden kann) oder als Bilddatei (z. B. PNG).
Individuelle Asset-Suchabfragen
Dieser Reporttyp erstellt eine Auflistung aller Assets, die in einen bestimmten Zeitraum fallen und zusätzlich Suchergebnis einer optionalen server-seitigen Suchabfrage sind. Für die Basis des bestimmten Zeitraum können Sie ein Datumsfeld bestimmen und Sie können ein Feld angeben, nach dem das Ergebnis sortiert werden soll.
Reporte generieren
Um einen Report zu generieren, wählen Sie ihn in der Liste Konfigurierte Reporte aus und klicken auf die Schaltfläche Jetzt generieren.
Die generierten Reporte können Text, Tabellen und Bilder enthalten, die für die Verwendung und Analyse in Tabellenkalkulationsprogrammen Präsentationen und andere Programmen exportiert werden können. Über die Schaltfläche Speichern als können Sie die Reporte in Formaten speichern, die von anderen Programmen importiert werden können.
TIPP: Mit dem Cumulus Scheduler können Sie konfigurierte Reporte zu von Ihnen festgelegten Zeitpunkten automatisch generieren lassen. Für weitere Informationen, siehe „Reporte generieren".
Report-Konfigurationen bearbeiten oder entfernen
Um Report-Konfigurationen zu bearbeiten oder zu entfernen, wählen Sie einen Report aus und klicken auf die jeweiligen Schaltfläche.
Scheduler-Manager
Der Cumulus Scheduler ermöglicht Ihnen, Aufgaben, die automatisch von Cumulus ausgeführt werden sollen, zeitlich zu planen. Er spart Zeit und erhöht die Produktivität durch das Automatisieren sich wiederholender Aufgaben. Der Scheduler ermöglicht Ihnen, zeitraubende Funktionen außerhalb der Spitzenzeiten ausführen zu lassen und Routineaufgaben automatisch ausführen zu lassen. Kombiniert mit dem Cumulus Trigger Feature ist der Cumulus Scheduler ist ein mächtiges Tool, das Ihnen hilft, Routinevorgänge zu automatisieren und Ressourcen zu sparen.
Der Cumulus Scheduler besteht aus dem Scheduler Manager und der Scheduler Server-Applikation. Die Scheduler Server-Applikation wird separat installiert (auf dem Rechner, auf dem die Aufgaben ausgeführt werden sollen; näheres dazu finden Sie im Installationshandbuch.) Der Scheduler Manager ermöglicht Ihnen, die Aufgaben zu bestimmen, die von der Scheduler Server-Applikation ausgeführt werden sollen.
Eine Scheduler-Aufgabe einrichten
Die Einstellungen für eine Scheduler-Aufgabe umfassen:
Die Scheduler-Aktionen werden aus einer Liste ausgewählt und können konfiguriert werden. Welche Scheduler Aktionen zur Verfügung stehen, ist abhängig von dem Cumulus Server, zu dem man verbunden ist. Die verfügbaren Aktionen sind in einem speziellen Ordner gespeichert.
Wie die Scheduler Server Applikation installiert und konfiguriert wird, erfahren Sie im Installationshandbuch.
Die Scheduler Manager Utility ist in der Cumulus Server-Konsole enthalten. Um mit dem Scheduler Manager zu arbeiten, benötigt ein Benutzer/eine Rolle die entsprechenden Rechte für Scheduler Aufgaben (zu finden unten den Server-Rechten des entsprechenden Benutzers/der entsprechende Rolle).
Um eine Scheduler-Aufgabe mit dem Scheduler-Manager einzurichten:
 
1.
Wählen Sie Datei > Administration > Server-Konsole oder verbinden Sie sich per Webbrowser zur Web-Server-Konsole.
2.
3.
Wählen Sie Scheduler Manager. Ein Fenster wird geöffnet, das eine Liste aller Scheduler-Aufgaben anzeigt.
4.
5.
6.
Bestimmen Sie, „wo” die Aktion ausgeführt werden soll. Kli­cken Sie Hinzufügen, um die Kataloge auszuwählen. Eine Liste der Kataloge angezeigt, die von dem Cumulus Server verwaltet werden, zudem Sie verbunden sind. Wählen Sie die gewünschten Kataloge in der Liste aus und klicken Sie OK.
7.
8.
Legen Sie unter Benachrichtigungen fest, ob und worüber Sie hinsichtlich einer Scheduler Aufgabe per E-Mail benachrichtigt werden wollen.
HINWEIS: Benachrichtigungen werden nur dann verschickt, wenn die Benachrichtigungsoption im Mail Manager aktiviert ist. Überprüfen Sie an der Stelle auch, ob die E-Mail-Adresse des vorgesehenen Empfängers hinterlegt ist.
9.
Klicken Sie auf OK um Ihre Einstellungen zu speichern. Ihre neue Scheduler-Aufgabe ist der Liste hinzugefügt worden.
10.
Um die Aufgabe zu aktivieren, kli­cken Sie auf die Schaltfläche Aktivieren. – Bei bereits aktivierten Aufgaben wechselt die Schaltfläche zu Deaktivieren.
Alle aktivierten Aufgaben werden von der Scheduler Server-Applikation zum angegebenen Zeitpunkt ausgeführt. Sie müssen nur sicherstellen, dass die Scheduler Server-Applikation läuft und dass der Rechner, auf dem Sie läuft, online ist und Verbindung zum Cumulus Server hat.
Von Zeit zu Zeit sollten Sie den Status der Aufgaben überprüfen, da nicht garantiert werden kann, dass sie ausgeführt werden konnten.
Verwenden Sie die Schaltfläche Jetzt durchführen, um eine beliebige Scheduler Aufgabe unmittelbar auszuführen. Besonders praktisch ist dies für Testzwecke, wenn eine Aufgabe nicht in Intervallen oder nur einmal ausgeführt werden soll.
Mitgelieferte Scheduler-Aktionen
Viele der von Cumulus bereitgestellten Scheduler-Aktionen bilden die Grundlage für zahlreiche Workflow-Möglichkeiten.
Beachten Sie, dass einige der mitgelieferten Scheduler-Aktionen zu optionalen Features gehören können, die nicht in Ihrer Cumulus Konfiguration enthalten sein könnten.
Assets automatisch katalogisieren
Sie können den Cumulus Scheduler so konfigurieren, dass Assets aus beliebigen Speicherorten in Ihrem Netzwerk automatisch katalogisiert werden – in beliebigen Zeitabständen. Es braucht keine Cumulus Client-Anwendung mehr zu laufen. Der Cumulus Scheduler übernimmt alles. Das automatische Katalogisieren aus einem Übergabeordner ist jedoch längst nicht alles. Die Scheduler-Aktion kann auch als Basis verwendet werden, um Cumulus mit anderen Systemen zu koppeln, die Dokumente erstellen, wie zum Beispiel Rechnungen oder Dateien in verschiedenen Formaten. Jede mit diesen Systemen erstellte Datei kann innerhalb weniger Minuten nach der Erstellung in Cumulus sicher katalogisiert werden und steht Ihnen dann von überall aus zur Verfügung.
Diese Cumulus Scheduler-Aktion stellt auch eine Technologie zum Katalogisieren von E-Mails bereit. Cumulus kann Standard-POP3-E-Mail-Konten überprüfen und gefundene E-Mails abrufen und katalogisieren. Der Text einer E-Mail wird in einen Asset-Datensatz extrahiert. Zusätzlich werden alle Anhänge katalogisiert und mit dem E-Mail-Datensatz verknüpft.
Wählen Sie die Option, Assets aus einem POP3-Konto zu katalogisieren, und geben Daten Ihres POP3-Servers ein und schon werden Ihre E-Mails automatisch katalogisiert.
HINWEIS: Für das automatisches Katlogisieren von E-Mails eines POP3-ist erforderlich, dass der entsprechende Katalog konfiguriert ist, einen zentralen Asset-Speicherort zu verwenden (Bearbeiten > Einstellungen > Katalogeinstellungen > Allgemein > Zentralen Asset-Speicherort verwenden).
Asset kopieren, verschieben oder löschen
Diese Aktion verschiebt Assets an Archiv-Speicherorte oder löscht temporäre oder nicht mehr benötigte Assets – und das alles automatisch, auf der Grundlage von Metadatenwerten. Außerdem können Sie Cumulus mit dieser Aktion als Distributionssystem verwenden, das von anderen Systemen erstellte Dateien an von Ihnen vorgegebene Speicherorte verschiebt.
Sie können in Ihren Katalogen Metadatenwerte definieren, die den Cumulus Scheduler anweisen, Assets zu kopieren, verschieben oder löschen.
Datensätze exportieren
Diese Aktion ermöglicht das Exportieren von Datensätzen, die mit einer Suchabfrage gefunden wurden, in eine xml-Datei.
Sie können auswählen, welche Metadatenfelder aus den gefundenen Datensätzen exportiert werden sollen. Ferner kann eine Metadaten-Vorlage ausgewählt werden, die vor dem Export angewendet wird, und Sie können auswählen, ob die resultierende Datei komprimiert werden soll oder ob eine XSL-Transformation angewendet werden soll.
Report zur Verwendung und Statistik generieren
Der Cumulus Scheduler kann Reporte in von Ihnen bestimmten Abständen generieren, sodass Sie jederzeit über die benötigten aktuellen Berichte verfügen. Wählen Sie aus verschiedenen Report-Typen aus, legen Sie fest, wann ein Report generiert werden soll, über welchen Katalog er berichten soll. Wählen Sie das Ausgabeformat aus und wo die generierten Reporte gespeichert werden sollen. Die für das Ausgabeformat zur Verfügung stehenden Optionen unterscheiden sich je nach dem, welcher Reporttyp verwendet wird
Wählen Sie einen der Reporte aus, die Sie im Report Manager definiert haben und legen Sie fest, wann der Scheduler ihn generieren soll.
TIPP:
Verwenden Sie das automatische Katalogisieren des Schedulers, um neu generierte Reporte gleich in Cumulus zu katalogisieren.
Set-Manager
Der Set-Manager ermöglicht Ihnen zur Mitbenutzung zugelassene Cumulus Elemente wie Ansichten- und Asset-Handling-Sets, Vorlagen, Aktionen, Kollektionen und Suchabfragen zu exportieren und importieren. Diese Elemente können Sie auswählen, bevor der Import-/Export­vorgang gestartet wird. Eine weitere Funktion ermöglicht Ihnen, alle individuellen Sets aller nicht verbundenen Benutzer aus dem Speicher zu entfernen, sodass sie erneut geladen werden müssen, wenn sich der Benutzer wieder zum Cumulus Server verbindet. Diese Funktion zwingt die Cumulus Client Applikation, alle individuellen Sets neu zu laden.
Um den Set-Manager benutzen zu können, müssen Sie Cumulus Administrator sein.
Um Cumulus Elemente (kurz und einfach: Sets) mit dem Set-Manager zu exportieren oder importieren:
 
1.
Wählen Sie Datei > Administration > Server-Konsole oder verbinden Sie sich per Webbrowser zur Web-Server-Konsole.
2.
3.
4.