Spezielle Aufgaben­

Spezielle Aufgaben­
Dieses Kapitel beschreibt die Cumulus Funktionen, die Ihnen bei der Erfüllung spezieller Aufgaben helfen. Es enthält Beschreibungen, wie man mit dem Versionskontrollsystem Cumulus Vault mit dem URL AssetStore und mit Microsoft Office sowie InDesign Dokumenten in Cumulus arbeitet. Außerdem beschreibt es, wie Cumulus Sie bei der Arbeit mit Bildern durch ein spezielles IPTC-Informationsfenster unterstützt und was für den Umgang mit Bildern von digitalen Kameras im Raw-Format gilt.
Mit speziellen Cumulus Konfigurationen können Benutzerrechte individuell für einzelne Asset-Datensätze, Kategorien und auch Unterkategorien vergeben werden. Rechtevorlagen vereinfachen diesen Vorgang. Der letzte Abschnitt dieses Kapitels beschreibt, wie Sie Rechte für einzelne Datensätze und Kategorien vergeben können.
Vault verwenden
Cumulus® Vault ist ein Programm-Modul zur Versionskontrolle, das Ihrer Arbeitsgruppe zusätzliche Datensicherheit und Informationen über den aktuellen Bearbeitungsstand jedes einzelnen Assets bietet. Cumulus Vault erhöht die Datensicherheit der Assets einer Arbeitsgruppe, da es kontrolliert, wer wann und wie auf die Assets zugreift. Es erweitert die Möglichkeiten, mit Assets in Cumulus zu arbeiten, denn es speichert Vorgängerversionen des aktuellen Assets und ermöglicht, sich mit einem Blick über die verschiedenen Versionen zu informieren und bei Bedarf auf diese Versionen zuzugreifen und mit ihnen zu arbeiten – und all das integriert in Ihre gewohnte Cumulus Arbeitsumgebung.
Cumulus Vault kann den Zugriff auf alle Assets in Cumulus kontrollieren und überwachen. Stellen Sie sich Cumulus Vault als den Cumulus Bibliothekar vor. Benutzer leihen sich die Assets zur Bearbeitung aus (Check-out) und geben sie wieder zurück, wenn die Bearbeitung beendet ist (Check-in). Cumulus Vault erlaubt nur einem Benutzer, zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Asset auszuleihen. Dadurch wird verhindert, dass mehrere Personen gleichzeitig ein Asset bearbeiten, was zu unterschiedlichen (und womöglich konkurrierenden und verwirrenden) Versionen eines Assets führen könnte. Wenn ein Benutzer versucht, ein bereits „entliehenes” Asset auszuleihen, informiert Cumulus Vault ihn darüber, wer es ausgeliehen hat.
Wenn ein Benutzer ein Asset zurückgibt, speichert Cumulus Vault die aktuelle Datei als neue Version – ohne frühere Versionen zu überschreiben. Da alle Vorgängerversionen gespeichert sind, können die Veränderungen eines Assets während eines Arbeitsablaufs zurückverfolgt werden – eine Funktion, die Versionskontrolle genannt wird. Außerdem sind für jede Version Informationen vorhanden: Wer hat geändert? Wann? Mit Cumulus Vault sind solche Fragen leicht zu beantworten – Bearbeitungsstände der letzten Woche sind genau so einfach zur Hand wie die von heute.
Organisation
Dieses Kapitel beschreibt, was Sie für Ihre Arbeit mit Cumulus Vault wissen sollten, in folgenden Kapiteln:
Benutzen – beschreibt, wie Assets unter die Kontrolle von Cumulus Vault gestellt werden, wie ein Check-in und Check-out von Assets funktioniert und wie Versionen verwaltet werden. (Siehe Kapitel „Vault verwenden”, ab hier.)
Integration – beschreibt, wie Cumulus Vault andere Cumulus Funktionen beeinflusst, und wie Sie diese neuen Möglichkeiten in Ihren Arbeitsablauf einbinden können. (Siehe Kapitel „Integration”, ab hier.)
Mit Vault arbeiten
Dieser Abschnitt beschreibt die Grundlagen für Ihre Arbeit mit Cumulus Vault. Sie erfahren, wie Sie Ihre Assets unter die Kontrolle von Cumulus Vault stellen können, und wie Sie mit Vault umgehen, indem Sie Assets aus- und einchecken. Weiterhin erläutert dieses Kapitel, wie Sie die unterschiedlichen Versionen, die beim Check-in und Check-out entstehen, ansehen und verwalten können. Wenn Sie diese Funktionen beherrschen, dann können Sie die Vorteile, die Cumulus Vault bietet, effektiv nutzen.
Assets kontrolliert von Vault
Ob katalogisierte Assets der Kontrolle von Cumulus Vault unterliegen, hängt in erster Linie davon ab, ob der Katalog, der sie verwaltet, so eingerichtet ist, dass er mit Cumulus Vault arbeitet. Wenn Ihr Cumulus Administrator einen Katalog für die Zusammenarbeit mit Vault eingerichtet hat, können Assets bereits beim Katalogisieren unter die Kontrolle von Vault gestellt werden. Während des Katalogi­sier­vorgangs werden die Assets an den Speicherort kopiert, den Vault kontrolliert.
Wenn Ihr Cumulus Katalogadministrator einen Katalog für die Zusammenarbeit mit Vault einrichtet, kann er das auf eine der folgenden Weisen tun:
Immer – wenn Benutzer Assets katalogisieren, werden die Assets Vault übergeben. In diesem Fall brauchen Sie nur die Assets zu katalogisieren. (Näheres zum Katalogisieren von Assets finden Sie im Cumulus Client-Benutzerhandbuch.)
Als Option eines Asset-Handling-Sets – jeder Benutzer kann vor dem Katalogisieren entscheiden, ob die Assets an Vault übergeben werden sollen.
Immer und Exklusiv – immer, wenn Benutzer Assets in diesen Katalog katalogisieren, werden diese Assets an Vault übergeben. Vault ist dann der exklusive Asset-Speicherot. In diesem Fall müssen Sie einfach nur die Assets katalogisieren.
Zu Ihrer Information: Ein Katalog, für den die Option Immer und Exklusiv aktiviert ist, hat eine zwingende Eins-zu-Eins-Entsprechung zu Vault: Jeder Datensatz im Katalog repräsentiert ein in Vault gespeichertes Asset. Und jedes Asset in dem Vault-Ordner, der diesem Katalog zugeordnet ist, wird durch einen Datensatz in diesem Katalog repräsentiert. Dies ist das Grundprinzip für alle ausgeführten Funktionen. Beispielsweise bedeutet dies, dass von diesem Katalog verwaltete Assets nicht verschoben werden können. Außerdem werden beim Löschen von Datensätzen, die die Assets repräsentieren, auch die Assets gelöscht.
HINWEIS: Ein Katalog enthält Datensätze aus einem exklusiven Vault-Katalog
Haben Sie einen anderen Katalog, der auch Datensätze aus einem auf Immer und Exklusiv gesetzten Katalog enthält, entsprechen Ihre Rechte für diese Datensätze (und Assets) den Rechten, die Sie für den Katalog haben, aus dem die Datensätze stammen. Beispiel: Sie haben alle Rechte für Katalog A. Wenn Katalog A jedoch auch Datensätze aus dem exklusiven Vault-Katalog B enthält, dann gelten für diese Datensätze möglicherweise andere Rechte, wenn Sie nicht über die gleichen Rechte für beide Kataloge verfügen.
Informieren Sie sich bei Ihrem Cumulus Administrator, welche Kataloge für die Zusammenarbeit mit Vault eingerichtet sind und wie. Sie sollten Ihren Cumulus Administrator auch fragen, welche Asset-Handling-Sets für die Verwendung mit Vault eingerichtet wurden. Für die mit Vault verwendeten Asset-Handling-Sets muss Vault Asset Store als Asset-Speichermodul aktiviert sein. Wenn den Benutzern die Entscheidung darüber überlassen werden soll, ob katalogisierte Assets unter die Kontrolle von Vault gestellt werden sollen oder nicht, muss auch die Option Assets zu zentralem Speicherort kopieren aktiviert sein. Bei der Arbeit mit in Vault gespeicherten Assets ist darauf zu achten, dass die in den Benutzereinstellungen für das Katalogisieren und für den Asset-Zugriff festgelegten Asset-Handling-Sets zur Verwendung mit Vault eingerichtet sind. Asset-Handling-Sets enthalten ebenfalls die Vault-Einstellungen für die Handhabung von Versionen. Näheres über das Einrichten von Asset-Handling-Sets für die Handhabung von Asset-Versionen, siehe „Handhabung von Asset-Versionen festlegen".
Falls Sie schon Assets in einem Katalog katalogisiert hatten, bevor er für Vault eingerichtet war, und wollen nun diese Assets an Vault zur Kontrolle übergeben, müssen Sie diese nicht erneut katalogisieren, sondern können Sie einfach zu dem Speicherort verschieben, den Vault überwacht. (Näheres siehe „Cumulus Vault und bereits katalogisierte Assets”.)
Cumulus Vault als Option eines Asset-Handling-Sets
Für jeden Katalog kann es der Cumulus Administrator den Clients überlassen, zu bestimmen, ob Assets beim Katalogisieren Vault zur Kontrolle übergeben werden sollen. In diesem Fall kann jeder Client durch die Auswahl eines entsprechenden Asset-Handling-Sets festlegen, ob oder ob nicht. Wenn Sie ein Asset-Handling-Set auswählen, für das die Option Assets zu zentralem Speicherort kopieren aktiviert ist, werden die Assets Vault zur Kontrolle übergeben. Wenn diese Option in nicht aktiviert ist, werden die Assets Vault nicht zur Kontrolle übergeben.
Um die Einstellungen eines Asset-Handling-Sets anzusehen:
 
1.
Wählen Sie  Cumulus /  Bearbeiten > Einstellungen.
2.
Klicken Sie auf Asset-Handling-Sets.
3.
Wählen Sie unter Set das Set, das Sie ansehen wollen.
4.
Klicken Sie auf Katalogisieren.
5.
Prüfen Sie unter Zentraler Speicherort, ob die Option Assets zu zentralem Speicherort kopieren aktiviert ist.
Cumulus Vault und bereits katalogisierte Assets
Nur weil der Cumulus Administrator einen Katalog für die Zusammenarbeit mit Vault eingerichtet hat, bedeutet das nicht, dass alle Assets des Katalogs der Kontrolle Vaults unterliegen. Denn beispielsweise könnten viele Assets schon in den Katalog katalogisiert worden sein, bevor er für Vault eingerichtet wurde.
In diesem Fall können Benutzer bereits katalogisierte Assets Vault zur Kontrolle übergeben. Die Assets müssen nicht erneut katalogisiert werden, sondern werden in den von Vault kontrollierten Speicherort verschoben.
Um bereits katalogisierte Assets unter die Kontrolle von Vault zu stellen:
 
1.
2.
3.
Wählen Sie Asset > Verschieben nach. Das Fenster Asset-Speichermodul auswählen wird geöffnet.
4.
Wählen Sie Vault Asset Store, und klicken Sie auf OK. Das Fenster Remote-Modul auswählen wird geöffnet.
5.
Wählen Sie im Feld Rechner den Rechner aus, auf dem der Vault Server läuft, und kli­cken Sie auf OK.
Check-in und Check-out
Die zwei Schritte Check-out und Check-in bilden die Basis des Cumulus Vault-Konzepts. Sie stellen sicher, dass nur ein Benutzer zur selben Zeit ein Asset bearbeiten kann, und ermöglichen das Speichern von Informationen zu den Versionen eines Assets. Haben Sie ein Check-out für ein Asset durchgeführt, aber wollen das Asset nicht als neue Version wieder einche­cken, können Sie das Check-out rückgängig machen (siehe „Check-out zurücknehmen").
Check-out von Assets
Wenn Sie ein Check-Out für ein Asset durchgeführt haben, platziert Cumulus eine Kopie der neusten Version an einen Ort, den Sie ausgewählt haben, und blockiert den dazugehörigen Datensatz im Cumulus Katalog. Sie können die Kopie des ausgecheckten Assets bearbeiten und dann als neue Version wieder einchecken.
Wenn Sie ein Check-out für ein Asset durchführen, fragt Cumulus Sie nach zwei Informationen:
Wenn ein anderer Benutzer ein Asset bereits ausgecheckt hat, können Sie dafür kein Check-out durchführen. In diesem Fall informiert Sie Cumulus Vault darüber, wer gerade an dem Asset arbeitet und wann es ausgecheckt wurde. Um zu sehen, ob ein Asset ausgecheckt ist oder nicht, ohne selbst ein Check-out zu versuchen, können Sie der Ansicht und/oder dem Asset-Informationsfenster ein entsprechendes Feld hinzufügen.
Um ein Check-out für ein Asset durchzuführen:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Check-out.
Wenn Sie in den Benutzerein­stellungen (Bearbeiten > Einstellungen > Benutzereinstellungen > Allgemein > Applikation) einen Check-out-Speicherort bestimmt haben, kopiert Cumulus die neueste Version des Assets an diesen Ort. Das Asset ist nun ausgecheckt, und Sie können es bearbeiten.
Das Fenster Asset-Speichermodul auswählen wird geöffnet. Es zeigt eine Liste der verfügbaren Asset-Speichermodule. Eines ist Cumulus Vault, ein anderes das Dateisystem, das Sie gerade benutzen (wie beispielsweise das Windows- oder Mac OS-Dateisystem).
3.
Wählen Sie das Modul für den Zielort aus, und klicken Sie auf OK.
HINWEIS: Der Zielort ist nicht Cumulus Vault. Wenn Sie Vault als Zielort angeben, können Sie das Asset nicht bearbeiten.
4.
Wenn Sie nun das Asset bearbeiten wollen, müssen Sie es außerhalb von Cumulus zur Bearbeitung mit der entsprechenden Anwendung öffnen.
TIPP:  
Cumulus bietet Ihnen auch einen komfortablen Weg, Check-out und zur Bearbeitung öffnen zu kombinieren. Der Ablauf ist der gleiche wie oben beschrieben, nur beginnen Sie mit Bearbeiten mit anstelle von Check-out im Menü Asset. Cumulus erkennt, dass das Asset von Vault kontrolliert wird, und startet automatisch einen Check-out-Vorgang zu Ihrem Dateisystem. Wenn Sie die Schritte zum Check-out durchgeführt haben, startet Cumulus die Anwendung und öffnet mit ihr das Asset zur Bearbeitung. Wenn Sie ein Asset ohne Check-out nur Ansehen wollen, verwenden Sie Bearbeiten mit im Menü Asset.
Check-in von Assets
Wenn die Bearbeitung eines Assets beendet ist und Sie ein Check-in durchführen, bietet Cumulus Ihnen die Möglichkeit, Kommentare zur neuen Version einzugeben (welche Änderungen Sie vorgenommen haben usw.) Dann wird das Asset als neue Version in Vault verschoben, der dazugehörige Datensatz freigegeben und aktualisiert. Da der Check-in-Vorgang das Asset wieder in Vault verschiebt, wird es an dem Ort, zu dem es ausgecheckt war, gelöscht.
Um ein Check-in für ein Asset durchzuführen:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Check-in.
Das Fenster Kommentar zur Version wird angezeigt. Der Namen des Assets und Ihr Benutzername sind automatisch angegeben.
Status Check-out beibehalten – Wenn die Option aktiviert ist, wird das geänderte Asset als neue Version in Vault kopiert und bleibt für den Sie ausgecheckt. So können Sie Ihre Arbeit am Asset fortsetzen.
3.
Das Check-in eines Assets verschiebt die neueste Version zu Vault. Aber die vorherigen Versionen werden nicht überschrieben und bleiben in Vault gespeichert, so dass sie bei Bedarf zur Ansicht oder Bearbeitung zur Verfügung stehen.
TIPP:  
Cumulus bietet Ihnen eine einfache Alternative zum Check-In per Menübefehl: Drag & Drop. Ziehen Sie einfach das ausgecheckte und bearbeitete Asset auf den dazugehörigen Katalog. Cumulus erkennt es als ausgechecktes Asset und startet automatisch den Check-in-Vorgang.
Check-out zurücknehmen
Sollten Sie ein Check-out für ein Asset durchgeführt haben und dann merken, dass Sie es nicht wieder ein­che­cken wollen (aus welchen Gründen auch immer), können Sie es dem Vault wieder zurückgeben, ohne dass eine neue Version erzeugt wird. Sie nehmen einfach das Check-out zurück.
Wenn Sie ein Check-out zurücknehmen, löscht Cumulus das Asset an dem Ort, zu dem es ausgecheckt wurde, und gibt den dazugehörigen Datensatz wieder frei – aber es verschiebt weder das Asset noch aktualisiert es den Datensatz.
Um das Check-out für ein Asset zurückzunehmen:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Check-out zurück­nehmen.
Versionen verwalten
Bei einer Arbeitsgruppe, die stets Assets aus- und eincheckt, könnte es schnell passieren, dass man den Überblick über die vielen Versionen verliert. Um das auszuschließen, bietet Cumulus Vault die Möglichkeit die verschiedenen Versionen zu verwalten – aber nur wenn Versionierung eingesetzt wird. (Nähere Informationen dazu, wie Versionierung aktiviert wird, finden Sie im Administrationshandbuch.).
Über die Funktion Historie zeigen können Sie Informationen über die Versionen eines Assets erhalten, zum Beispiel . welche Version die neueste ist, wer das Asset wann bearbeitet hat und welche Kommentare zu den Versionen eingegeben wurden. Außerdem könnenSie:
Versionshistorie für ein Asset
Um die versionshistorie eines Assets anzusehen und die entsprechenden Versionen zu verwalten::
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Historie zeigen.
Das Fenster Versionshistorie wird geöffnet.
Die Spalten zeigen folgende Informationen:
Version – Nummer der Version. Je höher die Nummer desto neuer die Version.
Datum – Datum und Zeitpunkt, wann die Version eingecheckt wurde.
Benutzer – Name des Benutzers, der die Version eingecheckt hat.
Kommentar – Angaben des Benutzers, der das Asset eingecheckt hat.
Da die Spalte Kommentar nicht den gesamten Text wiedergeben kann, gibt es unterhalb der Tabelle einen Bereich, der den Text in voller Länge anzeigt.
Verwenden Sie die Schaltfläche Löschen, um eine Version zu löschen. Da jede Version eines Assets als eigenständige Datei gespeichert wird, können Sie Speicherplatz freigeben, indem Sie Versionen, die Sie nicht länger benötigen, einfach löschen. Wenn Sie die jüngste Version löschen, wird die nächste in der Liste die aktuelle. In diesem Fall katalogisiert Cumulus die „neue” aktuelle Version und aktualisiert den dazugehörigen Datensatz. Alle Versionen eines Asset löschen, löscht das Asset selbst.
HINWEIS: Um eine Version löschen zu können, müssen Sie für den Katalog das Benutzerrecht haben, Datensätze löschen zu dürfen. Fragen Sie Ihren Cumulus Administrator, ob Sie dieses Recht haben.
Verwenden Sie die Schaltfläche Als aktuell setzen, um dieausgewählte Version eines Assets als aktuelle Version zu bestimmen. Die Versionsnummer wird hochgezählt, obwohl das Asset physikalisch nicht geändert wurde.
HINWEIS: Die Funktion ist als ,virtuelles Rollback’ implementiert, das die Versionen und Änderungen eines Assets nicht löscht.
Klicken Sie Voransicht um die ausgewählte(n) Version(en) in der bildschirmfüllenden Voransicht zu sehen. (Näheres siehe „Bildschirmfüllende Voransicht")
HINWEIS: IWenn die bildschirmfüllende Voransicht über das Fenster Historie anzeigen aufgerufen, ist die Navigation zu anderen als den ausgewählten und die Anzeige des Info-Fensters deaktiviert.
Verwenden Sie die Schaltfläche Bearbeiten, um den Kommentar zu bearbeiten. Das Fenster Versionskommentar wird geöffnet. Klicken Sie OK um Ihre Änderungen zu speichern und zum Fenster Versionshistorie zurückzukehren.
Die Schaltfläche Fertig schließt das Fenster Versionshistorie.
Integration
Cumulus Vault speichert und schützt Ihre Assets nicht nur, sondern es erweitert auch die Bearbeitungsmöglichkeiten um eine neue Dimension. Dieses Kapitel beschreibt, welchen Effekt Cumulus Vault auf die Bearbeitungsmöglichkeiten hat. Außerdem erhalten Sie Tipps, wie Sie diese Effekte vorteilhaft nutzen und Cumulus Vault optimal für Ihre Arbeitsläufe einsetzen können.
Umgang mit Asset-Versionen
Cumulus Vault erweitert den Funktionsumfang Ihrer Cumulus Grund­installation. Durch die Unterstützung unterschiedlicher Versionen erhält Ihre Asset-Management-Lösung eine zusätzliche Dimension.
Diese neue Dimension kommt zum Tragen, wenn Sie Vault-kontrollierte Assets senden, kopieren, löschen oder deren Voransicht öffnen. Da von diesen Assets unterschiedliche Versionen vorhanden sind, können Sie zwischen den Versionen auswählen.
Cumulus macht es Ihnen einfach, die Versionen auszuwählen. Sie können sogar die Auswahl voreinstellen, die am besten zu Ihrem Arbeitsablauf passt. Sie können Cumulus so einstellen, dass Sie – ohne Abfrage – immer auf die neueste Version zugreifen, wenn Sie Vault-kontrollierte Assets senden, kopieren, löschen oder deren Voransicht öffnen. Sind Sie auch oder eher an Vorgängerversionen interessiert, können Sie Cumulus so einstellen, dass Ihnen eine Liste angezeigt wird, die alle verfügbaren Versionen enthält – mit Angaben zu Check-in-Zeiten, Benutzern und Kommentaren, damit Sie die richtige auswählen können.
Ähnliche Möglichkeiten haben Sie beim Löschen von Assets. Sie können Cumulus so einstellen, dass eine Abfrage nach der zu löschenden Version erfolgt, oder dass alle Versionen ohne Rückfrage gelöscht werden.
Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie Sie diese Einstellungen vornehmen und mit Ihnen arbeiten.
Handhabung von Asset-Versionen festlegen
Wenn Sie die üblichen Befehle von Cumulus für Assets aufrufen, die von Vault kontrolliert werden, können von diesen Assets mehrere Versionen vorhanden sein. Mit welcher Version Sie arbeiten wollen, ist Ihre Entscheidung. Aber Cumulus bietet Ihnen Informationen, die die Entscheidung einfach machen. Sie können voreinstellen, welche Handhabung der Asset-Versionen am besten zu Ihrem Arbeitsablauf passt.
Wie Asset-Versionen gehandhabt werden sollen, wird durch die Einstellungen im Bereich Katalogisieren des Asset-Handling-Sets bestimmt, das für den Zugriff auf das Asset verwendet wird. (Näheres zu diesen Optionen für Asset-Handling-Sets, siehe „Katalogisieren".)
Von Vault kontrollierte Assets löschen
Ausgewählte Versionen eines Assets können Sie über das Fenster Versionshistorie löschen (siehe „Von Vault kontrollierte Assets löschen"). Mit dem Befehl Löschen des Menüs Bearbeiten können Sie einen Datensatz und dessen Asset inklusive aller Versionen.
HINWEIS: Um diesen Befehl ausführen zu können, müssen Sie für den Katalog das Benutzerrecht haben, Datensätze löschen zu dürfen. Fragen Sie Ihren Cumulus Administrator, ob Sie dieses Recht haben.
Voransicht Vault-kontrollierter Assets
Um die Voransicht für ein Vault-kontrolliertes Asset zu öffnen:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Voransicht.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Immer letzte Version nehmen, wird die Voransicht der neusten Version geöffnet.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Nach Version fragen, öffnet Cumulus eine Liste zur Auswahl der Version, deren Voransicht Sie sehen wollen. Wählen Sie die gewünschte Version, und kli­cken Sie auf OK. Cumulus öffnet das Fenster Voransicht für die ausgewählte Version.
Von Vault kontrollierte Assets versenden
Um ein Vault-kontrolliertes Asset zu versenden:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Senden an.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Immer letzte Version nehmen, wird die neueste Version als Anlage verschickt wird Ihr Standard-E-Mail-Programm gestartet. /   fordert Cumulus Sie auf, ein E-Mail-Programm auszuwählen.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Nach Version fragen, öffnet Cumulus eine Liste zur Auswahl der Version, die Sie versenden wollen. Wählen Sie die gewünsch­te Version, und kli­cken Sie auf OK.  Ihr Standard-E-Mail-Programm wird gestartet. /  Cumulus fordert Sie auf, ein E-Mail-Programm auszuwählen. So wird die ausgewählte Version als Anlage verschickt.
Von Vault kontrollierte Assets drucken
Um ein Vault-kontrolliertes Asset mit einer anderen Anwendung zu dru­cken:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Drucken mit, und wählen Sie im Untermenü die gewünschte Anwendung.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Immer letzte Version nehmen, wird die neueste Version des Assets gedruckt.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Nach Version fragen, öffnet Cumulus eine Liste zur Auswahl der Version, die Sie drucken wollen. Wählen Sie die gewünschte Version, und kli­cken Sie auf OK. So wird die ausgewählte Version gedruckt.
Außerhalb der Versionskontrolle
Cumulus Vault bietet Ihrer Arbeitsgruppe einen sicheren Weg zur Verwaltung von Asset-Versionen, aber manchmal ist es vielleicht mehr Sicherheit als Sie benötigen. Beispielsweise wenn Sie ein Asset für ein neues Projekt gebrauchen könnten, aber es in einem Katalog für ein anderes Projekt gesperrt ist. Oder wenn Sie Beispiele Ihrer letzten Arbeit an einen Kunden senden wollen. Da der Kunde die Assets nicht verändern wird, brauchen sie weder ein- noch ausgecheckt werden. Oder wenn ein Projekt abgeschlossen ist und nur die letzte Version eines Assets mit dem Projekt archiviert werden soll.
Cumulus bietet Ihnen mehrere Möglichkeiten, auf Assets außerhalb der Versionskontrolle zuzugreifen: Sie können ein Vault-kontrolliertes Asset kopieren oder es gänzlich aus der Kontrolle von Vault „herausschieben”.
Beim Kopieren oder Verschieben eines Vault-kontrollierten Assets gibt es allerdings Folgendes zu beachten:
Diese Funktionen bieten zwar zusätzliche Flexibilität für die Arbeit mit Assets, die von Vault kontrolliert werden, aber mit ihnen kann die Versions­kontrolle auch sabotiert werden. Also überlegen Sie vor dem Kopieren oder Verschieben genau, ob Sie mit den Assets außerhalb der Versionskontrolle arbeiten wollen.
Ein von Vault kontrolliertes Asset kopieren
Ein Weg, ein Vault-kontrolliertes Asset ohne Check-out aus Vault zu holen, ist das Kopieren an einen anderen Speicherort (wie beispielsweise die Festplatte Ihres Rechners). In diesem Fall erstellt Cumulus eine Kopie des Assets und speichert die Kopie an dem Ort, den Sie angeben. Das Asset wird nicht ausgecheckt, und der dazugehörige Datensatz im Katalog wird nicht für andere Benutzer gesperrt.
Um ein Vault-kontrolliertes Asset zu kopieren:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Kopieren nach.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Nach Version fragen, öffnet Cumulus eine Liste zur Auswahl der Version, die Sie kopieren wollen. Wählen Sie die gewünschte Version, und kli­cken Sie auf OK.
Ist die Einstellung zur Handhabung von Versionen Immer letzte Version nehmen, wird die neueste Version des Assets kopiert.
3.
Wählen Sie das Modul für den Speicherort der Kopie (nicht Cumulus Vault!), und klicken Sie auf OK.
4.
Drag & Drop von Vault-kontrollierten Assets
Eine Möglichkeit, um ein Asset auch ohne Check-out aus Vault „herauszuschieben“ ist, es mit Hilfe des Menübefehls Kopieren nach an einen anderen Speicherort zu verschieben. Eine andere Möglichkeit ist Drag & Drop. Zum Kopieren eines Assets können Sie einen Datensatz in eine andere Drag & Drop-fähige Anwendung ziehen. Durch das Ziehen des Datensatzes wird das Asset in das Zieldokument kopiert. Durch Ziehen eines Datensatzes in den Windows Explorer bzw. Mac OS X Finder wird das Asset in den ausgewählten Ordner kopiert. Dasselbe gilt für Vault-kontrollierte Assets. Cumulus erzeugt einfach eine Kopie des Assets und fügt sie an der angegebenen Stelle ein. Das Asset ist nicht ausgecheckt, und der dazugehörige Datensatz im Katalog ist nicht für andere Benutzer gesperrt. Wenn der Datensatz eines Vault-Assets an eine andere Stelle gezogen wird, erstellt Cumulus immer eine Kopie der jüngsten Version des Assets.
Beachten Sie beim Ziehen des Datensatzes eines Vault-Assets in ein Zieldokument einer anderen Drag & Drop-fähigen Anwendung, dass die meisten Anwendungen einen Pfad zu der „abgelegten“ Datei benötigen. Da Vault keinen Pfad angibt, müssen Sie das Vault-Asset in diesem Fall zunächst in ihr Dateisystem kopieren, und diese Kopie dann in die Anwendung einfügen.
Beim Ziehen des Datensatzes eines Vault-Assets in eine Drag & Drop fähige Anwendung, die das Asset öffnet, wird eine temporäre Datei erstellt. Beachten Sie, dass diese Funktion für Vault-Assets nicht dieselbe ist wie der Menübefehl Bearbeiten mit, bei dem Cumulus erkennt, dass das Asset von Vault kontrolliert wird und automatisch einen Check-out-Vorgang einleitet.
Ein von Vault kontrolliertes Asset verschieben
Ein Asset aus der Kontrolle von Vault „Herauszuschieben” zerstört die Versionskontrolle und Versionsverwaltung für das Asset. Nur die letzte Version des Assets wird verschoben (beispielsweise auf die Festplatte Ihres Rechners) und alle anderen Versionen werden gelöscht.
Wenn Sie es an einen Ort verschieben, auf den andere Clients nicht zugreifen können, steht es keinem anderen in der Arbeitsgruppe mehr zur Verfügung. Zwar bietet Cumulus in diesem Fall einen gewissen Schutz, trotzdem sollten Sie das bedenken. Wenn Sie ein Asset aus dem Vault verschieben, aktualisiert Cumulus die Asset-Referenz und verweist auf den Speicherort, zu dem Sie das Asset verschoben haben, so dass andere Benutzer den Speicherort des Assets sehen können – auch wenn Sie keinen Zugriff darauf haben.
Um ein Asset aus der Vault-Kontrolle zu verschieben:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Verschieben nach.
3.
4.
Wählen Sie den gewünschten Speicherort, und klicken Sie auf OK. Aber bedenken Sie, dass beim Verschieben alle Versionen des Assets aus Vault gelöscht werden, und nur die neueste an den ausgewählten Speicherort kopiert wird.
Asset-Status ansehen
Sie können Ihre Ansicht auf einen Katalog so einstellen, dass Sie sofort sehen, ob Assets gerade ausgecheckt sind, von wem und wer die verschiedenen Versionen bearbeitet hat. Sie tun dies, indem Sie Ansichten die Felder hinzufügen, die diese Informationen enthalten.
Die folgenden Abschnitte beschreiben die Felder, die diese Informationen bieten. Näheres zum Hinzufügen von Feldern zu einer Ansicht finden Sie unter siehe „Einer Datensatz-Ansicht ein Feld hinzufügen".
Verfügbarkeit eines Assets prüfen
Sie können sofort sehen, ob ein Asset ausgecheckt ist (und von wem) oder nicht, wenn Sie die entsprechenden Felder der Ansicht einer Kollektion oder des Asset-Informationsfensters hinzufügen. Diese Felder sind:
Check-out-Datum – enthält Datum und Uhrzeit, wann das Asset zuletzt ausgecheckt wurde. Ist ein Asset zurzeit nicht ausgecheckt, ist das Feld leer.
Check-out-Benutzer – enthält den Namen des Benutzers, der das Asset ausgecheckt hat. Ist ein Asset zurzeit nicht ausgecheckt, ist das Feld leer.
Je nachdem, welche Informationen Ihnen wichtig sind, können Sie nur eins der Felder oder beide hinzufügen.
Versionshistorie ansehen
Ein Weg, sich die Versionshistorie eines Assets anzusehen, ist das Fenster Versionshistorie – wie im Abschnitt „Versionshistorie für ein Asset”, beschrieben. Sie können diese Informationen aber auch direkt in einer Kollektion oder dem Asset-Informa­tions­fens­ter sehen, wenn Sie der Ansicht das Feld Versionshistorie hinzufügen.
URL Asset­Store
Dieses Kapitel beschreibt die Grundlagen für Ihre Arbeit mit einer Version des Cumulus URL AssetStore Moduls. Sie erfahren, wie Sie Assets von FTP- oder HTTP-Servern katalogisieren und wie Sie mit solchen Assets in Cumulus arbeiten. Obwohl sich die Datensätze für Assets, die von FTP- oder HTTP-Servern katalogisiert wurden, genauso verhalten wie die von Assets, die von einem der unterstützten Dateisysteme katalogisiert wurden, ist das Arbeiten in Cumulus mit den Assets selbst ein wenig anders.
Außerdem beschreibt dieses Kapitel, wie Sie katalogisierte Assets auf FTP-Server kopieren oder schieben, und wie Sie den zentralen Asset-Speicherort für einen Katalog auf einem FTP-Server einrichten können.
Assets von FTP-/ HTTP-Servern katalogisieren
Wenn Sie von FTP- oder HTTP-Servern katalogisieren wollen oder mit URL-katalogisierten Assets arbeiten wollen, müssen Sie ein Asset-Handling-Set verwenden, in dem das URL AssetStore Modul aktiviert ist. Wenn Sie ein Asset-Handling-Set weder dazu verwenden, mit URL-Assets zu arbeiten noch Assets von FTP- oder HTTP-Servern zu katalogisieren, wollen Sie eventuell das URL AssetStore Modul deaktivieren. Näheres dazu, wie Sie ein Speichermodul für ein Asset-Handling-Set aktivieren bzw. deaktivieren, siehe „Asset-Handling-Module (de-)aktivieren".
Es gibt zwei Wege, wie Sie Assets von FTP- oder HTTP-Servern katalogisieren können: Über Menübefehl oder per Drag & Drop. Zunächst eine Beschreibung des Weges „Menübefehl“. Und denken Sie daran: Nur mit einer volllizenzierten Version des URL AssetStore Moduls können Sie von FTP- oder HTTP-Servern katalogisieren!
HINWEIS: TAG-Dateien
Cumulus kann auf einem FTP-Server TAG-Dateien erstellen, wenn das Asset-Speichermodul Cumulus Meta­data Support für das verwendete Asset-Handling-Set aktiviert ist, und der katalogisierende Benutzer berechtigt ist, auf dem FTP-Server Dateien zu speichern.
Assets per Menübefehl katalogisieren
Sie können jede gültige URL-Adresse verwenden, die auf eine Datei zeigt und mit ftp:// oder http:// beginnt. Sie dürfen allerdings nicht localhost als IP-Adresse verwenden. Von einem FTP-Server können Sie auch einen Ordner katalogisieren.
HINWEIS: Einige FTP- oder HTTP-Server fordern eine Benutzerberechtigung (user authentication). In diesem Fall muss der Adresse des Host-Rechners ein Benutzername und ein Kennwort vorangestellt werden, wie zum Beispiel „Benutzer:Kennwort@Host”. Die komplette Adresse könnte so aussehen: ftp://meier:geheim@server.de/pfad/datei
Um per Menübefehl Assets von FTP- oder HTTP-Servern zu katalogisieren:
 
1.
2.
Wählen Sie Datei > Dem Katalog Assets hinzufügen.
Sind für das verwendete Asset-Handling-Set mehrere Asset-Speichermodule aktiviert, wird ein Fenster geöffnet. Es zeigt eine Liste der verfügbaren Asset-Speichermodule. Eines ist URL-Unterstützung, ein anderes das Dateisystem, das Sie gerade benutzen (wie beispielsweise das Windows- oder Mac OS-Dateisystem).
3.
Wählen Sie URL-Unterstützung, und kli­cken Sie OK. Ein Fenster zur Eingabe der URL-Adresse wird geöffnet.Geben Sie die URL-Adresse für die Datei oder den FTP-Ordner an, die/den Sie katalogisieren wollen.
Assets per Drag & Drop katalogisieren
Um per Drag & Drop Assets von FTP- oder HTTP-Servern zu katalogisieren:
 
1.
2.
3.
4.
Das Fenster mit der Statusanzeige zum Kata­logisiervorgang wird angezeigt, und für jedes Asset wird ein Datensatz erstellt.
Werden Sie nach dem zu verwendenden Asset-Handling-Set gefragt, stellen Sie sicher, dass dies eines ist, für das URL-Unterstützung aktiviert ist.
Mit URL-Assets arbeiten
Als URL-Assets werden solche Assets bezeichnet, die von FTP- oder HTTP-Servern katalogisiert wurden. Einige Funktionen von Cumulus laufen für URL-Assets etwas anders ab als für Assets, die von Dateisystemen katalogisiert wurden. Im Folgenden werden nur die Funktionen beschrieben, deren Ablauf sich für URL-Assets unterscheidet.
Alle diese Funktionen werden über das Menü Asset aufgerufen. Wenn Sie ein URL-Asset öffnen, drucken oder per E-Mail versenden wollen, legt Cumulus zunächst eine Kopie des Assets an.
Um mit Assets zu arbeiten, die auf FTP- oder HTTP-Servern gespeichert sind, müssen Sie ein Asset-Handling-Set verwenden, das für URL Support aktiviert ist.
HINWEIS: Wenn Assets von einem FTP- oder HTTP-Server katalogisiert wurden, der eine Benutzerberechtigung (user authentication) verlangt, ist die Cumulus Applikation darüber informiert. Greifen Sie auf ein solches Asset zu, fragt Sie Cumulus nach Benutzername und Kenn­wort. Während einer Arbeitssitzung merkt sich Cumulus die Angaben und wird nicht erneut fragen, wenn Sie auf ein Asset zugreifen, das auf diesem FTP- oder HTTP-Server liegt.
URL-Asset öffnen
Sie können ein Asset, das auf einem FTP- oder HTTP-Server gespeichert ist, entweder mit dem Programm öffnen, mit dem das Asset erstellt wurde (wenn bekannt und verfügbar), oder mit Anwendungen, die Sie für das Asset ausgewählt haben. Haben Sie eine Anwendung ausgewählt, wird diese dem Menü hinzugefügt. Bis zu vier Anwendungen können hinzugefügt werden. Rufen Sie eine fünfte Anwendung auf, so wird sie anstelle der ersten in das Menü eingetragen. Sie können die Anwendungen nicht manuell eintragen oder löschen.
Um ein URL-Asset zu öffnen:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Öffnen mit, und wählen Sie im Untermenü die gewünschte Anwen­dung aus.
3.
URL-Asset drucken
Sie können ein Asset, das auf einem FTP- oder HTTP-Server gespeichert ist, entweder mit dem Programm dru­cken, mit dem das Asset erstellt wurde (wenn bekannt und verfügbar), oder mit Anwendungen, die Sie für das Asset ausgewählt haben. Haben Sie eine Anwendung ausgewählt, wird diese dem Menü hinzugefügt. Bis zu vier Anwendungen können hinzugefügt werden. Rufen Sie eine fünfte Anwendung auf, so wird sie anstelle der ersten in das Menü eingetragen. Sie können die Anwendungen nicht manuell eintragen oder löschen.
Um ein URL-Asset zu dru­cken:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Drucken mit, und wählen Sie im Untermenü die gewünschte Anwen­dung aus.
3.
URL-Assets per E-Mail versenden
Auch ein Asset, das auf einem FTP- oder HTTP-Server gespeichert ist, kann als Anlage einer E-Mail-Nachricht versendet werden.
Um ein URL-Asset per E-Mail zu versenden:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Senden an.
3.
Assets auf FTP-Servern speichern­
Das URL AssetStore Modul ermöglicht Ihnen, katalogisierte Assets mit Cumulus Menübefehlen auf FTP-Server hochzuladen. Außerdem ermöglicht es Ihnen, FTP-Server als zentrale Asset-Speicherorte für Kata­loge einzusetzen.
Asset zu einem FTP-Speicherort verschieben
Um ein Asset zu einem FTP-Speicherort zu verschieben:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Verschieben nach.
3.
Wählen Sie den Eintrag URL-Unterstützung, und kli­cken Sie OK. Ein Fenster zur Eingabe der URL wird geöffnet.
4.
Asset zu einem FTP-Speicherort kopieren
Um ein Asset zu einem FTP-Speicherort zu kopieren:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Kopieren nach.
3.
Wählen Sie den Eintrag URL-Unterstützung, und kli­cken Sie OK. Ein Fenster zur Eingabe der URL wird geöffnet.Geben Sie eine gültige FTP-URL ein, und kli­cken Sie OK.
Zentraler Asset-Speicherort auf einem FTP-Server
Sie können für jeden Katalog bestimmen, ob Cumulus eine Kopie eines jeden katalogisierten Assets in einem bestimmten Verzeichnis auf Ihrem Rechner speichern soll (so genannter Zentraler Asset-Speicherort). Diese Option bietet Ihnen den schnellstmöglichen Weg, die Assets eines Katalogs zu lokalisieren. Das URL AssetStore Modul ermöglicht Ihnen, FTP-Server als zentrale Asset-Speicherorte einzusetzen.
HINWEIS: Nur der Cumulus Administrator darf die Einstellungen eines Katalogs ändern, die auch den zentralen Asset-Speicherort bestimmen.
Um eine URL als zentralen Asset-Speicherort anzugeben:
 
1.
2.
Wählen Sie  Cumulus /  Bearbeiten > Einstellungen.
3.
Klicken Sie auf Katalogeinstellungen.
Das Fenster Katalogeinstellungen wird geöffnet. Wenn das aktuelle Kollektionsfenster mehr als einen Katalog enthält, wählen Sie unter Kataloge den Katalog, den Sie bearbeiten wollen.
4.
Klicken Sie auf Allgemein. Dieser Bereich enthält die Optionen zum zentralen Speicherort.
Wenn die Option Zentraler Asset-Speicherort aktiviert ist, und nur deren Einstellungen verändert werden müssen, können Sie mit Schritt 5 fortfahren.
Wenn ein Zentraler Asset-Speicherort definiert, aber nicht aktiviert ist, aktivieren Sie die gewünschte Option und fahren Sie mit Schritt 5 fort.
Wenn ein Zentraler Asset-Speicherort zum ersten Mal konfiguriert wird, aktivieren Sie die gewünschte Option. Das Fenster zur Auswahl des Asset-Speichermoduls wird geöffnet, und Sie fahren mit Schritt 6 fort.
5.
Klicken Sie auf Durchsuchen, um einen Speicherort auszuwählen.
6.
Wählen Sie den Eintrag URL-Unterstützung, und kli­cken Sie OK. Ein Fenster zur Eingabe der URL wird geöffnet.Geben Sie eine gültige URL für ein vorhandenes FTP-Verzeichnis ein, und kli­cken Sie OK.
7.
Klicken Sie auf Übernehmen, um die Einstellungen für den ausgewählten Katalog zu speichern.
Arbeiten mit Bildern
Für die Arbeit mit Bildern bietet Cumulus spezielle Funktionen:
Diese speziellen Funktionen werden in den folgenden Abschnitten beschrieben. Für Beschreibung, wie Sie Bilder konvertieren können, siehe „Bilder konvertieren", und wie Cumulus Open Prepress Interface unterstützt, siehe „OPI-System-Unterstützung"
Bilder bearbeiten
Mit dem Cumulus Bild-Editor kann jeder Benutzer wichtige Bildbearbeitungsschritte selber durchführen. Jedes katalogisierte Bild kann schnell und unkompliziert bearbeitet werden. Neben einem Ausschneide-Werkzeug bietet Cumulus Kalibrierungswerkzeuge zum Optimieren von Farbe, Schärfe und Helligkeit.
Bild-Editor
Die im Bild-Editor verfügbaren Funktionen können auf jedes Asset angewendet werden, für das Cumulus eine Voransicht bietet. Starten Sie den Bild-Editor über Asset > Bild-Editor.
Über den Schieberegler im Navigator können Sie ein zuvor ausgewähltes Bild vergrößern und verkleinern. Alternativ kann die Größe durch Klicken auf die beiden quadratischen Symbole links und rechts vom Schieberegler geändert werden. Mit einem Doppelklick auf das Navigator-Bild können Sie die Anzeigegröße des Bildes optimal an die Größe des Bild-Editor-Fensters anpassen. Die Statusleiste am unteren Rand des Fensters zeigt den Vergrößerungsfaktor, die Bildgröße, den Farbraum und den Farbmodus an.
Die Werkzeuge zur Bildbearbeitung finden Sie in der Symbolleiste. Kli­cken Sie auf ein Symbol, um ein Werkzeug aufzurufen und die verfügbaren Optionen einzusehen.
Um Bildbearbeitungen zu speichern, die mit den im Folgenden beschriebenen Werkzeugen vorgenommen werden, klicken Sie auf das Symbol Speichern ( ) in der Symbolleiste des Bild-Editors. Sie haben dann die Möglichkeit, für das bearbeitete Bild ein Dateiformat festzulegen, und den Farbraum (sowie Komprimierung oder Bildqualität, falls für das gewählte Dateiformat zutreffend). Zum Speichern der Datei stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Als neue Version des Assets speichern (nur verfügbar, wenn Asset-Versionierung für den jeweiligen Katalog aktiviert ist, entweder über den Vault oder per Dateisystem-Versionierung)
Als neues Asset speichern erstellt ein neues Asset und ordnet es, falls gewünscht, dem Original-Asset als Variante zu
Asset überschreiben – überschreibt das Original-Asset mit der modifizierten Datei
In Dateisystem exportieren speichert die modifizierte Datei an einem beliebigen Speicherort in Ihrem Dateisystem
WICHTIG! In der Originaldatei enthaltende Metadaten von Digitalfotos (IPTC, XMP oder EXIF) werden nicht mit dem bearbeiteten Bild gespeichert.
Im Folgenden werden die einzelnen Werkzeuge des Bild-Editors und deren Funktion beschrieben.
Zuschneiden
Das Schneidewerkzeug reduziert den sichtbaren Bereich eines Bildes durch Zuschneiden.
Um einen Bereich zuzuschneiden, klicken Sie in das im Bild-Editor angezeigte Bild und ziehen einen Rahmen um den Bereich, den Sie ausschneiden möchten. Bevor Sie das Zuschneiden bestätigen, können Sie den Rahmen verschieben oder seine Größe anpassen. Klicken Sie dazu auf einen der seitlichen Markierungspunkte des Rahmens und vergrößern/verkleinern ihn beliebig. Während Sie die Größe des Bereiches verändern, können Sie die entsprechenden Koordinaten in den Feldern rechts neben dem Bild verfolgen.
Sie können die gewünschte Größe auch in die Felder eingeben. Praktisch ist dies, wenn Sie eine genaue Größenangabe für den Druck oder die Online-Veröffentlichung des Bildes haben und es entsprechend zuschneiden wollen (zum Beispiel 4x6 oder 640x480). Geben Sie eine Größe in die Felder ein und der Rahmen passt sich automatisch an diese Größe an. Sie können ihn jetzt beliebig im Bild verschieben, genau an die gewünschte Stelle. Um neue Größen hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche .
Als Maßeinheit für den Zuschneide-Bereiches können Sie über die Liste Maß Pixel, Inch oder Zentimeter auswählen.
Die Auflösung für den Ausschnitt können Sie über die Liste Auflösung­ auswählen.
Um einen Ausschnitt zu bestätigen, klicken Sie auf die Schaltfläche Zu­schneiden.
Um das Schneide-Werkzeug zu verlassen, klicken Sie auf Abbrechen.
Drehen
Mit dem Dreh-Werkzeug kann ein Bild um einen bestimmten Winkel gedreht werden. Möglich ist das Drehen um 90 Grad im und gegen den Uhrzeigersinn sowie eine Drehung um 180 Grad. Außerdem können Bilder horizontal (an der vertikalen Achse) und vertikal (an der horizontalen Achse) gespiegelt werden.
TIPP:  
Zum Drehen von JPEG-Bildern können Sie auch den Menü­befehl JPEG-Original transformieren im Menü Asset verwenden.
Klicken Sie auf das Symbol für die gewünschte Drehung.
Helligkeit, Kontrast, Gamma und Farben anpassen
Mit diesem Werkzeug können Sie Helligkeit, Kontrast, Gamma und Farbe von Bildern anpassen.
Wählen Sie unter Optionen im Pull-Down-Menü die gewünschte Anpassung aus. Je nach Auswahl stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung.
Um das Ergebnis Ihrer Einstellungen sofort live zu sehen, aktivieren Sie die Option Änderungen unmittelbar anzeigen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen, um Ihre Änderungen zu bestätigen.
Um das Werkzeug zu verlassen, klicken Sie auf Abbrechen.
Helligkeit und Kontrast
Mit dieser Option können verschwommene Bilder korrigiert und Details genauer herausgebracht werden. Ziehen Sie die Schieberegler nach links, um Helligkeit und Kontrast zu verringern, und ziehen Sie sie nach rechts, um Helligkeit und Kontrast zu erhöhen.
Wenn die Option Farben beibehalten aktiviert ist, können Sie Helligkeit und Kontrast verändern, ohne dass sich die Farbe des Bildes verändert. (In diesem Fall wird nur die Helligkeit des Bildes geändert und der Farbton bleibt unverändert.)
Gamma
Der Gamma-Wert eines Bildes hat einen Einfluss darauf, wie die Farben des Bildes wahrgenommen werden.
Ziehen Sie den Schieberegler nach links, um den Gamma-Wert zu verringern. Ziehen Sie ihn nach rechts, um den Gamma-Wert zu erhöhen.
Farbe
Je nach Farbraum eines Assets stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung. Ziehen Sie die Schieberegler nach links, um die Werte zu verringern, und ziehen Sie sie nach rechts, um sie zu erhöhen.
Größe ändern
Mit diesem Werkzeug kann die Größe eines Bildes verändert werden. Geben Sie Werte für die Breite und Höhe in die jeweiligen Felder ein, um die Größe eines Bildes zu ändern. Um das aktuelle Verhältnis von Breite zu Höhe beizubehalten, aktivieren Sie die Option Proportionen beibehalten.
Die ursprüngliche Auflösung des Original-Bildes wird durch das Ändern der Größe nicht verändert.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen, um die Größe zu ändern.
Klicken Sie auf Abbrechen, um das Werkzeug zu verlassen.
Filter verwenden
Wählen Sie unter den Optionen im Pull-Down-Menü einen Filter aus. Je nach Filterart können Sie den Radiusbereich und die Stärke des Filters bestimmen (1-100.) Der Radius legt fest, in welchem Umkreis benachbarte Pixel für die Aktion des Filters berücksichtigt werden. Wählen Sie den Radius entsprechend der Bildauflösung.
Folgende Filter stehen zur Verfügung:
TIPP:  
Die Filter Weichzeichnen (Durchschnitt) und Gausssches Weichzeichnen glätten Ränder und Kanten und erzielen so einen verschwommenen Effekt.
TIPP: Verwenden Sie Schärfen beim Vergrößern von Bildern, um die sichtbare Schärfe so hoch wie möglich zu halten.
Um das Ergebnis Ihrer Einstellungen sofort live zu sehen, aktivieren Sie die Option Änderungen unmittelbar anzeigen. Es empfiehlt sich, diese Option erst zu aktivieren, nachdem Sie die Werte der Filterparameter geändert haben, um zeitaufwändige Live-Neuberechnungen zu vermeiden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen, um einen Filter auszuführen.
Um das Werkzeug zu verlassen, klicken Sie auf Abbrechen.
Arbeiten mit Raw‑Bildern
Cumulus unterstützt Raw-Bildformate einer großen Auswahl digitaler Kameras. So können Sie Bilder im Raw-Format einfach finden und effizient organisieren. Cumulus liest die Metadaten von Raw-Bildformaten aus und speichert sie in Cumulus Katalogen. Zusätzlich werden EXIF-Informationen (Kamera­einstellungen, Datum, Blendenweite, Verschlusszeiten, usw.) und abhängig vom Kameramodell, auch Sprachanmerkungen und GPS-Daten beim Katalogisieren mitgespeichert. Sogar Canon THM-Dateien werden unterstützt. Mit Cumulus ist die schnelle Konvertierung von Raw-Dateien zu JPEG oder TIFF ein Kinderspiel.
Der Digital Camera Raw Filter ermöglicht Cumulus, beim Katalogisieren von Bildern im Raw-Format Informationen auszulesen und Bilder im Raw-Format als Voransichten anzuzeigen. Die ausgelesenen Informationen werden in Cumulus Datensatzfeldern gespeichert.
Der Digital Camera Raw Filter erfasst Metadaten aus den verschiedenen Raw-Bildformaten, die von den folgenden führenden Kameraherstellern definiert werden: Canon, Fuji, Kodak, Minolta, Nikon, Olympus, Sigma, Sinar und Sony. Eine detaillierte Liste der unterstützten Kameramodelle finden Sie auf der Website von Canto.
Die meisten Kameras, die Canon CRW-Dateien unterstützen, erstellen zusätzliche Dateien für Miniatur-Ansichten der Bilder (THM-Dateien). Die Canon Raw-Metadaten-Unterstützung ermöglicht Cumulus, aus diesen Dateien Metadaten auszulesen und diese Dateien zu verwalten. Für weitere Informationen siehe „Canon DC-Raw-Bild & THM-Datei".
Ausgelesene Informationen
Beim Katalogisieren kann der Digital Camera Raw Filter folgende Informationen aus Ihren Raw-Bildern auslesen:
Natürlich kann der Filter nur Daten auslesen, die in den katalogisierten Bildern enthalten sind. Die ausgelesenen Informationen werden in Cumulus Datensatzfeldern gespeichert. Und natürlich müssen diese Datensatzfelder in dem Katalog enthalten sein, dem Sie das Raw-Bild hinzufügen wollen.
Einige der oben aufgezählten Felder könnten in dem Katalog, dem Sie die Bilder im Raw-Format hinzufügen wollen, nicht aktiviert sein. Um die Informationen im Katalog zu speichern, müssen Sie die entsprechenden Felder zu den Datensatzfeldern der Katalogeinstellungen hinzufügen – bevor Sie die Dokumente katalogisieren oder Datensätze aktualisieren. (Näheres dazu, wie man dies tut, siehe „Felder hinzufügen"”.) Beachten Sie, dass nur der Cumulus Administrator oder ein Benutzer mit entsprechenden Rechten die Einstellungen eines Katalogs ändern und Datensatzfelder hinzufügen kann.
Reihenfolge der Formate
Der Digital Camera Raw Filter ist der einzige Cumulus Filter, der Bilder im Raw-Format lesen kann. Jedoch ist die Eintragsnummer der Formate wichtig, die dieser Filter unterstützt. Beim Katalogisieren beginnt Cumulus bei der niedrigsten Eintragsnummer mit der Suche nach passenden Formaten. Cumulus verwendet die Formate in der Reihenfolge, in der sie gefunden werden (die niedrigste Eintragsnummer zuerst). Wenn Sie wollen, dass der Digital Camera Raw Filter für Ihre Assets verwendet wird, prüfen Sie die Reihenfolge der Formateinträge.
Um sicherzustellen, dass der Digital Camera Raw Filter ideal für das Katalogisieren von Assets eingesetzt wird, müssen Sie die Einträge für die Formate, die dieser Filter unterstützt, in der Liste nach oben verschieben, und zwar so weit nach oben, dass sie vor dem ersten Eintrag für ein Format, das der TIFF-Filter unterstützt, stehen. Das Sinar DC-Raw-Bildformat sollte eine niedrigere Eintragsnummer haben, als das erste Format, das vom Photoshop-Filter unterstützt wird.
Filtereigenschaften bestimmen
Der Digital Camera Raw Filter ermöglicht Ihnen, Eigenschaften für die verschiedenen Formate, die dieser Filter unterstützt, festzulegen:
* Mac-Dateitypen mit nur drei Zeichen enden mit einem Leerzeichen
Diese Einstellungen sind für das Katalogisieren und die Voransichten von Bedeutung. Beim Katalogisieren sind sie nur wichtig, wenn für das Asset-Handling-Set, das Sie zum Katalogisieren einsetzen, im Bereich Miniaturen unter Miniatur erzeugen aus die Option aus gesamtem Asset aktiviert ist. In diesem Fall werden die Werte, die Sie für die Farbeinstellungen und die Farbinterpolation angeben, für das Erzeugen der Miniatur verwendet.
Für die Voransichten der verschiedenen Formate können Sie die Quelle für die Voransicht (Miniatur oder gesamtes Bild) bestimmen. Wenn die Quelle für die zu erzeugende Miniatur oder für die Voransicht das gesamte Asset ist, werden die von Ihnen festgelegten Werte für die Farbeinstellungen und die Farbinterpolation verwendet.
Näheres darüber, wie man die Eigenschaften bestimmt, finden Sie im Cumulus Filter Handbuch.
Canon DC-Raw-Bild & THM-Datei
Die meisten Kameras, die Canon CRW-Dateien unterstützen, erzeugen zusätzliche Thumbnail (THM)-Dateien. Neben einer 160 x 120 JPEG-Miniatur (thumbnail) des Originalbilds der dazugehörigen CRW-Datei, enthalten diese Dateien EXIF-Informationen und optional auch IPTC-Informationen. Sie haben immer denselben Namen wie die Original-CRW-Datei, aber mit der Erweiterung THM.
Cumulus unterstützt diese THM-Dateien. Wenn die Canon Raw-Metadaten-Unterstützung für das Asset-Handling-Set aktiviert ist, das für das CRW-Bild verwendet wird, werden die THM-Dateien wie folgt behandelt:
HINWEIS: Wenn die Canon Raw-Metadaten-Unterstützung beim Katalogisieren aktiviert ist, wird eine Liste angezeigt, die Sie über die THM-Dateien informiert, die nicht katalogisiert wurden.
Wenn Sie Assets mit der Cumulus Funktion Umbenennen zu umbenennen, werden die THM-Dateien nicht umbenannt.
Die Canon Raw-Metadaten-Unterstützung ist standardmäßig aktiviert. Wenn Sie sie für bestimmte Asset-Handling-Sets deaktivieren wollen, siehe „Größe und Qualität der Miniaturen".
Arbeiten mit Office-Dokumenten
Für die Dokumente bestimmter Office-Systeme bietet Cumulus spezielle Unterstützung an. Diese spezielle Unterstützung basiert auf bestimmten Office-Support-Modulen.
Spezielle Unterstützung wird für Dokumente folgender Office-Systeme zur Verfügung:
Beachten Sie, dass einige dieser optionalen Add-on-Produkte mit Ihrer Cumulus Konfiguration nicht zur Verfügung stehen könnten.
Beim Katalogisieren kann Cumulus alle Informationen eines Office-Dokumentes wie Autor, Datumsangaben und Version sowie den gesamtem Text, den das Dokument enthält, auslesen.
Wenn PowerPoint auf dem katalogisierenden Client-Rechner installiert ist, kann Cumulus für PowerPoint-Assets Voransichten und Miniaturen in hoher Qualität erstellen. In Cumulus können Sie neue PowerPoint-Präsentationen aus katalogisierten Folien erstellen. Wenn Sie mit Microsoft PowerPoint arbeiten, ermöglicht Ihnen Cumulus, katalogisierte Assets in Präsentationen einzufügen. Näheres siehe „PowerPoint Support", und „PowerPoint Add-in”.
Spezielle Module für Office-Dokumente
Die speziellen Module für Office-Dokumente sind:
Asset-Speichermodule für Office-Dokumente
Einige der speziellen Asset-Speichermodule für Office-Dokumente ermöglichen Cumulus Datensätze für Seiten, Tabellen oder Folien von Office-Dokumenten zu erstellen. Diese Datensätze werden zusätzlich zu dem Datensatz für das gesamte Dokument erstellt. Andere spezielle Asset-Speichermodule ermöglichen Cumulus beim Katalogisieren einen Datensatz für jedes Bild, das in einem Office-Dokument enthalten ist, zu erstellen. Auch diese Datensätze werden zusätzlich zu dem Datensatz für das gesamte Dokument und zusätzlich zu den einzelnen Datensätzen für Seiten oder Folien erzeugt. Die Datensätze werden dem entsprechenden Dokument als „enthalten” bzw. „zugehörig” zugeordnet. Automatisch wird für jedes Dokument eine Kategorie erzeugt und die Datensätze dieser Kategorie zugeordnet. Für weitere Informationen zu solchen Asset-Speichermodulen, siehe „Asset-Speichermodule".
HINWEIS: Wenn keiner dieser speziellen Asset-Speichermodule für das verwendete Asset-Handling-Set aktiviert ist, wird Cumulus nur einen Datensatz für das gesamte Dokument erzeugen.
HINWEIS: Apple QuickTime muss auf Ihrem Windows-Rechner installiert sein, um für einige Dateiformate, die mit Microsoft Office für Mac OS X erstellt wurden, Voransichten erhalten zu können.
Asset-Prozessormodule für Präsentationen
Der MS PowerPoint AssetProcessor und der Office Open XML Presentation Processor ermöglichen dem Benutzer, PowerPoint-Präsentationen aus ausgewählten PowerPoint-Assets (Folien, Präsentationen) und Bildern innerhalb von Cumulus zu erstellen. Für weitere Informationen über solche Asset-Prozessoren, siehe „Asset-Prozessor-Module". (Für nähere Informationen, wie Sie die PowerPoint/Presentation Asset-Prozessoren benutzen, siehe „Präsentationen erstellen".)
Cumulus Filter für Office-Dokumente
Die Filter für Office-Dokumente können u. a. Folgendes auslesen:
HINWEIS: Alle Filter für Office-Dokumente unterstützen AXR (Asset Cross References).
Diese Formate werden von Cumulus Filtern für Office-Dokumente unterstützt:
MS Outlook-Element
MS Outlook-Elementvorlage
Einige der Filter bieten Eigenschaften, die Sie ändern können. Der Umfang der Optionen hängt vom Filter. Nähere Informationen über die Konfiguration der Eigenschaften von Filtern finden Sie im Cumulus Filter Handbuch.
Konfigurieren
Um den vollen Funktionsumfang von Cumulus für Office-Dokumente zur Verfügung zu haben, müssen die Cumulus Kataloge, in denen spezielle zusätzliche Informationen über katalogisierte Office-Dokumente gespeichert werden sollen, vorbereitet werden.
Kataloge vorbereiten
Die Office-Filter können nur Informationen auslesen, die im katalogisierten Office-Dokument enthalten sind. Die ausgelesenen Informationen werden in Datensatzfeldern gespeichert. Und diese Datensatzfelder müssen in dem Katalog enthalten sein, dem die Office-Dokumente hinzugefügt werden.
Einige der Felder, die von den speziellen Office-Modulen “gefüttert” werden, sind vielleicht für den Katalog, dem Sie die Office-Dokumente hinzufügen wollen, nicht aktiv. Dann müssen dem Katalog die entsprechenden Datensatzfelder hinzugefügt werden. (Für nähere Informationen über das Hinzufügen von Datensatzfeldern zu einem Katalog, siehe „Felder hinzufügen".) Bedenken Sie, dass nur der Cumulus Administrator oder ein Benutzer, der die entsprechenden Rechte hat, die Einstellungen eines Kataloges ändern und Datensatzfelder hinzufügen kann.
Outlook Elemente
Mit Cumulus können Sie E-Mail-Nachrichten im Microsoft Office Outlook Element Format (Dateinamenerweiterung: msg) katalogisieren und ebenfalls jeden Anhang oder jedes eingebettete Bild als separate Assets. Der Compound Document-Filter liest die E-Mail-Adressen in die Datensatzfelder E-Mail Cc, E-Mail von, E-Mail an und den Text der Nachricht in das Datensatzfeld Dokument-Text aus.
Der Outlook Message AssetStore ermöglicht Cumulus, beim Katalogisieren einen Datensatz für jeden Anhang oder jedes eingebettete Bild zu erstellen, die in einem Outlook Element enthalten sind – zusätzlich zu dem Datensatz, der für das gesamte Element erstellt wird. Die Datensätze werden dem Element als „Enthaltene Assets” zugeordnet. Für jedes Element wird automatisch jeweils eine Kategorie erzeugt und die Datensätze der Bilder werden dieser zugeordnet. Der Name eines Datensatzes für einen Anhang oder ein eingebettetes Bild ist der Name wie er im Element gespeichert ist.
Um die komplette Unterstützung für Outlook Elemente zu haben, müssen Sie ein Asset-Handling-Set verwenden, in dem der Outlook Message AssetStore für das Katalogisieren aktiviert ist, und der Katalog muss die entsprechenden Datensatzfelder enthalten. (Näheres über das Hinzufügen von Feldern zu einem Katalog, siehe „Felder hinzufügen". Für eine Beschreibung, wie Sie ein Asset-Handling-Set anpassen, siehe „Ein Asset-Handling-Set bearbeiten".)
PowerPoint Support
Dieser Abschnitt beschreibt die Grundlagen für das Arbeiten mit den PowerPoint Support-Modulen. Sie erfahren, wie Sie PowerPoint­-Präsentationen und deren Folien katalogisieren, wie Sie die katalogisierten Folien verwalten, und wie Sie katalogisierte Grafiken und Folien in Microsoft­ Power­Point-Präsentationen importieren.
Für nähere Informationen, wie Sie die Präsentations-Asset-Prozessoren benutzen, um aus ausgewählten PowerPoint-Assets (Folien, Präsentationen), Bildern und Voransichten anderer Asset-Formate innerhalb von Cumulus Präsentationen zu erstellen, siehe „Präsentationen erstellen".
Formate und Voraussetzungen­
Cumulus bietet unterschiedliche Module, um die verschiedenen PowerPoint-Formate zu unterstützen:
Der MS PowerPoint AssetStore, der MS PowerPoint Bilder AssetStore und der PowerPoint Filter für Präsentationen im PowerPoint 97-2004 Format (*.ppt).
Für eine komplette Unterstützung ist eine Microsoft PowerPoint Installation auf dem Rechner notwendig, auf dem Sie arbeiten. Voraussetzung ist Microsoft PowerPoint  97/2000/XP/2003/2007/2010 oder  2004/2008.
Der Office Open XML Seiten und Folien AssetStore, der Office Open XML Bilder und Medien AssetStore sowie der Office Open XML Filter für Präsentationen im Office PowerPoint 2007/8 Format (*.pptx und *.ppsx). Wenn Sie mit Office PowerPoint 2007/8 Formaten arbeiten, ist keine PowerPoint Installation notwendig – es sei denn Sie wollen für Folien Voransichten oder Miniaturen in hoher Qualität.
Die PowerPoint-Support-AssetStore-Module ermöglichen Cumulus Datensätze zu erstellen für Folien ebenso wie für Bilder und Objekte, die in den Präsentationen eingebettet sind. Die PowerPoint-Support-Filter-Module erstellen Voransichten und Miniaturen in hoher Qualität, wenn die entsprechende PowerPoint-Applikation auf dem Client-Rechner installiert ist.
Die meisten der Cumulus PowerPoint Support-Module laufen unter Windows und Mac OS X. Unter UNIX stehen der Office Open XML Presentation Processor und Dokument-Filter (Compound Document und Office Open XML) zur Verfügung.
Da einige PowerPoint Support-Module für verschiedene Funktionen Microsoft PowerPoint einsetzen, muss diese Applikation ebensfalls installiert sein. Bei einigen Funktionen kann sich die Geschwindigkeit dadurch verringern, dass die PowerPoint Support-Module im Hintergrund Microsoft PowerPoint verwenden.
PowerPoint-Support-Filter einsetzen
Die PowerPoint-Support-Filter (PowerPoint Filter, Office Open XML Filter) liefern für PowerPoint-Assets Miniaturen und Voransichten in besserer Qualität als der Compound Document-Filter. Aber der Compound Document-Filter ist schneller, benötigt keine PowerPoint-Installation und läuft auf allen Plattformen. Um einen der PowerPoint-Support-Filter für das Katalogisieren von Formaten, die er unterstützt, einzusetzen, müssen Sie dessen Formateinträge in der Liste der Formate nach oben verschieben und zwar vor die Einträge der Formate des Compound Document-Filters. Wenn Sie wollen, dass der gewünschte PowerPoint-Support-Filter zum Katalogisieren von PowerPoint Assets verwendet wird, überprüfen Sie die Reihenfolge der Filtereinträge.
HINTERGRUND-INFORMATION:  
Beim Katalogisieren sucht Cumulus nach passenden Formaten. Cumulus verwendet die Filter in der Reihenfolge, in der die unterstützten Formate in der Liste der Asset-Formate des verwendeten Asset-Handling-Sets gefunden werden (niedrigste Eintragsnummer zuerst).
HINWEIS: Nur für Mac OS X:
Für PowerPoint 2008 Assets (*.pptx und *.ppsx) werden für Folien keine individuellen Miniaturen erstellt, sondern nummerierte. Die Voransicht einer Folie zeigt ihre Miniatur an. Grund für diese Einschränkung ist die Entscheidung von Microsoft, die VBA/OLE Technologie aus Office 2008 für Mac OS X zu entfernen.
Folien einer Präsentation katalogisieren
Um die einzelnen Folien einer PowerPoint-Präsentation zu katalogisieren, brauchen Sie nur die PowerPoint-Präsentation zu katalogisieren und dafür ein Asset-Handling-Set zu verwenden, für das die entsprechenden Office-AssetStores aktiviert sind. Dann wird Cumulus automatisch sowohl die Präsentation als auch alle darin enthaltenen Folien katalogisieren. Automatisch wird sowohl eine Kategorie mit dem Namen PowerPoint erstellt als auch eine Unterkategorie mit dem Namen der Präsentation. Dieser Unterkategorie werden automatisch alle Folien der Präsentation zugeordnet. Und sollten in den Folien eingebettete Bilder oder andere Medien enthalten sein und der entsprechende Bilder- oder Bilder-und-Medien- AssetStore ist aktiviert, wird ein Datensatz für jedes eingebettete Medium erstellt. Für jede Folie wird automatisch eine Unterkategorie erstellt, der die Datensätze für die eingebetteten Medien zugeordnet werden.
Datensätze für die PowerPoint-Präsentationsdatei und jede ihrer Folien werden erstellt und zeigen an, dass das Katalogisieren erfolgreich abgelaufen ist.
HINWEIS: Keine individuelle Miniatur
Wenn für den Datensatz einer Folie keine individuelle Miniatur erstellt wurde – obwohl PowerPoint installiert ist, kann der Grund dafür sein, dass die Folie ein oder mehrere Objekte enthält, die die PowerPoint-Applikation nicht öffnen kann (z. B. verknüpfte Bilder oder eingebettete Objekte). Wenn keine individuelle Miniatur erstellt werden kann, wird eine Standardminiatur verwendet. Für PowerPoint 2007 Assets (*.pptx und *.ppsx) wird eine Folienummer der Miniatur hinzugefügt, die in der Präsentation gespeichert ist.
Mit Datensätzen von Folien arbeiten
Bestimmte Funktionen von Cumulus sind für Datensätze von PowerPoint-Folien etwas anders als für Datensätze anderer Assets. Die folgenden Abschnitte beschreiben solche abweichenden Funktionen.
Speicherort anzeigen
Wenn Sie Asset > Speicherort anzeigen für den Datensatz einer katalogisierten Folie auswählen, öffnet Cumulus die dazugehörige Präsentation in PowerPoint und zeigt die entsprechende Folie an - wenn die passende PowerPoint-Anwendung auf dem Rechner installiert ist, auf dem der Cumulus Client läuft.
Folien kopieren oder neue Präsentationen erstellen
Wenn Sie Asset > Kopieren nach für den Datensatz einer katalogisierten PowerPoint-Folie auswählen und einen Ordner als Zielort auswählen, erstellt Cumulus eine neue PowerPoint-Präsentation, die die ausgewählte Folie enthält. Wenn Sie eine vorhandene Präsentation als Zielort auswählen, fügt Cumulus die ausgewählte Folie ans Ende der Präsentation an - wenn die passende PowerPoint-Anwendung auf dem Rechner installiert ist, auf dem der Cumulus Client läuft.
Löschen
Wenn Sie Bearbeiten > Löschen für den Datensatz einer katalogisierten PowerPoint Folie auswählen und dann die Option Datensatz und Asset löschen, wird die ausgewählte Folie aus der Präsentation gelöscht (nur mit PowerPoint 97-2004 Formaten (*.ppt)).
PowerPoint Add-in
Das Cumulus PowerPoint Add-in erweitert Ihre Microsoft PowerPoint-Anwendung um zusätzliche Funktionen. Es ermöglicht Ihnen, katalogisierte Folien, Bilder und Medien aus Cumulus in Microsoft PowerPoint-Präsentationen zu importieren. Sie können alle Bild- und Medienformate importieren, die PowerPoint unterstützt.
Diese Funktionen werden aus der PowerPoint-Anwendung aufgerufen. Sie sind als Symbol der Symbol­leis­te hinzugefügt oder als Optionen zu den Menüs. Um katalogisierte Assets zu importieren, gibt es verschiedene Wege:
über die Optionen Folien aus Cumulus­ oder Grafik > Aus Cumulus des Menüs Einfügen­
HINWEIS: Drag & Drop ohne Add-in
  Microsoft PowerPoint 2008 unterstützt Drag & Drop von katalogisierten Bildern und Medien aus Cumulus in die PowerPoint-Anwendung. Drücken Sie die ALT-Taste und ziehen Sie den Datensatz in die PowerPoint-Präsentation.
 Microsoft PowerPoint 2007 unterstützt Drag & Drop von katalogisierten Bildern und Medien aus Cumulus in die PowerPoint Anwendung.
PowerPoint Add-in integrieren
Die Installation und Integration des Cumulus PowerPoint Add-in erfolgt für die verschiedenen Betriebssysteme auf unterschiedliche Weise.
Unter Windows
Unter Windows steht das Cumulus PowerPoint Add-in für Microsoft PowerPoint  97/2000/XP/2003/2007/2010 (32-bit) zur Verfügung. Es kann mit dem Standard-Installationsprozess des Cumulus Client installiert und integriert werden. Wenn in dem Fenster Installationssatz auswählen während der Installation die Option PowerPoint Add-In aktiviert wird, stehen die Cumulus­ Menüeinträge und Symbole in der PowerPoint-Applikation zur Verfügung.
Alternativ kann das Add-in auch zu einem späteren Zeitpunkt installiert und integriert werden. Für diesen Zweck bietet Canto ein Installationsskript. Dieses Skript befindet sich zusammen mit einem Skript für die Deinstallation in dem entsprechenden Sprachunterordner des PowerPoint Ordners in dem Ordner Adapters innerhalb des Cumulus Client Installationsordners, z. B. C:\Program Files\Canto\Cumulus Client\Adapters\PowerPoint\de
Die Skripte können nur mit Administratorrechten ausgeführt werden; über einen rechten Mausklick können diese aufgerufen werden.
Verwenden Sie das Skript InstallAddin.cmd, um das Cumulus PowerPoint Add-In zu installieren. Das Cumulus PowerPoint Add-In wird für alle Nutzer des Rechners installiert. Die Cumulus Menüeinträge und Symbole stehen allen Nutzern der PowerPoint-Applikation zur Verfügung. Mit dem Skript UninstallAddin.cmd kann das Add-in deinstalliert werden.
HINWEIS:  Microsoft PowerPoint-Makro-Sicherheit
Um das Cumulus PowerPoint Add-in hinzuzufügen, muss die Makro-Sicherheitsstufe Ihrer PowerPoint-Applikation entweder auf mittel oder niedrig gesetzt sein. Um die Sicherheitsstufe zu setzen, müssen Sie Ihre PowerPoint-Applikation öffnen und Extras > Makros > Sicherheit wählen.
Unter OS X
Um das Cumulus PowerPoint Add-in in die Power­Point-Applikation von MS Office zu integrieren:
 
1.
2.
Wählen Sie Extras > Add-In-Manager. Ein Fenster wird geöffnet, das die Add-ins auflis­tet, die für Ihre PowerPoint-Installation zur Verfügung stehen.
3.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen. Ein Standardfens­ter für die Auswahl wird geöffnet.
Öffnen Sie den Ordner, den Sie für Ihre Cumulus Client Installation ausgewählt haben, öffnen dann den Ordner Adapters, dann PowerPoint und dann de. Wählen Sie Import aus Cumulus, und kli­cken Sie auf Öffnen.
Die Liste der Add-ins, die für Ihre PowerPoint-Installation zur Verfügung stehen, wird wieder angezeigt und enthält nun den neuen Eintrag Import aus Cumulus. Überprüfen Sie, ob das Kontrollkästchen für diesen Eintrag aktiviert ist.
4.
Nun kennt Ihre PowerPoint-Applikation das Cumulus PowerPoint Add-in und die entsprechenden Menü-Eintrage und Symbole stehen zur Verfügung. (Näheres siehe „In Präsentationen importieren­”., für weitere Informationen, wie Sie damit arbeiten können.)
In Präsentationen importieren­
Sie können katalogisierte Folien, Bilder oder Objekte (Medien) aus Cumulus in Microsoft PowerPoint-Präsentationen importieren. Sie können alle Bild- und Objektformate importieren, die PowerPoint unterstützt.
Wenn Sie katalogisierte Folien importieren, werden diese immer am Ende der Präsentation hinzugefügt und dafür das aktuelle Master-Layout angewendet. Wenn Sie katalogisierte Bild- oder Objektdateien importieren, werden diese in die aktuelle Folie eingefügt.
Um katalogisierte Folien, Bilder oder Objekte zu importieren:
 
1.
2.
HINWEIS: Cumulus muss Zugriff auf die Assets haben – wo auch immer sie gespeichert sind: auf Ihrer Festplatte, in Cumulus Vault oder auf einem FTP-Server...
3.
4.
5.
Klicken Sie auf oder wählen Sie
wählen Sie Einfügen > Folien aus Cumulus oder
Einfügen > Grafik > Aus Cumulus
(im 2007/8 MS Office System unter Add Ins zu finden).
HINWEIS: Nur für Benutzer von Cumulus Vault
Sollte das Asset in Cumulus Vault gespeichert und die Option Nach Version fragen aktiviert sein, wird Cumulus Sie auffordern, die Version auszuwählen.
6.
HINWEIS: Sie können auch mehrere Assets für den Import auswählen. Sie werden übereinander hinzugefügt und zwar in der Reihenfolge, wie sie in Cumulus angezeigt sind (die letzte zuoberst).
HINTERGRUND-INFORMATION:
Verknüpfte vs. eingebettete Objekte
Die wesentlichen Unterschiede zwischen verknüpften Objekten und eingebetteten Objekten bestehen darin, wo die Daten gespeichert werden und wie sie aktualisiert werden.
Verknüpft: Wenn ein Objekt verknüpft ist, werden die Daten nur aktualisiert, wenn die Quelldatei geändert wird. Verknüpfte Daten sind nur in der Quelldatei gespeichert. Die Präsentation speichert nur einen Verweis auf die Quelldatei und zeigt die verknüpften Daten an. Verwenden Sie verknüpfte Objekte, wenn die Dateigröße von Bedeutung ist. Aber bedenken Sie, dass Sie dann auch die Quelldateien der verknüpften Objekte kopieren müssen, wenn Sie die Präsentation auf ein anderes Speichermedium oder einen anderen Rechner kopieren.
Eingebettet: Wenn ein Objekt eingebettet ist, werden die Daten in der Präsentation nicht aktualisiert, wenn die Quelldatei geändert wird. Eingebettete Objekte sind ein Teil der Präsentation und gehören nach dem Einbetten nicht mehr zur Quelldatei.
Arbeiten mit InDesign Dokumenten­
Für die Unterstützung von InDesign Dokumenten bietet Cumulus spezielle Module. Sie ermöglichen:
Die erweiterte Unterstützung steht für Dokumente der InDesign Versionen 1.x, 2, CS, CS 2, CS 3, CS 4 und CS 5 zur Verfügung.
Beim Katalogisieren kann Cumulus verschiedene allgemeine Dokumentinformationen auslesen. Wenn aber das Cumulus Plug-in für Adobe InDesign auf dem Rechner installiert ist, auf dem die InDesign Dokumente erstellt und bearbeitet werden, kann Cumulus zusätzliche spezielle Informationen auslesen. (Näheres siehe „Plug-in für InDesign”.)
Spezielle Module für InDesign Dokumente
Die erweiterte Unterstützung für InDesign Dokumente basiert auf folgenden­ drei Modulen:
Beachten Sie, dass einige dieser optionalen Add-on-Produkte mit Ihrer Cumulus Konfiguration nicht zur Verfügung stehen könnten.
Plug-in für InDesign
Das Cumulus Plug-in für Adobe InDesign ermöglicht Cumulus Metadaten-Dateien in den XMP-Teil (XMP = EXtensible Metadata Platform) eines InDesign-Dokumentes einzubetten. Der Cumulus InDesign Filter und InDesign AssetStore können diese Metadaten verwenden, um beim Katalogisieren oder Erstellen von Voransichten Informationen über InDesign-Dokumente zu erhalten. Das InDesign AssetStore Modul braucht diese Metadaten, um Seiten zu extrahieren, damit separate Datensätze für die Seiten erstellt werden können.
Installieren des InDesign Plug-ins
Das Cumulus Plug-in für Adobe InDesign muss auf jedem Rechner installiert sein, auf dem die Dokumente, die katalogisiert werden sollen, erstellt und bearbeitet werden.
Das Plug-in wird mit jeder Standardinstallation von Cumulus zur Verfügung gestellt. Sie finden es im Ordner Adapters in Ihrem Cumulus Installationsordner.
Für Windows werden für die verschiedenen Adobe InDesign Versionen folgende Dateien oder Ordner zur Verfügung gestellt:
Für Mac OS werden ebenfalls unterschiedliche Dateien für die verschiedenen Adobe InDesign Versionen zur Verfügung gestellt:
Um das Plug-in für Adobe InDesign zu installieren:
 
1.
Kopieren Sie die Datei CumulusDocWatch für Ihre InDesign Version in den Ordner Plug-Ins Ihrer Adobe InDesign Installation.
Ausgelesene Informationen
Das Cumulus Plug-in für Adobe InDesign speichert folgende Informationen aus einem InDesign Dokument in eine TAG-Datei:
Mit CS2 oder späteren Versionen bietet eine TAG-Datei auch dem InDesign Filter die Informationen, die dieser für eine mehrseitige Voransicht eines InDesign-Assets benötigt.
InDesign AssetStore Modul
Basierend auf den Informationen, die in der TAG-Datei (erstellt vom Cumulus Plug-in für Adobe InDesign) enthalten sind, ermöglicht der InDesign AssetStore, dass Cumulus einen Datensatz für jede Seite des InDesign Dokument beim Katalogisieren erstellt. Alle diese Datensätze werden zusätzlich zu dem Datensatz für das gesamte Dokument erstellt. Die Datensätze werden dem entsprechenden Dokument als „enthalten” zugeordnet. Für jedes Dokument wird automatisch eine Kategorie erstellt und die Datensätze werden dieser Kategorie zugeordnet.
HINWEIS: Wenn der InDesign AssetStore für das verwendete Asset-Handling-Set nicht aktiviert ist, wird Cumulus nur einen Datensatz für das gesamte Asset erstellen.
InDesign Filter
Der Cumulus Filter für Adobe InDesign liest folgende Informationen aus einem InDesign Dokument aus:
 
Basierend auf den Informationen, die in der TAG Datei (erstellt vom Plug-in für Adobe InDesign) enthalten sind, kann der InDesign Filter­ zusätzlich diese Informationen­ auslesen:
Eigenschaften des Filters festlegen
Für den Cumulus InDesign Filter können Eigenschaften bezüglich der mit ihm katalogisierten Assets festgelegt werden. Sie können entscheiden, ob Miniatur und Voransicht für ein Asset von der Seite oder dem Spread erstellt werden sollen. Zu beachten ist dabei, dass die Erstellung von Miniaturen und Voransichten nur für gesamte Dokumente und nicht für Seiten möglich. Als weiteres können Sie festlegen, ob Cumulus den Text aus der Datei in das Datensatz-Feld Dokument-Text auslesen soll, wo er dann zur Volltextsuche genutzt werden kann. Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie eine Obergrenze für die Anzahl der ausgelesenen Zeichen angeben.
Konfigurieren
Um den vollen Funktionsumfang von Cumulus für InDesign Dokumente zur Verfügung zu haben, müssen Sie Folgendes konfigurieren:
Kataloge vorbereiten
Selbstverständlich kann Cumulus nur die Informationen auslesen, die in den katalogisierten Assets enthalten sind. Die ausgelesenen Informationen werden in Cumulus Datensatz-Feldern gespeichert und diese Datensatz-Felder müssen in dem Katalog enthalten sein, dem Sie die Assets hinzufügen wollen.
Einige der Felder, die von den speziellen InDesign Modulen „gefüttert” werden, könnten nicht in dem Katalog enthalten sein, dem Sie InDesign Dokumente hinzufügen wollen. Damit die Felder im Katalog enthalten sind, müssen Sie sie vorm Katalogisieren Ihrer Dokumente oder Aktualisieren Ihrer Datensätze im Bereich Datensatz-Feldern der Katalogeinstellungen hinzufügen. (Näheres über das Hinzufügen eines Datensatzfeldes zu einem Katalog siehe „Felder hinzufügen".) Beachten Sie, dass nur der Cumulus Administrator oder ein Benutzer mit entsprechenden Berechtigungen die Einstellungen eines Katalogs ändern darf und Datensatzfelder hinzufügen darf.
Asset-Handling-Sets für InDesign Unterstützung optimieren
Um ein Asset-Handling-Set für die Unterstützung von InDesign zu optimieren:
Weitere Unterstützung für InDesign
Folgende Module bieten ebenfalls weitere Unterstützung für InDesign:
Individuelle Datensatz- und Kategorie­rechte zuordnen
Rechte von Benutzern können für einzelne Datensätze, Kategorien und Unterkategorien individuell festgelegt werden. Rechtevorlagen ermöglichen Ihnen, diese individuellen Rechte für einen Benutzer oder eine ganze Gruppe von Benutzern schnell und einfach zu vergeben oder zu löschen.
Beachten Sie, dass dies ein optionales Feature ist, das mit Ihrer Cumulus Konfiguration gegebenenfalls nicht zur Verfügung steht.
Individuelle Datensatz-/Kategorierechte
Dieses neue Feature ermöglicht, Datensätze oder Kategorien individuelle Rechte zuzuordnen. Diese Rechte können die Rechte erweitern, die ein Benutzer (oder eine Benutzergruppe) für einen Datensatz oder eine Kategorie im Katalog im Allgemeinen hat. Für jeden Datensatz und jede Kategorie können Sie Rechte für Funktionen festlegen und die Benutzer auswählen, die die erlaubten Funktionen ausführen dürfen. Für Kategorien können Sie auch Rechte für Unterkategorien, die unter der ausgewählten Kategorie erstellt werden, vordefinieren.
Die individuellen Datensatz- oder Kategorierechte sind immer zusätzlich zu den Rechten, die Benutzer im Allgemeinen für alle Datensätze und Kategorien in einem Katalog hat. Die Rechte eines Benutzers können durch individuelle Datensatz- oder Kategorierechte nicht verringert werden. Wenn ein Benutzer ein Applikationsrecht für die Datensätze oder Kategorien eines Katalogs hat, hat er dieses Recht immer – ohne Berücksichtigung, ob dieses Recht als individuelles Datensatz- oder Kategorierecht gesetzt ist oder nicht.
BEISPIEL:  
Ein Student arbeitet regelmäßig bei Ihnen. Er darf alle Kataloge öffnen, aber er darf in keinem der Kataloge Datensätze löschen. Zu Testzwe­cken soll er aber bestimmte Datensätze löschen dürfen. Sie können ihm das Recht Datensätze zu löschen nur für diese Datensätze erteilen.
Cumulus bietet für jeden Datensatz und jede Kategorie einen Eigenschaften-Fenster, in dem Sie Rechte vergeben können. Sie legen fest, welche Benutzer zusätzlich Funktionen ausführen dürfen. Für Datensätze und Kategorien gibt es unterschiedliche Funktionen.
Im Standardmodus des User Managers können Sie die zusätzlich erteilten Datensatz- oder Kategorierechte ausgewählten Benutzern zuordnen. Im erweiterten Modus des User Managers können Sie die zusätzlichen Datensatz-/Kategorienrechte auch Rollen zuordnen. Beim Zuordnen von Rollen wird eine Liste der verfügbaren Rollen zur Auswahl angezeigt. Beim Zuordnen von Benutzern können Sie Suchkriterien eingeben, um eine Liste der Benutzer zu erhalten. Die möglichen Suchkriterien hängen von der Authentifizierungsmethode ab. Bei dem in Cumulus eingebauten und dem LDAP Authenticator können Sie standardmäßig nach Benutzernamen suchen. Der System-Authenticator wird für die Benutzer-Identifizierung nicht unterstützt. Sowohl für den in Cumulus eingebauten und als auch den LDAP Authenticator können die Suchkriterien konfiguriert werden. (Näheres siehe hier.)
Das Zuordnen von Rechten zu Datensätzen ist nur Benutzern erlaubt, die das Recht Rechte für alle Datensatz ändern für die ausgewählten Datensätze haben. Und entsprechend für Kategorien: Rechte zu ausgewählten Kategorien zuordnen dürfen nur die Benutzer, die das Recht Alle Kategorierechte ändern für die ausgewählten Kategorien haben.
Sie können Benutzern erlauben, Datensatz- und/oder Kategorierechte im Allgemeinen zu ändern, indem Sie Ihnen die Applikationsrechte Rechte für alle Datensatz ändern und/oder Alle Kategorierechte ändern (User Manager: Benutzer/Rolle Eigenschaften > Rechte > Applikationsrechte) für alle erlaubten Kataloge geben. Diese Applikationsrechte können aber auch auf ausgewählte Kataloge beschränkt werden.
Zusätzliche Informationen zu Kategorierechten
Kategorien, die Kataloge repräsentieren
Das Fenster Eigenschaften für eine Kategorie, die einen Katalog repräsentiert, (auch „Root”- Kategorie genannt) bietet keinen Bereich
Rechte. Denn eine solche Kategorie ist die höchste hierarchische Kategoriestufe und es können nur Rechte für Unterkategorien bestimmt werden. (Näheres „Rechte für Unterkategorien (optional)”).
Kategorien verschieben
Um eine Kategorie verschieben zu dürfen, benötigt der Benutzer das Recht
Kategorie ändern für die Kategorie, die verschoben werden soll, und das Recht Kategorie erstellen für die ,aufnehmende’ Kategorie. Eine verschobene Kategorie behält ihre Rechte.
Rechte für Unterkategorien (optional)
Dieses neue Feature, auch Kind- oder Child-Rechte genannt, ermöglicht Ihnen, Rechte für jede Unterkategorie festzulegen, die unterhalb der ausgewählten Kategorie erstellt wird. Das Fenster Eigenschaften Kategorien bietet einen Bereich Rechte für Unterkategorien, um diese Rechte zu definieren. Unterkategorien können entweder die Rechte erben, die für die ,Eltern’-Kategorie vergeben sind, oder sie können ihre eigenen Rechte haben. Beachten Sie, dass sobald eine Unterkategorie erstellt ist, deren Rechte individuell geändert werden können.
Standardmäßig werden die Rechte von der Oberkategorie (Eltern-Kategorie) kopiert. Jede Unterkategorie, die unter dieser Kategorie erstellt wird, hat dieselben Rechte.
Wenn Sie die Rechte für Unterkategorien, die unter der ausgewählten Kategorie erstellt werden, explizit definieren wollen, aktivieren Sie die Option Wie unten angegeben. Dann werden die Rechte, die im Bereich Rechte für Unterkategorien angegeben sind, für eine Unterkategorie beim Erstellen kopiert. Wie Sie explizite Rechte definieren, wird auf hier beschrieben.
HINWEIS: Wenn Sie die Rechte für eine ,Eltern’-Kategorie ändern, werden Sie danach gefragt, ob die Änderungen auch für Unterkategorien gelten sollen.
Datensatz- und Kategorierechte nur für Cumulus 7 Clients
Öffnen mit jedem Cumulus Client (wird benötigt, um einen Katalog überhaupt öffnen zu können; z. B. mit der Cumulus Client Applikation um den Katalog in der Liste Katalogzugriff angezeigt zu bekommen). „Mit jedem Cumulus Client” beinhaltet die Cumulus Client Applikation, Web Publisher Pro, Internet Client Pro, Web Client, Sites, HELIOS Companion und alle individuell programmierten Applikationen, die auf den Cumulus Java Classes basieren. Datensatz- und Kategorierechte gelten jedoch nur für Cumulus 7 Clients­.
Wenn Sie dieses Feature einsetzen, sollten Sie die Erlaubnis Kataloge zu öffnen auf Cumulus 7 Clients eingrenzen. Der Zugriff kann auf ausgewählte Cumulus Client Versionen und Variationen begrenzt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Client-Gruppen” im Cumulus Administrationshandbuch. Wenn Sie Client-Gruppen eingerichtet haben, werden die Optionen für Katalogrechte um den Eintrag Katalog öffnen mit für diese Gruppe erweitert.
TECHNISCHE SPEZIALINFORMATIONEN:
Suchkriterien für Authenticator konfigurieren
Beim Suchen nach Benutzern im Bereich Datensatz-/Kategorie­rechte im Fenster Eigenschaften suchen der in Cumulus eingebaute und der LDAP Authenticator standardmäßig nach Benutzernamen. Das Standard-Suchkriterium für den LDAP Authenticator kann in der Datei LDAP.xml (zu finden im conf Ordner im Cumulus Server Installationsordner) geändert werden. Das Standard-Suchkriterium für den in Cumulus eingebauten Authenticator kann erweitert werden. Cumulus kann auch nach Vor- und Nachnamen sowie Initialen suchen. Um diese Suchkriterien zu aktivieren, öffnen Sie den Users-Katalog mit einem Cumulus Client und aktivieren das entsprechende Datensatzfeld (Vorname, Initialen und/oder Nachname) für Volltextsuche.
Individuelle Rechte vergeben
Um individuelle Rechte für ausgewählte Datensätze/Kategorien zu setzen, die die Rechte für Funktionen bestimmen und die Benutzer, die diese Funktionen ausführen dürfen:
 
1.
2.
Öffnen Sie das Kontextmenü für diese Datensätze/Kategorien (mit rechtem Mausklick/ STRG-Taste + Maus) und wählen Sie Eigenschaften. Das Fenster Eigenschaften wird geöffnet.
3.
4.
Wenn Sie eine Rechtevorlage verwenden wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche Vorlage verwenden. Das öffnet ein Fenster zur Auswahl der gewünschten Vorlage. Für eine Beschreibung, wie man Rechtevorlagen einrichtet, siehe „Rechtevorlagen".)
Fügen Sie den/die Benutzer und/oder Rolle(n), denen die Datensatz/Kategorierechte zugeordnet werden sollen, durch Klicken auf die entsprechende Schaltfläche (Benutzer hinzufügen oder Rolle hinzufügen) hinzu. (Die Schaltfläche Benutzer hinzufügen steht nur zur Verfügung, wenn Sie das Recht Nach Benutzern suchen haben.) Diese Schaltflächen öffnen ein entsprechendes Fenster.
Für das Hinzufügen von Benutzern können Sie nach Benutzern suchen. Die möglichen Suchkriterien hängen von der Authentifizierungsmethode ab (siehe oben). Standard-Suchkriterium ist der Benutzername. Geben Sie einen Suchwert (eine Zeichenfolge) ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen. Das Ergebnis der Suche wird als Liste unterhalb angezeigt. Wählen Sie die Benutzer aus, die Sie wünschen, und klicken Sie auf OK. Die Benutzer werden hinzugefügt.
Beim Hinzufügen von Rollen listet Cumulus die verfügbaren Rollen auf. Wählen Sie die gewünschte(n) Rolle(n) aus und klicken Sie auf OK. Die Rollen werden hinzugefügt.
5.
Klicken Sie Übernehmen, um Ihre Änderungen zu speichern, und wählen Sie den/die nächste(n) Benutzer/Rolle aus, dem/der Sie Rechte zuordnen möchten.
Klicken Sie OK, um alle Änderungen zu speichern und das Fenster Eigenschaften zu schließen.
Um explizite Rechte für jede Unterkategorie festzulegen, die unter der ausgewählten Kategorie erstellt wird:
 
1.
2.
Öffnen Sie das Kontextmenü für diese Kategorie (mit rechtem Mausklick/ STRG-Taste + Maus) und wählen Sie Eigenschaften. Das Fenster Eigenschaften wird geöffnet.
3.
Klicken Sie auf den Bereich Rechte für Unterkategorien.
4.
Aktivieren Sie die Option Wie unten angegeben.
5.
Wenn Sie eine Rechtevorlage verwenden wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche Vorlage verwenden. Das öffnet ein Fenster zur Auswahl der gewünschten Vorlage. Für eine Beschreibung, wie man Rechtevorlagen einrichtet, siehe „Rechtevorlagen".)
Fügen Sie den/die Benutzer und/oder Rolle(n), denen die Datensatz-/Kategorierechte zugeordnet werden sollen, durch Klicken auf die entsprechende Schaltfläche (Benutzer hinzufügen oder Rolle hinzufügen) hinzu. (Die Schaltfläche Benutzer hinzufügen steht nur zur Verfügung, wenn Sie das Recht Nach Benutzern suchen haben.) Diese Schaltflächen öffnen ein entsprechendes Fenster.
Für das Hinzufügen von Benutzern, können Sie nach Benutzern suchen. Die möglichen Suchkriterien hängen von der Authentifizierungsmethode ab (siehe oben). Standard-Suchkriterium ist der Benutzername. Geben Sie einen Suchwert (eine Zeichenfolge) ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen. Das Ergebnis der Suche wird als Liste unterhalb angezeigt. Wählen Sie die Benutzer aus, die Sie wünschen, und klicken Sie OK. Die Benutzer werden hinzugefügt.
Beim Hinzufügen von Rollen listet Cumulus die verfügbaren Rollen auf. Wählen Sie die gewünschten Rolle(n) aus und klicken Sie OK. Die Rollen werden hinzugefügt.
Unter Rechte für Unterkategorien, die dieser Benutzer/diese Rolle zusätzlich zu den bisherigen Rechten haben soll. (Für weitere Informationen zu den Rechten, „Übersicht: Rechtevorlagen”.)
6.
Klicken Sie Übernehmen, um Ihre Änderungen zu speichern, und wählen Sie den/die nächste(n) Benutzer/Rolle aus, dem/der Sie Rechte zuordnen möchten.
7.
Klicken Sie auf OK, um alle Änderungen zu speichern und das Fenster Eigenschaften zu schließen.