Assets verwenden

Assets verwenden
Wenn Sie mit Cumulus mehr vorhaben, als von anderen erstellte Kataloge zu durchsuchen, sollten Sie dieses Kapitel lesen. Es beschreibt, wie Sie Ihre katalogisierten Assets verwenden, präsentieren und verteilen können. Danach folgen einige Hinweise für effektive Arbeitsabläufe.
 
Drag & Drop
Cumulus unterstützt Drag & Drop nicht nur in der Cumulus Applikation und beim Katalogisieren, sondern Sie können Assets auch aus Cumulus in andere Applikationen ziehen, wenn diese Drag & Drop unterstützen. Unter Mac OS müssen Sie die Taste ALT drü­cken, bevor Sie den Drag & Drop Vorgang starten.
Assets kopieren
Sie können einen Datensatz in eine Applikation ziehen, die Drag & Drop unterstützt. Das Ziehen eines Datensatzes kopiert das dazugehörige Asset in das Zieldokument. Ziehen Sie einen Datensatz in den Windows Explorer oder den Mac OS X Finder, wird der Datensatz in den ausgewählten Ordner kopiert.
HINWEIS: Eine größere Menge von Dateien per Drag & Drop zu kopieren, wird nicht empfohlen, da dies die Leistungsfähigkeit Ihres Systems und den verfügbaren Plattenplatz erheblich beeinträchtigen kann. Um eine größere Anzahl von Dateien zu kopieren, sollten Sie stattdessen den Menübefehl Kopieren nach verwenden.
Der Grund hierfür ist, dass die beiden Methoden intern unterschiedlich gehandhabt werden. Beim Menübefehl Kopieren nach erstellt Cumulus für jedes Asset eine temporäre Datei, die gelöscht wird, sobald das Asset kopiert worden ist. Beim Kopieren per Drag & Drop werden von allen ausgewählten Assets temporäre Dateien erstellt, bevor das erste Asset kopiert wird. Diese temporären Dateien werden erst dann gelöscht, wenn ein neuer Kopiervorgang per Drag & Drop gestartet oder Cumulus geschlossen wird.
Kategorien und zugeordnete Assets kopieren
Via Drag & Drop können Sie Kategorien zusammen mit den jeweils zugeordneten Assets in andere Anwendungen wie Windows Explorer oder Mac OS X Finder verschieben. Wenn Sie die Kategorien rüberziehen, erstellt Cumulus­ einen Ordner gleichen Namens und kopiert die dazugehörigen Assets in diesen Ordner. Wenn die Kategorie Unterkategorien enthält, werden auch hierfür entsprechende Unterordner erstellt, und die Assets, die den Unterkategorien zugeordnet sind, werden in diese Unterordner kopiert.
Diese Option erweist sich als nützlich für das Zusammenstellen von Produktionsdateien (unter der Voraussetzung, dass alle Dateien zumindest einer gemeinsamen Kategorie angehören wie z. B. Projektname).
Um Kategorien und zugeordnete Assets zu kopieren:
 
1.
2.
HINWEIS: Bei dieser Art des Kopierens werden separate Metadaten-Dateien (zum Beispiel TAG-Dateien) nicht mitkopiert, auch wenn die entsprechenden Metadaten-Module aktiviert sind.
Sie haben auch die Möglichkeit, nur die Asset-Dateien zu kopieren, die den gewählten Kategorien zugeordnet sind (siehe „Einer Kategorie zugeordnete Assets kopieren").
Cumulus Asset-Aktionen einsetzen
Cumulus Asset-Aktionen erleichtern die täglichen Arbeitsabläufe. Eine Asset-Aktion ist eine Kombination bestimmter Funktionen und kann unter einem ausgewählten Namen abgespeichert werden. Jedes Mal, wenn Sie diese Kombination von Funktionen ausführen möchten, müssen Sie dafür einfach nur die entsprechende Aktion auswählen.
Um eine Asset-Aktion auf Datensätzen auszuführen, die im Datensatzbereich ausgewählt sind, verwenden Sie die Menüoption Asset > Aktion. (Näheres siehe unten.) Um eine Asset-Aktion auf Datensätzen auszuführen, die im Sammelkorb ausgewählt sind, verwenden Sie die Symbolleiste des Sammelkorbs. (Näheres siehe „Den Inhalt des Sammelkorbs weiterverarbeiten".)
Diese Aktionen werden in den Benutzereinstellungen im Fenster Einstellungen zusammengestellt – für eine Beschreibung siehe „Cumulus Asset-Aktionen". Mit Workgroup/Enterprise benötigen Sie die entsprechenden Rechte für Aktionen.
Um eine Aktion auf ausgewählten Assets auszuführen:
 
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Wählen Sie Asset > Asset-Aktion ausführen. Ein Untermenü, das die verfügbaren Aktionen auflistet, wird geöffnet.
3.
Wenn die ausgewählte Asset-Aktion nicht auf bestimmten Assets ausgeführt werden kann, werden diese Assets mit dazugehörigen Fehlermeldungen nach Abschluss der Asset-Aktion aufgelistet.
Klicken Sie auf In Kollektion übernehmen, um diese Assets für die weitere Verarbeitung in einer eigenen Kollektion anzeigen zu lassen.
Klicken Sie auf Ignorieren, um das Fenster zu schließen, ohne eine weitere Aktion zu unternehmen.
Assets per E-Mail senden
Cumulus bietet Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre Original-Assets per E-Mail zu versenden, sodass Sie sie Personen zugänglich machen können, die keinen Zugang zu Ihren Cumulus Katalogen haben. Sie können die Such- und Anzeigefunktionen von Cumulus verwenden, um die richtigen Assets zu finden und sie anschließend mit einem einzigen „Klick“ zu versenden.
Um Assets mit Cumulus per E-Mail zu senden:
 
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Wählen Sie Asset > Senden an. Ein Fenster öffnet sich, der Sie fragt, ob Sie die Original-Assets senden wollen oder ob vor dem Senden eine Cumulus Aktion auf den Assets ausgeführt werden soll.Wählen Sie die gewünschte Option (und wenn Sie sich für eine Aktion entschieden haben, auch die gewünschte Aktion), und klicken Sie OK.
Assets in der Voransicht betrachten
Cumulus bietet verschiedene Möglichkeiten, Assets in der Voransicht zu betrachten:
In der Voransicht und dem Voransichtsfenster können Sie Benutzerkommentare einfügen. In der bildschirmfüllenden Voransicht können Sie bis zu sechs unterschiedliche Assets vergleichen und Wertungen und Etiketten vergeben. Die bildschirmfüllende Dia-Schau zeigt Voransichten bildschirmfüllend in einer Dia-Schau.
Voransicht und Voransichtsfenster
Für die Anzeige einer Voransicht muss Cumulus Zugang zu den jeweiligen Assets haben. Die Voransichten können über Menüoptionen und Schaltflächen in der Symbolleiste vergrößert, verkleinert und an die Fenstergröße angepasst werden. (Siehe „Übersicht: Symbolleisten für Voransichten”, weiter unten, und siehe „Vergrößern", und „Verkleinern”.)
In den Benutzereinstellungen können Standardgrößen für die Voransichten definiert werden.
 
HINWEIS: Zwischen Handwerkzeug und Auswahlwerkzeug wechseln! Das Aktivieren des Handwerkzeuges deaktiviert das Auswahlwerkzeug und umgekehrt.
TIPP: Mausrad-Scrollen in der bildschirmfüllenden Voransicht
In der bildschirmfüllenden Voransicht können Sie mit dem Mausrad zur Voransicht des vorherigen oder nächsten Assets scrollen.
Voransichten können ganz oder als Ausschnitt in die Zwischenablage kopiert werden. Um einen Ausschnitt einer Voransicht auszuwählen:
 
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Drücken Sie  Befehl /  Strg und c, um den ausgewählten Bereich in die Zwischenablage zu kopieren.
Der von Ihnen ausgewählte Bereich der Voransicht befindet sich jetzt in der Zwischenablage und kann von dort in andere Anwendungen eingefügt werden. Bedenken Sie, dass es sich um eine Kopie der Voransicht und nicht des tatsächlichen Assets handelt.
Ausgewählte Bereiche von Voransichten können auch vergrößert werden:
 
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3.
 
Mehrseitige Voransichten
Mehrseitige Voransichten stehen für folgende Dateiformate zur Verfügung: GIF, InDesign, JPEG, PCX, PDF, PowerPoint-Präsentationen, Photoshop, Quark XPress und TIFF.
Für InDesign-Dateien ist eine mehrseitige Voransicht nur möglich, wenn eine der folgenden Voraussetzungen zutrifft:
Für QuarkXPress-Dateien ist eine mehrseitige Voransicht nur möglich, wenn eine der folgenden Voraussetzungen zutrifft:
Unter Mac OS: QuarkXPress ist installiert.
HINWEIS: Voransichten zeigen immer den aktuellen Status eines Assets an. Falls ein Asset geändert wurde, ohne den Datensatz zu aktualisieren, ist es daher möglich, dass die Voransicht eine andere Anzahl von Seiten/Folien anzeigt als ursprünglich mit dem Asset (als enthaltene Unter-Assets) katalogisiert wurden.
Benutzerkommentare
Die Cumulus Benutzerkommentar-Funktion ermöglicht komplettes Work-in-Progress-Management. In der Voransicht-Ansicht und dem Voransichtsfenster können Sie beliebig positionierbare Kommentare in Form von Klebenotizen und Recht- oder Vieleck-Kommentaren einfügen und anderen Benutzern Ihre Anmerkungen, Freigabevermerke und vieles mehr mitteilen. Alle Kommentare sind suchbar, das heißt Assets können anhand von Kommentaren wiedergefunden werden. Mit dieser Funktion können Sie neben Ihren Assets auch ein komplettes Archiv von Änderungsanfragen verwalten.
Voraussetzungen
Um die Benutzerkommentar-Funktion nutzen zu können, müssen Sie dem Katalog, dessen Assets Sie kommentieren möchten, das Feld Benutzerkommentar­-Thread (sowie die indiesem Tabellenfeld enthaltenen Felder hinzufügen. Nur dann können die Kommentare gespeichert werden. Wenn das Feld Benutzerkommentar­-Thread noch nicht in Ihrem Katalog enthalten ist, müssen Sie es von der Katalovorlage Felder für Benutzerkommentare hinzufügen.) Eine Beschreibung, wie Sie einem Katalog Felder hinzufügen, siehe „Felder hinzufügen".
Um die Benutzerkommentar-Funktion nutzen zu können, braucht ein Benutzer die entsprechenden Rechte für das Feld Benutzerkommentar-Thread. (Näheres zu den Rechten siehe „Subtabellen-Rechte".
Arbeiten mit Benutzerkommentaren
Cumulus bietet mehrere Arten von Benutzerkommentaren: Rechteck-, Polygon- und Klebenotiz-Kommentar. Alle Arten werden direkt in die Voransicht eingefügt und werden in einer Splate rechts vom Fensters angezeigt­.
Um neue Kommentare hinzuzufügen und vorhandene Kommentare sehen zu können, muss das Benutzerkommentar-Werkzeug aktiviert sein.
Benutzerkommentare hinzufügen
Wenn Sie einen Benutzerkommentar hinzufügen, wird der Kommentarspalte einer neuer Bereich hinzugefügt, in dem Sie Text eingeben können. Klicken Sie in den Bereich, um das Editierfeld für die Eingabe von Text zu aktivieren. Wenn Sie mehr Text eingeben als in das Editierfeld passt, rollt der Text automatisch vor. Die Kommentare werden automatisch gespeichert, sobald Sie an eine andere Stelle im Voransichtsfenster oder in der Voransicht-Ansicht klicken.
Um einen Klebenotiz-Kommentar hinzuzufügen:
 
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Um einen Rechteck-Kommentar hinzuzufügen:
 
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Um ein Polygon-Kommentar hinzuzufügen:
 
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4.
Benutzerkommentare bearbeiten
Um einen Benutzerkommentar zu bearbeiten:
 
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3.
Um ein Pop-up-Fenster zu vergrößern oder zu verkleinern, klicken Sie rechts unten in die Ecke des Fensters und ziehen es mit der Maus auf die gewünschte Größe.
Rechteck- oder Polygon-Kommentare lassen sich über die Griffe (die kleinen gelben Quadrate) der Begrenzungslinie vergrößern oder verkleinern. Klicken Sie auf einen Griff, halten die Maustaste gedrückt und ziehen den Griff in beliebige Richtung, um die Größe zu ändern.
Benutzerkommentare löschen
Um einen Benutzerkommentar zu löschen:
 
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Klicken Sie auf den Kommentar, den Sie löschen wollen, und Sie dann auf das Papierkorb-Symbol rechts vom Editierfeld.
Benutzerkommentare in einem Unterbereich anzeigen
In jeder Ansicht von Cumulus können Sie sich die Benutzerkommentare zu einem ausgewählten Asset in einem Unterbereich anzeigen lassen. Dazu öffnen Sie einen Unterbereich und wählen den Unterbereich-Filter Benutzerkommentare aus.
Benutzerkommentare suchen
Verwenden Sie das Suchfenster, um nach Text aus Benutzerkommentaren zu suchen. Wählen Sie das Suchkriterium Benutzerkommentar-Thread – Benutzerkommentar – Kommentare aus.
Bildschirmfüllende Voransicht
Die bildschirmfüllende Voransicht ermöglicht die interaktive Anzeige von bis zu sechs verschiedenen Assets auf einmal. Dies macht es einfach, Qualität, Schärfe, Aufbau usw. von mehreren Bildern direkt zu vergleichen.
Die bildschirmfüllende Voransicht öffnen
Wählen Sie die Datensätze der Assets aus, die angezeigt werden sollen, und wählen dann Asset > Bildschirmfüllende Voransicht.
Die bildschirmfüllende Voransicht verwenden
Über ein Asset in der Voransicht können zusätzliche Informationen angezeigt werden – abhängig von den Einstellungen für das Voransichtsfenster im aktuellen Datensatz-Ansichten-Set. (Für eine Beschreibung, wie Sie die Ansicht des Voransichtsfensters konfigurieren, siehe „Datensatz-Ansichten-Sets".) Die Informationen über Datensatzname, Etikett und Wertung des Assets werden immer angezeigt (wenn im jeweiligen Katalog enthalten), unabhängig vom ausgewählten Datensatz-Ansichten-Set.
Kacheln verknüpfen
Wenn mehrere Assets in der bildschirmfüllenden Voransicht angezeigt werden, können zwei oder mehrere Kacheln miteinander verknüpft werden, um die Assets synchron zu vergrößern, zu verkleinern, zu drehen oder zu verschieben.
Um Kacheln zu verknüpfen:
 
1.
Verknüpfte Kacheln werden durch ein hervorgehobenes Symbol angezeigt.
Um die Kachelverknüpfung wieder aufzuheben, d. h. Kacheln vom synchronen Vergrößern, Verkleinern, Drehen und Verschieben auszuschließen:
 
1.
HINWEIS: In der bildschirmfüllenden Voransicht für ein einzelnes Asset wird das Symbol nicht angezeigt.
Info-Fenster anzeigen
Bewegt man die Maus an den linken Bildschirmrand, wird das Info-Fenster eingeblendet, in dem Metadaten bearbeitet werden können. Kli­cken Sie auf das Pinnadel-Symbol, um das Info-Fenster zu fixieren, damit es nicht wieder ausgeblendet wird, wenn Sie die Maus bewegen.
Symbolleiste verwenden
Bewegen Sie die Maus an den unteren Bildschirmrand der bildschirmfüllenden Voransicht, um die Pop-up-Symbolleiste aufzurufen.
Befehlsübersicht anzeigen
Bewegen Sie den Mauszeiger über das Fragezeichen-Symbol, um eine Liste aller verfügbaren Befehle einzusehen. Klicken Sie auf das Fragezeichen-Symbol, um das Cumulus Hilfesystem aufzurufen.
Assets markieren
In der bildschirmfüllenden Voransicht können Assets mit Etiketten und Wertungen markiert werden.
Als Etiketten stehen verschiedenen Farben zur Verfügung, die über das quadratische Symbol auswählbar sind. Kli­cken Sie auf das Symbol, um eine Liste der vorhandenen Etiketten aufzurufen und eins auszuwählen.
Als Wertung können Sie ein bis fünf Sterne vergeben. Verwenden Sie hierzu die Tastenkombination STRG+ALT +1-5 / ALT + CMD+ 1-5. Siehe „Etikettierung” für weitere Informationen zu Etiketten; für weitere Infos zu Wertungen, siehe „Wertung”.
Voransichtsgröße der Voransichten anpassen
Über die Lupen-Symbole in der Statusleiste können Sie in jedem Voransichtsbereich die Größe von Voransichten einstellen. Alternativ können Sie die Voransichten über die Minus- und Plustasten Ihrer Tastatur (+/-) vergrößern und verkleinern.
Voransichten drehen
Über die beiden Dreh-Symbole in der Statusleiste können Voransichten 90 ° im und gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden.
Vorherige und nächste Voransichten
Über die Pfeilsymbole in der Symbolleiste oder die Tasten BILD RAUF und BILD RUNTER können Sie Voransichten weiterer Assets anzeigen. Wenn in der Voransicht mehrere Assets angezeigt werden, wird das markierte Asset ausgewechselt (zu erkennen an einer hellgrünen Umrandung). Wenn kein Asset ausgewählt ist, werden alle angezeigten Voransichten ausgewechselt mit den nächsten Voransichten. Wenn ein Asset markiert ist und Sie auf BILD RUNTER klicken, wird das Asset mit dem nächsten Asset der Kollektion ausgewechselt. Mit der Taste BILD RAUF wird es mit dem vorherigen in der Kollektion ausgewechselt. Alternativ können Sie mit dem Mausrad durch die Kollektion scrollen.
TIPP:  
Wenn in der bildschirmfüllenden Voransicht mehrere Assets angezeigt werden, ist es auch möglich, ein einziges Asset mehrfach anzeigen zu lassen, um es im Detail zu untersuchen, zu vergrößern, zu verkleinern etc. Um die Voransicht in einem Voransichtsbereich auszutauschen, markieren Sie den Voransichtsbereich, klicken die Taste ALT und scrollen mit dem Mausrad zur gewünschten Voransicht.
HINWEIS: Verknüpfte Voransichten sind für die Navigation gesperrt, d. h. sie ändern nicht die Position und können nicht über die Tasten BILD RAUF / BILD RUNTER oder das Mausrad durch die Voransicht eines anderen Assets ersetzt werden.
Voransichten vergleichen
Mit Cumulus können jeweils zwei beliebige Voransichtsbilder automatisch miteinander verglichen werden. Das Ergebnis des Vergleichs wird in der bildschirmfüllenden Voransicht visuell dargestellt. Für weitere Informationen, siehe „Voransichtenvergleich”.
Bildschirmfüllende Dia-Schau
Zeigt bildschirmfüllende Voransichten von Assets in einer Dia-Schau an. Sie können die Assets manuell oder in einer Endlosschleife anzeigen lassen.
Fenster öffnen
Wählen Sie die Datensätze der Assets aus, die als Dia-Schau gezeigt werden sollen, und wählen dann Asset > Bildschirmfüllende Dia-Schau.
Das Fenster
In der bildschirmfüllenden Dia-Schau können zusätzliche Datensatzfelder angezeigt werden. Was mit der Voransicht angezeigt wird, wird durch das ausgewählte Datensatz-Ansichten-Set und dessen Einstellungen für das Voransichtsfenster bestimmt. (Für eine Beschreibung, wie Sie die Ansicht des Voransichtsfensters konfigurieren, siehe „Datensatz-Ansichten-Sets".)
Symbolleiste verwenden
Wenn Sie den Mauszeiger an den unteren Bildschirmrand des Fensters bewegen, wird die Symbolleiste angezeigt.
Befehlsübersicht anzeigen
Bewegen Sie den Mauszeiger über das Fragezeichen-Symbol, um eine Liste aller verfügbaren Befehle einzusehen. Kli­cken Sie auf das Fragezeichen-Symbol, um das Cumulus Hilfesystem aufzurufen.
Voransichtenvergleich
Cumulus bietet die praktische Funktion, zwei Bild-Assets miteinander zu vergleichen. Eine visuelle Darstellung des Vergleichsergebnisses sowie die Voransichten der beiden verglichenen Assets werden dabei in der bildschirmfüllenden Voransicht angezeigt.
Der Vergleich wird pixelgenau durchgeführt, d. h. jedes Pixel in der Voransicht des einen Assets wird mit dem entsprechenden Pixel in der Voransicht des anderen Assets verglichen. Das Vergleichsergebnis wird als Differenz der RGB-Werte der entsprechenden Pixel berechnet – und angezeigt. Pixel, die in beiden Bildern identisch sind, werden im Vergleichsergebnis schwarz angezeigt.
Wenn zwei Bilder, die miteinander verglichen werden sollen, dasselbe Seitenverhältnis haben, jedoch eine unterschiedliche Größe, wird das größere Bild auf die Größe des kleineren Bildes verkleinert. Wenn sich zwei Bilder sowohl in der Größe als auch im Seitenverhältnis unterscheiden, werden sie mittig übereinandergelegt und dann verglichen.
Das Vergleichen von Voransichten ist besonders dazu geeignet, feinste Unterschiede in Bild-Assets zu entdecken, die auf den ersten Blick nahezu identisch erscheinen.
Den Vergleich starten
Der Voransichtenvergleich kann sowohl über das Kollektionsfenster als auch über die bildschirmfüllende Voransicht aufgerufen werden.
 
1.
Das Fenster verwenden
Eine bildschirmfüllende Voransicht, die ein Vergleichsergebnis enthält, verhält sich genauso wie jede andere bildschirmfüllende Voransicht und bietet dieselben Optionen („Bildschirmfüllende Voransicht”.)
Die Kachel, in der das Vergleichsergebnis angezeigt wird, enthält als Titel in der Statusleiste „Vergleichsergebnis“ und die Anzeige des aktuellen Vergrößerungsfaktors.
Standardmäßig sind das Vergleichsergebnis und die beiden Voransichten der verglichenen Assets für alle Befehle zum Vergrößern/Verkleinern, Verschieben und Drehen miteinander verknüpft. Das heißt, jede Vergrößerung/Verkleinerung, jeder Drehvorgang, jedes Verschieben innerhalb einer Kachel wird synchron auch in den beiden anderen Kacheln ausgeführt („Kacheln verknüpfen”).
Die Vergleichsergebnisse werden nur angezeigt, d. h. sie können nicht gespeichert oder mit Etiketten oder Wertungen versehen werden. Und natürlich können für das Vergleichsergebnis auch keine Metadaten angezeigt oder vergeben werden.
Um das Vergleichsergebnis wieder zu entfernen und ein eventuell zuvor in der Kachel angezeigtes Voransichtsbild wiederherzustellen, wählen Sie das Vergleichsbild und dann aus dem Kontextmenü (mit der rechten Maustaste/ STRG-Taste + Maus) den Befehl Vergleichskachel entfernen.
Assets wiederverwenden
Cumulus bietet Ihnen diverse Möglichkeiten, wie Sie Ihre katalogisierten Assets für andere Zwecke wiederverwenden können. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie Sie die Cumulus Konvertierungsmodule dafür einsetzen können.
Bilder konvertieren
Der Pixel-Bild-Konverter ermöglicht Ihnen, jedes katalogisierte Pixel-Bild in verschiedene Formate zu konvertieren, zum Beispiel in JPEG, TIFF, BMP, ScitexCT, PNG, PCX und PDF. Er ermöglicht auch, die Größe eines Bildes zu ändern und es in einen anderen Farbraum zu konvertieren.
Mit Cumulus können Bilder bei der Verarbeitung auch beschnitten, gedreht oder gespiegelt werden und es können Filter zum Weichzeichnen oder Schärfen eingesetzt werden. Die Reihenfolge während des Konvertierungsvorgangs ist: erst schneiden, dann Größe ändern und danach Filter einsetzen. Schlussendlich wird das Bild dann im festgelegten Farbraum und Ausgabeformat gespeichert.
Um Bild-Assets in andere Formate zu konvertieren:
 
1.
2.
Wählen Sie den Menübefehl Asset > Konvertieren.
3.
4.
Wählen Sie den Pixel-Bild-Konverter als Asset-Konvertierer aus.
Das Fenster Parameter für das Konvertieren von Pixel-Bildern öffnet sich.
5.
6.
Das/die ausgewählten Bild-Assets werden konvertiert und die Zielbilder am ausgewählten Zielort gespeichert.
Parameter für den Pixel-Bild-Konverter
Für die Konvertierung können Sie Parameter festlegen, die sich beziehen auf:
Bildgröße
Sie können nicht nur die Bildgröße (in Pixel und auch in Inches, cm oder Prozent) bestimmen. Sie können das Bild auch zuschneiden, bevor es in die durch Höhe und Breite angegebene Dimension skaliert wird.
Andere Original-Auflösung benutzen
Wenn Sie das Bild in einer anderen Auflösung als das gespeicherte Original der Konvertierung zugrunde legen wollen, aktivieren Sie die Option Benutze andere Originalauflösung.
Ausschneiden
Ausschneiden bezieht sich darauf, dass ein Bild beschnitten wird, indem unerwünschte Teile am Rand abgeschnitten werden. Sie können den oberen, unteren, linken und rechten Rand von dem Ausgangsbild abschneiden lassen.
Geben Sie die Größe für den Rand ein, der abgeschnitten werden soll. Bestimmen Sie die Maßeinheit dafür unter Maß.
HINWEIS: Wenn Sie eine andere Original-Auflösung benutzen, beachten Sie, dass diese andere Auflösung die Basis für das Beschneiden in Inches oder Zentimetern ist.
Skalierung
Die Werte für Höhe, Breite und Auflösung bestimmen die Größe des konvertierten Bildes. Die Bildgröße kann in Pixeln angegeben werden oder als Größe für den Ausdruck. Und Sie können wählen, ob das Bild in eine individuelle Größe oder in eine durch eine Bounding Box bestimmte Größe konvertiert werden soll. Das Ergebnis hängt von den Parametern ab, die für die Konvertierung gewählt wurden:
Arbeiten auf
Wenn Sie die Größe in Inches oder cm angeben wollen und die Software die Pixeldimensionen automatisch anhand der angegebenen Auflösung errechnen soll, wählen Sie Dokumentengröße­. Wenn diese Option aktiviert ist, bestimmen die eingegebenen Werte die Größe der Druckdimensionen.
Wenn Sie die Pixeldimensionen angeben wollen (ohne Rücksicht auf die Größe des Drucks), wählen Sie Bildgröße.
Beachten Sie, dass dabei die endgültige Ausgabegröße abhängig ist von den Einstellungen des Ausgabegeräts (z. B. dpi eines Dru­ckers).
TIPP: Mit der Bildgröße zu arbeiten ist nützlich, wenn Bilder für eine Online-Veröffentlichung verwendet werden sollen. Bedenken Sie, dass ein Ändern der Pixeldimensionen nicht nur die Größe eines Bildes auf dem Bildschirm ändert, sondern auch die Qualität des Bildes und seine Druckeigenschaften­ – entweder seine Druckdimensionen oder seine Auflösung.
Seitenverhältnis beibehalten
Um die aktuellen Proportionen von Breite und Höhe beizubehalten, aktivieren Sie diese Option. (Die Option ist nicht verfügbar, wenn Sie mehrere Datensätze für die Konvertierung markiert haben oder wenn Sie eine Cumulus Aktion zusammenstellen).
TIPP: Um die Proportionen beizubehalten, wenn mehrere Datensätze ausgewählt sind oder eine Cumulus Aktion zusammengestellt wird, empfiehlt sich, Höhe und Breite in Prozent anzugeben.
Größe als Bounding Box benutzen
Wenn diese Option aktiviert ist, bestimmt die angegebene Größe die Bounding Box, in die die Bilder eingepasst werden. Die Größe eines Bildes wird proportional so geändert, dass das Bild in die Bounding Box passt. Keine Seite des konvertierten Bildes wird größer sein als die Box. Wenn Sie diese Option verwenden, werden die Proportionen der Bilder immer beibehalten und daher steht die Option Seitenverhältnis beibehalten nicht zur Verfügung.
Wenn Sie wollen, dass Bilder, die kleiner als die Bounding Box sind, auf die Größe der Bounding Box hochgezogen werden, aktivieren Sie die Option Kleinere Bilder vergrößern.
TIPP: Um eine Bounding Box zu erhalten, in die hoch- und querformatige Bilder passen, geben Sie als Größe ein Quadrat an. Dann wird die längste Seite eines Bildes (Höhe oder Breite) an den eingegebenen Wert angepasst und die Länge der kürzeren Seite wird dazu proportional geändert.
Sie können unterschiedliche Maßeinheiten wählen. Um die Werte prozentual zu den aktuellen Maßen eingeben zu können, wählen Sie Prozent als Maßeinheit.
Bildbearbeitung
Bei der Konvertierung kann das Bild auch bearbeitet werden. Sie können einen Filter einsetzen und das Bild drehen oder spiegeln. Wählen Sie die gewünschten Bearbeitungsoptionen.
Filter
Um einen Filter bei der Konvertierung einzusetzen, wählen Sie einen Filtertyp und einen Radiusbereich für den Filter (klein, mittel, groß) aus. Der Radius bestimmt, wie weit der Filter die umgebenden Pixel berücksichtigt. Folgende Filter stehen zur Verfügung:
TIPP: Durch Weichzeichnen ebenso wie das Gausssche Weichzeichnen werden die hochfrequenzigen Details weniger und das kann einen verschwommenen Eindruck vermitteln.
TIPP: Schärfen empfiehlt sich, wenn Bilder vergrößert werden, um die visuelle Schärfe so gut wie möglich beizubehalten.
Drehen
Sie können die Bilder drehen, indem Sie die Grade für den Drehungswinkel angeben.
0 keine Drehung
90 eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinn
180 eine halbe Drehung
270 eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn.
Spiegeln
– Aktivieren Sie horizontal, um das Bild an der vertikalen Achse zu spiegeln.
– Aktivieren Sie vertikal, um das Bild an der horizontalen Achse zu spiegeln.
Ausgabeformat
Für die Ausgabe können Sie folgende Parameter festlegen:
Farbraum
Wählen Sie den gewünschten Farbraum für das konvertierte Bild. Die verfügbaren Farbräume hängen vom ausgewählten Dateiformat ab. (Zum Beispiel unterstützen weder PNG noch PCX und BMP den Farbraum CMYK.)
HINWEIS: ICC-Profil
Das ICC-Profil des Originalbildes ist auch im konvertierten Asset enthalten, wenn der Farbraum nicht geändert wurde und das Format der Ausgabedatei ICC-Profile unterstützt.
Dateiformat
Wählen Sie das Dateiformat für das konvertierte Bild. Abhängig vom ausgewählten Dateiformat unterscheiden sich die für das Ausgabeformat verfügbaren Parameter.
Komprimierung
Wählen Sie ein Komprimierungsschema, das das ausgewählte Dateiformat unterstützt. (Diese Version des Pixel-Bild-Konverters bietet nur ein Komprimierungsschema für TIFF.)
Qualität (JPEG)
Nur für JPEG- und PDF-Dateien können Sie eine Qualität festlegen.
IPTC-Informationen speichern
Um die IPTC-Metadaten aus TIFF- und JPEG-Bildern zu speichern, aktivieren Sie diese Option.
XMP-Informationen speichern
Um die XMP-Metadaten aus TIFF, JPEG, PNG und PDF Dateien zu speichern, aktivieren Sie diese Option.
Jedes ausgewählte Asset wird konvertiert und unter dem Namen des Originals am gewählten Ziel gespeichert. Der Pixel-Bild-Konverter setzt automatisch   Datei Type und Creator /  Dateierweiterung. Gibt es am Zielort bereits eine Datei mit dem Namen, wird der Name um eine Ziffer erweitert.
Watermarking – Assets mit Wasserzeichen versehen­
Digitale Assets nehmen einen immer wichtigeren Stellenwert ein und die Anzahl digitaler Assets vergrößert sich fortlaufend. In diesem Zusammenhang hat sich Digital Watermarking, das „Stempeln“ von Assets mit digitalen Wasserzeichen, zu einem wichtigen Thema entwickelt. Schützen Sie Ihr geistiges Eigentum. Versehen Sie Ihre Bilder mit digitalen Wasserzeichen.
Digital Watermarking ist eine Technologie, mit der Informationen in digitale Assets eingebettet werden. In der Regel dienen Wasserzeichen dazu, Informationen zum Schutz des Urheberrechts in Assets einzubetten. Enthält ein Bild ein Wasserzeichen, lässt sich dessen Herkunft nachweisen und das Urheberrecht ist somit geschützt. Auch das Anfertigen illegaler Kopien wird durch Verwenden von Wasserzeichen eingedämmt.
HINTERGRUND-INFORMATION:  
Wasserzeichen dienen vielen verschiedenen Zwecken vom Schutz vor Manipulation bis zur Authentifizierung. Für den Schutz digitaler Assets sind im Wesentlichen drei Aspekte mit jeweils eigenen Anforderungen relevant: Der Schutz des Urheberrechts, mit dem Eigentums- und Nutzungsrechte geschützt werden; der Manipulationsschutz, der die Integrität eines Dokumentes sicherstellt und der Authentizitätsschutz, der die Echtheit eines Dokuments garantiert. Für den Schutz des Urheberrechts werden in der Regel robuste Wasserzeichen verwendet. Für den Manipulationsschutz und den Nachweis der Authentizität eignen sich besonders fragile bzw. semi-fragile Wasserzeichen.
Für das Einbetten der Wasserzeichen verwendet Cumulus den Watermark AssetProcessor. Dieses Prozessormodul ermöglicht das Einbetten digitaler Wasserzeichen in Pixelbilder in den folgenden Dateiformaten: JPEG, TIFF, BMP, GIF, PNG und PCX. Der Prozessor erstellt eine Kopie eines katalogisierten Assets, in die das digitale Wasserzeichen eingebettet wird.
Parameter für das Einbetten von Wasserzeichen
Als Wasserzeichen können Bilder und Text verwendet werden. Die Position des Textes können Sie in den Einstellungen festlegen. Es besteht die Möglichkeit, nur ein Bild, nur Text oder eine Kombination aus Bild und Text einzubetten.
Sichtbares Bild
Als Wasserzeichenbild können die meisten gängigen Pixelbild-Formate verwendet werden (z. B. JPEG, PNG und TIF). Bei Bildanimationen wird der erste Frame der Datei als Wasserzeichenbild verwendet. Sie können die Bilddatei, die als Wasserzeichen verwendet werden soll, in das vorgegebene Feld eintippen oder über die Schaltfläche Durchsuchen zu der Datei navigieren.
Die Opazität des Wasserzeichens kann mit einem Wert von 0 bis 100 definiert werden. Bei einem Opazitätswert von 0 ist das Wasserzeichenbild völlig durchsichtig und nicht zu sehen. Bei einem Wert von 50 ist das Wasserzeichenbild semi-transparent. Bei einer Opazität von 100 ist das Wasserzeichenbild völlig opak (undurchsichtig).
Unter Bildposition kann definiert werden, in welchem Bereich des resultierenden Bildes das Wasserzeichenbild platziert werden soll. Die Position des Wasserzeichenbildes wird über Ankerpunkte definiert.
Die Größe eines Wasserzeichenbildes kann durch Skalieren verändert werden. Beim Skalieren werden die Bildproportionen beibehalten. Die Bilder werden so skaliert, dass eine maximale Überlagerung erzielt wird. Kleine Wasserzeichenbilder werden vergrößert, große Wasserzeichenbilder verkleinert. Wahlweise können Sie auch ausschließlich kleine Bilder vergrößern lassen. Folgende Möglichkeiten stehen für das Skalieren zur Verfügung:
Am langen Rand – Das Wasserzeichenbild wird an der langen Seite skaliert: Die lange Seite wird so skaliert, dass sie mit der langen Seite der Trägerdatei übereinstimmt. Die schmale Seite wird unter Beibehaltung der Proportionen entsprechend angepasst.
Am kurzen Rand – Das Wasserzeichenbild wird an der schmalen Seite skaliert: Die schmale Seite wird so skaliert, dass sie mit der schmalen Seite der Trägerdatei übereinstimmt. Die lange Seite wird unter Beibehaltung der Proportionen entsprechend angepasst.
An Bildgröße anpassen – Je nach Bildausrichtung (Hoch- oder Querformat) wird das Wasserzeichen-Bild so skaliert, dass es optimal zu der Größe des Bildes passt.
Nur vergrößern – Wasserzeichenbilder, die kleiner als die Trägerdatei sind, werden vergrößert, um eine maximale Überlagerung zu gewährleisten. Proportionen werden beibehalten.
HINWEIS: Wenn die Option Wasserzeichenbild skalieren nicht aktiviert ist, werden Wasserzeichenbilder, die größer als die Trägerdatei sind, beschnitten.
In dem Feld Zuvor ausgewähltes Bild wird nur dann ein Bild angezeigt, wenn die Wasserzeichenparameter für eine Asset-Aktion definiert sind. Das Wasserzeichenbild wird vom Cumulus Server bereitgestellt. In dem Feld wird eine Voransicht des Bildes angezeigt, das vom Cumulus Server übermittelt wurde.
Sichtbarer Text
Den Text können Sie eingeben und/oder von einem Cumulus Datensatzfeld übernehmen. Die Verwendung von Datensatzfeldern ermöglicht auch bei einer Stapelverarbeitung individuelle Wasserzeichen.
Um den Wert eines Datensatzfeldes als Text einzubetten, wählen Sie das gewünschte Feld in der Drop-down-Liste Datensatzfeld aus und klicken auf Anfügen. Ein entsprechender Platzhalter wird am Ende des Feldes Inhalt eingefügt.
In das Feld Inhalt können mehrere Zeilen Text eingegeben werden. Zeilenumbrüche sind mit \n möglich. Auch die Eingabe von Sonderzeichen (z. B. ©, ® usw.) ist möglich. In den bearbeiteten Bildern werden diese richtig angezeigt. Die Position des Textes kann bestimmt werden. Möglich ist eine Definition der horizontalen Position des Textes (Links, Zentriert und Rechts) und der vertikalen Position des Textes (Oben, Mitte und Unten).
Die Opazität des Wasserzeichens kann mit einem Wert von 0 bis 100 definiert werden. Bei einem Opazitätswert von 0 ist das Wasserzeichenbild völlig durchsichtig und nicht zu sehen. Bei einem Wert von 50 ist das Wasserzeichenbild semi-transparent. Bei einer Opazität von 100 ist das Wasserzeichenbild völlig opak (undurchsichtig).
Auch Einstellungen für Schrift, Schriftart, Größe und Farbe des Textes können vorgenommen werden. Um den Text unabhängig von der eingestellten Schriftgröße optimal an die Bildgröße anzupassen, aktivieren Sie die Option Text an Bildgröße anpassen.
Unter Textposition kann definiert werden, in welchem Bereich des resultierenden Bildes der Wasserzeichentext platziert werden soll. Die Position des Wasserzeichentextes wird über Ankerpunkte definiert.
Benutzerdefinierte Datensatzfelder verwenden­
Die Drop-down-Liste zur Auswahl eines Datensatzfeldes enthält nur die Cumulus Standard-Felder. Um ein benutzerdefiniertes Feld zu verwenden, müssen Sie den GUID (Globally Unique Identifier) des Feldes in das Feld Inhalt eingeben. Den GUID finden Sie in den Feldeigenschaften eines Feldes ( Cumulus /  Bearbeiten > Einstellungen > Katalogeinstellungen > Datensatzfelder). Doppelklicken Sie im Bereich Allgemein auf den Namen in dem Feld Feldname. Der GUID wird hierdurch in die Zwischenablage kopiert, und kann von dort aus eingefügt werden. Ein Cumulus GUID besteht aus genau 38 Zeichen und sieht zum Beispiel so aus:
{af4b2e12-5f6a-11d2-8f20-0000c0e166dc}
Wasserzeichen in Bild-Assets einbetten
Das Einbetten von Wasserzeichen in Bild-Assets ist über den Menübefehl Konvertieren möglich oder über eine Cumulus Asset-Aktion, in die der Watermark AssetProcessor integriert ist. (Weitere Informationen zum Einbinden eines Asset-Prozessormoduls in eine Asset-Aktion, siehe „Cumulus Asset-Aktionen".)
Um Bild-Assets über den Menübefehl Konvertieren mit Wasserzeichen zu versehen:
 
1.
2.
Wählen Sie den Menübefehl Asset > Konvertieren.
3.
4.
Wählen Sie als anschließend den Watermark AssetProcessor als Asset-Konvertierer aus.
5.
6.
Das/die ausgewählten Bild-Asset(s) werden konvertiert und in dem von Ihnen ausgewählten Zielordner gespeichert.
Präsentationen erstellen
Cumulus ermöglicht das Erstellen von PowerPoint-Präsentationen aus katalogisierten PowerPoint-Assets (einzelne Folien oder ganze Präsentationen), Bild-Assets und Voransichten anderer Asset-Formate.
Für die Erstellung der Präsentationen bietet Cumulus zwei Asset-Prozessoren. Mit beiden Prozessoren können direkt in Cumulus aus ausgewählten PowerPoint-Assets (einzelne Folien oder ganze Präsentationen) und Bild-Assets neue Präsentationen erstellt werden. Die Prozessoren unterscheiden sich lediglich in dem Format der erstellten Präsentation:
Beachten Sie, dass einige dieser Module zu den optionalen Features gehören können, die nicht in Ihrer Cumulus Konfiguration enthalten sein könnten.
Beim Erstellen einer neuen Präsentation mit Cumulus bieten die PowerPoint Asset-Prozessoren diverse Einstellungen, die bestimmt werden können:
Wenn Ihre Auswahl von Assets Präsentationen beinhaltet, können Sie bestimmen, dass Präsentationen generell nicht berücksichtigt werden, dass die gesamte Präsentation genommen wird oder dass nur die erste Folie genommen wird.
Wenn Ihre Auswahl von Assets Bilder beinhaltet, wird jedes Bild auf einer einzelnen Folie platziert. Sie können den Bereich bestimmen, in dem die Bilder platziert werden und die Ausrichtung. Die Bilder können hoch- oder runterskaliert werden, so dass sie in diesen Bereich passen. Wenn Sie keine Skalierungs-Option aktivieren, werden lediglich zu große Bilder herunterskaliert, so dass sie auf die Folie passen, entsprechend der ausgewählten Ausrichtung. Sie können die Bilder auch bearbeiten lassen, bevor sie in die Präsentation integriert werden. Wenn Sie diese Option aktivieren, können sie über die Schaltfläche Parameter die Einstellungen für die Bearbeitung vornehmen. Näheres zu den verfügbaren Parametern, siehe „Bilder konvertieren".
Um den Bereich für Bilder auf einer Folie zu definieren, bestimmen Sie die Ränder vom oberen, unteren, rechten und linken Rand einer Folie. Sie können für diese Angaben eine Maßeinheit auswählen.
TECHNISCHE SPEZIALINFORMATIONEN:  
Sie können jedes Asset-Format in eine Präsentation aufnehmen, für das ein Cumulus Filter Modul vorhanden ist, das eine Voransicht zur Verfügung stellt.
Das Erstellen von Präsentationen ist über den Menübefehl Konvertieren möglich oder über eine Cumulus Asset-Aktion, in die der gewünschte Asset-Prozessor integriert ist. (Weitere Informationen zum Einbinden eines Asset-Prozessormoduls in eine Asset-Aktion, siehe „Cumulus Asset-Aktionen".)
Der folgende Abschnitt beschreibt das Erstellen von Präsentationen über den Menübefehl Konvertieren.
Präsentationen im Office PowerPoint 2007 Format erstellen
Um in Cumulus aus ausgewählten Assets eine Präsentation im Office PowerPoint 2007 Format (*.pptx oder *.ppsx) zu erstellen:
 
1.
2.
3.
Wählen Sie Asset > Konvertieren.
4.
5.
Wählen Sie Office Open XML Presentation Asset Processor als Asset-Konvertierer und klicken OK. Das Fenster zum Einstellen der Parameter wird geöffnet.
6.
HINWEIS: Wenn Sie den Namen einer bereits vorhandenen Präsentation eingeben, werden die neuen Folien an diese Präsentation angehängt.
7.
8.
Parameter für den Office Open XML Presentation Processor
Der Office Open XML Presentation Asset Processor verfügt über verschiedene Parameter, die definiert werden können. Diese Parameter sind in verschiedenen Bereichen zusammengefasst:
Optionen für Datei – Parameter, die sich auf die neue Präsentation als Ganzes beziehen
Umgang mit Folien – Parameter für Folien, die aus Präsentations-Assets erstellt werden
Umgang mit Bildern – Parameter für Folien, die aus Bild-Assets erstellt werden
Optionen für Datei
In diesem Bereich können Sie den Aufbau einer Präsentation definieren. Festgelegt werden Name und Format für die Präsentation und ob verwendete Bilder in der Präsentation gespeichert oder mit ihr verknüpft werden sollen.
Dateiname – Geben Sie einen Namen für die Präsentation ein, die Sie erstellen oder ergänzen möchten. Wenn Sie den Namen einer bereits vorhandenen Präsentation eingeben, werden die neuen Folien dieser Präsentation hinzugefügt.
HINWEIS: Die PowerPoint Asset-Prozessoren werden eine vorhandene Präsentation nicht überschreiben. Neuen Folien werden am Ende der vorhandenen Präsentation einfügt. Aber wenn der Asset-Prozessor Teil einer Asset-Aktion ist, wird er die neuen Folien nicht einfügen, da das Auslieferungs-Modul der Aktion die neuen Folien als eine neue Präsentation speichern wird (unter den Namen der vorhandenen, erweitert um eine Ziffer).
Format
Bestimmen Sie das Format der neuen Präsentation:
Präsentation (*.pptx) – Erstellt eine Office PowerPoint 2007 Präsentation (Dateiformat, das XML unterstützt).
Automatische Bildschirmpräsentation (*.ppsx) – Erstellt eine Office PowerPoint 2007 Präsentation, die nicht in der Normalansicht, sondern immer als automatische Bildschirmpräsentation startet.
Umgang mit Medien
Definieren Sie hier, wie Bilder mit der Präsentation verbunden sein sollen.
Medien in der Präsentation speichern – Medien wie zum Beispiel Bilder werden in die Präsentation eingebettet.
Medien mit der Präsentation verknüpfen – Medien wie zum Beispiel Bilder werden nur mit der Präsentation verknüpft.
Wenn Bilder mit einer Präsentation verknüpft werden sollen, stehen weitere Möglichkeiten zur Auswahl:
Präsentation und verknüpfte Medien im selben Ordner speichern – die Bilder werden als separate Dateien im gleichen Ordner wie die Präsentation gespeichert.
Verknüpfte Medien in einem eigenen (Unter-) Ordner speichern – die Bilder werden in einem Unterordner des Ordners, in dem die Präsentation gespeichert wird, als separate Dateien gespeichert.
Ordnername – Geben Sie einen Namen für den Unterordner an, in dem die Bilder gespeichert werden sollen. Sie können den Namen eines bereits vorhandenen Ordners oder einen neuen Namen eingeben. Wenn Sie einen neuen Namen eingeben, wird ein neuer Ordner erstellt.
– Name der Präsentation an Ordnernamen anhängen – Wenn aktiviert, wird der Name der Präsentation an den Namen des Ordners (bereits vorhandener oder neuer) angehängt.
Zur Benutzung auf anderen Rechnern vorbereiten (Relative Pfade erstellen.) – Die erstellte Präsentation wird so vorbereitet, dass sie auf anderen Rechnern genutzt werden kann. Die Pfadinformationen der verknüpften Bilder werden von absoluten auf relative Pfade umgestellt. Durch diese Umstellung kann die Präsentation die verknüpften Bilder relativ zu ihrem Speicherort finden.
ZIP-Archiv mit Präsentation und verknüpften Medien erstellen
Die Präsentation und die verknüpften Bilder werden in ein ZIP-Archiv komprimiert.
Umgang mit Folien
Legen Sie hier fest, wie Präsentations-Assets (ganze Präsentationen oder einzelne Folien) gehandhabt werden.
Präsentationen
Wenn Ihre Auswahl Präsentationen enthält, legen Sie fest, wie diese Präsentationen gehandhabt werden sollen.
Gesamte Präsentation einfügen – Alle Folien der Präsentation werden in die neue Präsentation eingefügt.
Nur erste Folie einfügen – Nur die erste Folie einer Präsentation wird in die neue Präsentation eingefügt.
Ignorieren – Wenn in Ihrer Auswahl Präsentationen enthalten sind, werden diese ignoriert und nicht in die neue Präsentation eingefügt.
Master und Layout
Definieren Sie Master und Layout für die Folien, die in die neue Präsentation eingefügt werden.
Folien bleiben wie sie sind – Master und Layout der für die neue Präsentation ausgewählten Folien werden nicht verändert.
Wie vorangehende Folie – Hinzugefügte Folien übernehmen Master und Layout der letzten Folie der bereits vorhandenen Präsentation.
Beispiel: Wenn Sie eine bereits vorhandene Präsentation durch weitere Folien ergänzen wollen, bestimmt die letzte Folie der Präsentation Master und Layout der neu hinzugefügten Folien.
Von anderer Präsentation – Geben Sie einen Namen ein oder navigieren Sie über die Schaltfläche Durchsuchen zur gewünschten Präsentation. Wenn dasselbe Master und Layout verwendet werden soll wie für Folien, die aus Bildern erstellt wurden (Bereich Umgang mit Bildern), verwenden Sie die Schaltfläche Wie für Bildfolien. Der Name dieser Präsentation wird dann automatisch in das Feld Datei eingefügt.
Umgang mit Bildern
Legen Sie fest, wie Bild-Assets bearbeitet werden sollen, bevor sie auf einzelnen Folien platziert werden, wo sie platziert werden sollen und wie sie skaliert werden sollen und definieren Master und Layout für die Folie.
Vorverarbeitung
Bilder können bearbeitet werden, bevor sie für die zu erstellende Präsentation verwendet werden. Der Cumulus Pixel-Bild-Konverter wird für die Vorverarbeitung herangezogen. So können die Bilder zum Beispiel gedreht oder beschnitten werden. Wenn Sie die Option Bilder vor dem Einfügen bearbeiten aktivieren und auf die Schaltfläche Parameter kli­cken, können Sie die Parameter auswählen, die für die Vorverarbeitung zur Verfügung stehen. (Weitere Informationen, siehe „Parameter für den Pixel-Bild-Konverter".)
Platzierung
Definieren Sie den Bereich, in dem die Bilder platziert werden sollen. Die Größe dieses Bereichs wird durch Angabe von Seitenabständen definiert, die die Foliengröße berücksichtigen. Die Position eines Bildes in diesem Bereich wird durch Ankerpunkte angegeben.
Um den Bereich einer Folie zu definieren, in den ein Bild platziert werden soll, geben Sie die Seitenabstände zum oberen, unteren, linken und rechten Rand des Bildes an. Für die Angabe der Seitenabstände stehen verschiedene Maßeinheiten zur Auswahl.
Bilder können verkleinert oder vergrößert werden, sodass sie in den hier definierten Bereich passen.
Größere Bilder verkleinern – Bilder, die größer als der Bereich sind, werden verkleinert. Die Proportionen werden beibehalten.
Kleinere Bilder vergrößern – Bilder, die kleiner als der Bereich sind, werden vergrößert. Die Proportionen werden beibehalten.
Master und Layout
Definieren Sie Master und Layout für Folien, die aus Bild-Assets erstellt werden.
Wie vorangehende Folie – Hinzugefügte Bild-Folien übernehmen Master und Layout der letzten Folie der Präsentation.
Beispiel: Wenn Sie Folie 1, Bild 2, Bild 3 und Bild 4 (in dieser Reihenfolge) ausgewählt haben, um daraus eine neue Präsentation zu erstellen, und im Bereich Umgang mit Folien unter Master und Layout die Option Folien bleiben wie sie sind ausgewählt haben, sieht die Folie für Bild 2 aus wie Folie 1 und die Folie für Bild 4 wie Folie 3.
Von anderer Präsentation – Geben Sie einen Namen ein oder navigieren Sie über die Schaltfläche Durchsuchen zur gewünschten Präsentation. Wenn dasselbe Master und Layout verwendet werden soll wie für andere Folien (Bereich Umgang mit Folien), verwenden Sie die Schaltfläche Wie für Folien. Der Name dieser Präsentation wird dann automatisch in das Feld Datei eingefügt.
Präsentationen im PowerPoint 97-2003 Format erstellen
Das Layout einer neuen Präsentation wird durch das erste Asset der Auswahl für die neue Präsentation bestimmt. Wenn das erste Asset kein PowerPoint Asset ist, wird das Layout durch das Standard-Layout von PowerPoint (abhängig von den Einstellungen der PowerPoint-Installation) bestimmt.
Um mit Cumulus aus ausgewählten Assets eine Präsentation im PowerPoint 97-2003 Format (*.ppt) zu erstellen:
 
1.
HINWEIS: Bedenken Sie, dass das erste Asset der Auswahl das Layout bestimmt.
2.
3.
Klicken Sie Asset > Konvertieren.
4.
5.
Wählen Sie MS PowerPoint AssetProcessor als Asset-Konvertierer aus. Das Fenster für die Einstellungen wird geöffnet.
6.
HINWEIS: Wenn Sie den Namen einer bereits vorhandenen Präsentation eingeben, werden die neuen Folien an diese Präsentation angehängt.
7.
8.
Parameter für den MS PowerPoint-Prozessor
Der MS PowerPoint Asset Processor verfügt über verschiedene Parameter, die definiert werden können.
Dateiname
Geben Sie einen Namen für die Präsentation ein, die erstellt werden soll.
HINWEIS: Die PowerPoint Asset-Prozessoren werden eine vorhandene Präsentation nicht überschreiben. Er wird die neuen Folien am Ende der vorhandenen Präsentation einfügen. Aber wenn er Teil einer Asset-Aktion ist, wird er die neuen Folien nicht einfügen, da das Auslieferungs-Modul der Aktion die neuen Folien als eine neue Präsentation speichern wird (unter den Namen der vorhandenen, erweitert um eine Ziffer).
Einbindung von PowerPoint Assets
Präsentationen – Wenn Ihre Auswahl Präsentationen enthält, können Sie entscheiden, ob diese Präsentationen in der neuen Präsentation enthalten sein sollen – entweder als gesamtes Asset oder nur die erste Folie. Vergessen Sie nicht: Das erste Asset in der Auswahl bestimmt das Layout einer neuen Präsentation. Wenn das erste kein PowerPoint Asset ist, wird das Layout durch das Standard-Layout von PowerPoint bestimmt (abhängig von den Einstellungen der PowerPoint Installation).
Einbindung von Bild-Assets
Die Optionen zur Einbindung von Bildern bestimmen, ob ein Bild in der Präsentation gespeichert oder mit ihr verknüpft wird.
Bilder in der Präsentation speichern – Bilder werden in der Präsentation gespeichert.
Bilder neben der Präsentation speichern und verknüpfen – Bilder werden in separaten Dateien im selben Ordner wie die Präsentation gespeichert und mit der Präsentation nur verknüpft.
Bilder in einem Ordner neben der Präsentation speichern und verknüpfen – Bilder werden in separaten Dateien gespeichert und mit der Präsentation nur verknüpft. Gespeichert werden die separaten Dateien für die Bilder in einem Unterordner des Ordners, in dem die Präsentation gespeichert wird.
Ordnername – Geben Sie einen Namen für den Unterordner ein, in dem die Bilder gespeichert werden sollen – entweder einen vorhandenen oder einen neuen. Durch die Eingabe eines neuen Namens wird ein neuer Ordner erstellt.
HINWEIS: .Die Optionen zum Einbetten oder Verknüpfen von Bildern sind deaktiviert, wenn der PowerPoint Asset Processor im Rahmen einer Asset-Aktion verwendet wird. Das Einbetten und Verknüpfen von Bildern funktioniert dann nicht. PowerPoint verwendet immer den vollständigen Pfad zu verknüpften /eingebetteten Bildern, die Schritte einer Asset-Aktion werden jedoch in einem temporären Ordner ausgeführt, der anschließend gelöscht wird. Dies würde zu ungültigen Dateipfaden in der PowerPoint-Präsentation führen.
Als Nächstes gilt es, den Bereich zu bestimmen, in den die Bilder platziert werden sollen. Die Größe des Bereichs wird durch die Angabe von Rändern in Bezug auf die Foliengröße bestimmt. Um den Bereich einer Folie zu definieren, in den ein Bild platziert werden soll, geben Sie die Seitenabstände zum oberen, unteren, linken und rechten Rand des Bildes an. Für die Angabe der Seitenabstände stehen verschiedene Maßeinheiten zur Auswahl. Die Position eines Bildes in diesem Bereich wird durch Ankerpunkte angegeben.
Die Bilder, die in diesem Bereich platziert werden, können in der Größe so angepasst werden, dass sie für den Bereich passend sind.
Verkleinere größere Bilder – Bilder, die größer als der Bereich sind, werden verkleinert. Die Proportionen werden beibehalten.
Vergrößere kleine Bilder – Bilder, die kleiner als der Bereich sind, werden vergrößert. Die Proportionen werden beibehalten.
Bildvorverarbeitung
Bilder können bearbeitet werden, bevor sie für die zu erstellende Präsentation verwendet werden. Der Cumulus Pixel-Bild-Konverter wird für die Vorverarbeitung herangezogen. Die Bilder können zum Beispiel gedreht oder beschnitten werden. Wenn Sie die Option Bildvorverarbeitung aktivieren und auf die Schaltfläche Parameter klicken, können Sie die Parameter auswählen, die für die Vorverarbeitung zur Verfügung stehen. (Näheres siehe „Parameter für den Pixel-Bild-Konverter".)
ZIP-Archive erstellen
Der ZIP AssetProcessor ermöglicht Ihnen, jedes katalogisierte Asset in eine ZIP-Datei zu konvertieren.
Um von einem oder mehreren ausgewählten Assets eine ZIP-Datei zu erstellen:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Konvertieren.
3.
4.
5.
Unter Name des Archivs wählen Sie einen Namen für das ZIP-Asset. Der ZIP AssetProcessor fügt automatisch die Erweiterung .zip an den Namen an. Für Mac OS bedeutet das, dass der Name ohne Erweiterung maximal 27 Zeichen lang sein darf.
HINWEIS: Wenn Sie ein vorhandenes ZIP-Asset als Ziel auswählen, wird der ZIP AssetProcessor die bereits enthaltenen Assets aktualisieren und neue Assets hinzufügen.
Unter Zu verwendende Zeichenkodierung können Sie die Zeichenkodierung bestimmen, die zum Speichern der Dateinamen in der ZIP-Datei verwendet werden soll. Als Standard ist die Kodierung Ihres lokalen Systems festgelegt, d. h. des Computers, auf dem Sie arbeiten (diese Kodierung würde auch von WinZip und StuffIt verwendet werden). Die gewählte Zeichenkodierung sollte der Sprache und dem Betriebssystem des Computers entsprechen, auf dem die ZIP-Datei entpackt wird. Im Folgenden sind Empfehlungen für gebräuchliche Kodierungen aufgelistet.
– Windows und westeuropäische Sprachen: WinLatin1
– Windows und osteuropäische Sprachen: WinLatin2
– Windows und 2-Byte-Zeichensätze (z. B. Japanisch): WinJapanese­
– Mac OS X: UTF8
– Mac OS 9 und westeuropäische Sprachen: MacRoman
– Mac OS 9 und 2-Byte-Zeichensätze (z. B. Japanisch): MacJapanese
– Mac OS 9 und Russisch: MacRussian
– UNIX: Fragen Sie die Person, für die das ZIP-Archiv bestimmt ist, welche Kodierung benötigt wird.
Unter Macintosh Resource-Unterstützung können Sie festlegen, wie Macintosh-Ressourcen unterstützt werden sollen.
– Durch Aktivieren der Option Speichern als MacBinary-Format können Sie einstellen, dass die Assets mit Mac OS Resource Fork-, Data Fork-und Finder-Informationen (z. B. TYPE/CREATOR) gespeichert werden. Diese Option sollten Sie nur dann nutzen, wenn die ZIP-Datei unter Mac OS extrahiert wird, denn unter Windows oder UNIX kann das MacBinary-Format nicht richtig extrahiert werden.
– Durch Aktivieren der Option Speichern als Mac OS X-Archiv kompatibel werden die Dateien in derselben Struktur gespeichert wie in einem mit dem Finder von Mac OS X (10.3 oder höher) erstellten Archiv.
HINWEIS: Wenn Sie die Macintosh Resource-Unterstützung mit der Option Speichern als Mac OS X-Archiv kompatibel aktiviert haben, ist die Zeichenkodierung immer UTF-8.
6.
Das Asset wird konvertiert und das ZIP-Asset am gewählten Ziel gespeichert.
WebAlbum
Cumulus WebAlbum erweitert Cumulus mit der Möglichkeit, ausgewählte Datensätze als Web-fertiges Album auszugeben. Ein solches Album basiert auf statischen HTML-Seiten, vollständig mit Miniaturansichten, skalierten Versionen der Bilder und Verknüpfungen zu Kopien der Original-Assets. Für Layout und Funktionalität Ihres Albums können Sie verschiedene „Skins” (Arten, wie Informationen auf dem Bildschirm dargeboten werden) verwenden. Sie können die Skins verwenden, die Canto Ihnen bietet, die Skins anderer Anbieter (zum Beispiel JAlbum­) oder Sie können selbst Skins entwickeln. WebAlbum nimmt die ausgewählten Datensätze und konvertiert sie in Dateiformate, die den Standards im World Wide Web entsprechen. Das beinhaltet auch das automatische Kopieren Ihrer Assets im Internet-gerechten JPEG-Format. Durch die Verwendung von Skins können Sie das Design der Alben vollständig verändern. WebAlbum erzeugt Miniaturansichten von Ihren Bildern und zeigt diese auf Index-Seiten in HTML an. Sie können WebAlbum auch Dia-Shows erzeugen lassen.
Ein Album, das mit Cumulus WebAlbum erstellt wurde, kann auf jeden gängigen Web-Server hochgeladen werden (keine speziellen Systemanforderungen) und mit allen gängigen Webbrowsern geöffnet werden. Sie können WebAlbum auch dazu verwenden, Alben zu erstellen, die Sie auf Ihrer Festplatte oder auf CD-ROMs speichern.
Wenn Sie mehr Funktionalität für Ihr Album im Web möchten, als Cumulus WebAlbum bietet (zum Beispiel Suchfunktionen, nicht-statische Seiten, e-commerce), dann sollten Sie sich die Cumulus Internetlösungen von Canto­ anschauen. Näheres zu allen Canto Digital Asset Management Produkten und Dienstleistungen finden Sie unter: www.canto.com/de­
WebAlbum erstellen
Wenn Sie ein Album erstellen, verwendet WebAlbum die ausgewählten Datensätze und:
Außerdem erzeugt WebAlbum:
HINWEIS: Benutzen Sie diese Version von WebAlbum NICHT, wenn Sie als Cumulus Administrator angemeldet sind.
Um ein Album zu erstellen:
 
1.
HINWEIS: Sie brauchen das Transfer Asset-Recht für die Kataloge, die die ausgewählten Datensätze enthalten.
2.
Wählen Sie Asset > WebAlbum erstellen.
3.
Titel: Geben Sie einen Titel für Ihr Album ein. Wo und wie dieser Titel angezeigt wird, ist abhängig vom ausgewählten Skin.
Ausgabeort: Bestimmen Sie den Ordner, der die Ausgabedateien Ihres konfigurierten Albums aufnehmen soll. Wenn Sie ein neues Album anlegen, sollte dieser Ordner leer sein.
Ausgabemöglichkeiten:
Dias erstellen – Aktivieren Sie diese Option, wenn Ihr Album Dia-Seiten (skalierte Bilder und den Inhalt ausgewählter Datensatzfelder) enthalten soll. Wenn das ausgewählte Skin diese Funktionen unterstützt, werden Weiter/Zurück-Schaltflächen angeboten, um die Dia-Seiten anzuzeigen.
Hochladen per FTP – Aktivieren Sie diese Option, wenn Ihr Album direkt nach der Erstellung ins Web hochgeladen werden soll.
HINWEIS: Diese Option kann nur aktiviert werden, wenn die Einstellungen im Bereich FTP getestet wurden und keine Fehler enthalten.
Verknüpfungsmöglichkeiten: Entscheiden Sie sich für eine der Optionen (weitere Informationen zu diesen Optionen, siehe unten im Abschnitt „Skins und Verknüpfungs-/Ausgabemöglichkeiten­”.)
Mit Originalen verknüpfen – Klicken auf die Miniatur zeigt das Original-Asset an.
Mit Originalen über skalierte Bilder verknüpfen – Kli­cken auf die Miniatur zeigt die Dia-Seite mit dem skalierten Bild an, und Klicken auf dieses Bild zeigt das Original an.
HINWEIS: Alben, die Verknüpfungen zu Originalen beinhalten, werden sehr groß.
Nur mit skalierten Bildern verknüpfen – Klicken auf die Miniatur zeigt das skalierte Bild an, ohne weitere Verknüpfungsmöglichkeit zu dem Original.
Bildgröße und -qualität
Miniaturen
– Wählen Sie eine Größe für die Miniaturen, oder geben Sie die gewünschte Größe ein (linkes Feld), und wählen Sie die Qualität für die Komprimierung (rechtes Feld).
Bilder – Wählen Sie eine Größe für die skalierten Bilder, oder geben Sie die gewünschte Größe ein (linkes Feld), und wählen Sie die Qualität für die Komprimierung (rechtes Feld).
HINWEIS: Bei der Größenberechnung der Bilder werden die Proportionen beibehalten.
Seiten-Layout (nur gültig, wenn das Skin diese Werte berücksichtigt)
Spalten – Geben Sie die Anzahl der Spalten für die Index-Seite(n) ein.
Reihen – Geben Sie die Anzahl der Reihen für die Index-Seite(n) ein.
Bildreihenfolge: Wählen Sie das Datensatzfeld aus, nach dessen Inhalt die Miniaturen sortiert werden sollen.
Umgekehrte Sortierreihenfolge – Ist die Option aktiviert, ist die Reihenfolge für die Sortierung Z bis A bzw. 9 bis 0.
Skin
Name
– Wählen Sie das Skin, das für dieses Album verwendet werden soll. Das ausgewählte Skin bestimmt das gesamte Erscheinungsbild Ihres Albums: Layout und Funktionalität.
Stil – Wählen Sie einen Stil (z. B. Farbrichtung und Aufmachung) für das oben ausgewählte Skin.
Skin-Einstellungen automatisch laden – Aktivieren Sie diese Option, wenn die Hinweise zum Layout des ausgewählten Skins automatisch geladen werden sollen (wird nur ausgewertet, wenn für das ausgewählte Skin Hinweise zur Verfügung stehen).
Verwenden Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um die Felder hinzuzufügen, deren Inhalt auf den Dia-Seiten angezeigt werden soll.
Verwenden Sie die Schaltflächen mit den Pfeilen, um die Reihenfolge der Felder festzulegen.
FTP-Einstellungen
FTP-Server
– Geben Sie den Namen des FTP-Servers an, auf den das Album hochgeladen werden soll.
Port – Wenn es nicht die Standard-FTP-Port-Nummer 21 ist, geben Sie die erforderliche Port-Nummer des FTP-Servers ein, auf den das Album hochgeladen werden soll.
Benutzername – Geben Sie den Benutzernamen für das FTP-Benutzerkonto ein.
Kennwort – Geben Sie das Kennwort für das FTP-Benutzerkonto ein.
Pfad – Geben Sie das Verzeichnis auf dem FTP-Server an, in das das Album hochgeladen werden soll. Geben Sie mindestens / ein, aber beachten Sie, dass dann eine bereits dort vorhandene index.html-Datei überschrieben wird.
Passiver Modus – Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie Probleme beim Verbinden durch eine Firewall (Zugangsschutzsystem) erwarten.
Vorhandene Dateien überschreiben – Wenn diese Option aktiviert ist, werden bereits vorhandene Dateien beim Hochladen des neuen Albums überschrieben. Ist diese Option nicht aktiviert, werden die vorhandenen Dateien nicht mit der neuen Version überschrieben.
Überprüfen Sie Ihre FTP-Einstellungen, indem Sie auf die Schaltfläche Einstellungen testen klicken. Nur wenn die Einstellungen keine Fehler beinhalten, kann die Option Hochladen per FTP im Bereich Allgemein aktiviert werden.
4.
Klicken Sie auf Starten, um Ihr Album zu erstellen.
Wenn der Ordner, den Sie unter Ausgabeordner angegeben haben, bereits Dateien enthält, werden Sie gefragt, ob die Dateien in diesem Ordner gelöscht werden sollen. Wir empfehlen, Ja zu wählen. Wenn Sie Ja wählen, werden alle Dateien und Unterordner im Ausgabeordner gelöscht, bevor die neuen Ausgabedateien erstellt werden. Wenn Sie Nein wählen, werden die HTML-Dateien mit den gleichen Namen wie die neu erstellten überschrieben und für die Assets werden neue Kopien hinzugefügt. Wenn Sie Abbrechen wählen, wird die Erstellung des neuen Albums abgebrochen.
Die Ausgabedateien Ihres Albums werden in dem Ordner erstellt, den Sie unter Ausgabeordner angegeben haben. Starten Sie die index.html-Seite in diesem Ordner, um Ihr Album zu sehen (und zu testen).
Sie können Ihre Albumkonfiguration speichern, indem Sie auf die Schaltfläche (Speichern) klicken. Wenn Sie die Konfiguration unter einem anderen Namen speichern wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche  (Speichern unter).
HINWEIS: Sie können Datensätze von jedem Dateiformat auswählen, um ein Album zu erstellen – nicht nur Bilder. Aber in einem solchen Fall sollte das Album keine Dia-Seiten beinhalten, sondern die Verknüpfungen sollten direkt auf die Originale zeigen.
Skins und Verknüpfungs-/Ausgabemöglichkeiten­
Das Design von Alben wird durch Skins bestimmt. Canto bietet verschiedene Skins für Cumulus WebAlbum. Das Skin namens „Canto” unterstützt folgende Ausgaben in Abhängigkeit von der ausgewählten Verknüpfungs- und Ausgabemöglichkeit:
Einstellungen
Im Fenster Einstellungen Ihrer Cumulus Applikation können Sie den Startmodus für WebAlbum bestimmen. WebAlbum kann entweder mit einem neuen, leeren Album-Layout gestartet werden oder mit dem Album-Layout, das Sie zuletzt benutzt haben.
Um WebAlbum so einzustellen, dass mit dem zuletzt verwendeten Album-Layout gestartet wird:
 
5.
Wählen Sie  Cumulus /  Bearbeiten > Einstellungen. Das Fenster Einstellungen wird geöffnet. Wählen Sie Benutzereinstellungen, und klicken Sie auf WebAlbum­ im Bereich Allgemein.
6.
7.
Klicken Sie auf Übernehmen, um Ihre Änderungen zu speichern, und wählen Sie die nächste Einstellung, die Sie bearbeiten möchten.
ODER
Klicken Sie OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster Einstellungen zu schließen.
Anpassen
Durch die Verwendung von verschiedenen Skins können Sie Ihre Alben einfach an Ihre Anforderungen anpassen. Sie können entweder Ihre eigenen Skins entwickeln oder die Skins andere Anbieter verwenden. Sehen Sie von Zeit zu Zeit auf Cantos Website (Produkte & Service -> EJaPs -> EJaP Exchange Forum) nach, ob neue Skins entwickelt wurden, die Sie einsetzen möchten.
Ein Skin besteht aus einem Ordner, der sowohl Unterordner für die im Skin verwendeten Bilder (Ordner res) und Cascading Style Sheets (Ordner styles) enthält als auch Dateien, die spezielle Seiten spezifizieren, z. B. die Index-Seiten und die Dia-Seiten. Die Textdatei namens About enthält Informationen über besondere Funktionen oder Definitionen des Skins.
Es ist sehr einfach, Schriften (Typ, Größe und Farbe) und die Hintergrundfarbe eines Skins anzupassen, indem Sie das Cascading Style Sheet (.css) bearbeiten. Wenn Sie Ihre eigenen Skins entwickeln wollen, müssen Sie wissen, wie man das macht. Canto kann Ihnen keine Unterstützung bei der Entwicklung von Skins bieten.
TIPP: Cumulus WebAlbum und JAlbum
Sie können JAlbum-Skins mit Cumulus WebAlbum verwenden. Wenn Sie JAlbum-Skins verwenden wollen, müssen Sie
</ja: und <ja: durch </wa: und <wa: in den Dateien index.htt und slide.htt ersetzen. Testen Sie das Skin anschließend. Folgende Skins scheinen mit Cumulus WebAlbum problemlos zu funktionieren: Mamba, Film, XP und CameraGeek.
Schauen Sie doch mal auf die Website, über die die Ersteller von Skins für JAlbum ihre Skins austauschen:
http://jrepository.engblom.org­
Aber beachten Sie, dass Cumulus WebAlbum nicht alle Möglichkeiten unterstützt, die JAlbum-Skins bieten können.
Web-URL konfigurieren
Wenn Ihre Cumulus Installation Cumulus Web Client oder Sites beinhaltet, kann über Web-Links (URLs) auf Datensätze – und auch auf deren Miniaturen, Voransichten und Assets zugegriffen werden. Für diesen Zweck bietet Cumulus verschiedene URL-Typen, die per E-Mail verschickt oder in Webseiten eingebettet und natürlich mit jedem Webbrowser geöffnet werden können.
HINWEIS: Voraussetzung für die Nutzung der Web-URL-Funktion ist, dass in den Cumulus Server Einstellungen mindestens eine Basis-URL vom Cumulus Administrator definiert worden ist, der jeweilige Katalog für die Veröffentlichung im Internet markiert ist und der Katalog spezielle Felder für Miniaturen-, Voransichts- und Asset-URLs enthält.
Cumulus bietet folgende URL-Typen:
Datensatz-URL für Anzeige in Web Clients – öffnet Cumulus Web Client oder Sites und zeigt nur den ausgewählten Datensatz im Web Client­ an
Miniatur-URL – Verknüpfung zu der Miniatur eines ausgewählten Assets
Voransichts-URL – Verknüpfung zu der Voransicht eines ausgewählten Assets
Asset-URL – Verknüpfung zu einem ausgewählten Asset
Die Datensatz-URLs sind immer verfügbar. Miniatur-, Voransichts- und Asset-URLs können für jeden Datensatz individuell aktiviert/deaktiviert (an- oder ausgeschaltet) werden.
Um Web-URLs zu aktivieren und deaktivieren:
 
1.
2.
Wählen Sie Asset > Web-URL konfigurieren.
3.
Das Fenster Web-URL konfigurieren öffnet sich.
4.
5.
Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit Übernehmen. Die URLs sind entsprechend aktiviert (oder deaktiviert); das Fenster bleibt geöffnet.
Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK. Die URLs sind entsprechend aktiviert (oder deaktiviert); das Fenster wird geschlossen.
Um eine URL zu kopieren oder zu öffnen:
 
1.
Wählen Sie Asset > Web-URL konfigurieren.
2.
Das Fenster Web-URL konfigurieren öffnet sich.
3.
4.
Wählen Sie aus der URL-Typ Drop-down-Liste den URL-Typ aus, den Sie kopieren oder öffnen möchten.
5.
Klicken Sie auf URLs kopieren, um die entsprechenden URLs in die Zwischenablage zu kopieren.
ODER
Klicken Sie auf URL öffnen, um die entsprechende URL für einen ausgewählten Datensatz in Ihrem Webbrowser anzuzeigen (Die Option URL öffnen ist deaktiviert, wenn im Fenster Web-URL konfigurieren mehrere Datensätze ausgewählt sind!).
TIPP:  
Wenn Sie Web-URLs für zahlreiche Datensätze, z. B. für ganze Kataloge, konfigurieren möchten, bietet es sich an, eine Metadaten-Vorlage zu verwenden.
Importieren und Exportieren
Cumulus kann Datensätze und Kategorien exportieren und importieren.
Exportierte Dateien können auf jeder von Cumulus unterstützten Plattform verwendet werden. Daten zu exportieren ist nur sinnvoll, um Daten zwischen Katalogen und Plattformen auszutauschen oder um Kategorielisten zu archivieren. Die so archivierten Dateien können bei Bedarf in jeden Katalog importiert werden. (Sie können auch Datensätze auf diesem Wege austauschen, aber Datensätze sind bequemer in Katalogen zu handhaben.) Importieren können Sie nur Dateien, die von Cumulus aus exportiert wurden.
Daten mit Cumulus zu importieren und exportieren, ist einfach, aber einige Dinge sollten Sie wissen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Cumulus Austauschdateiformate
Das empfohlene Exportformat ist XML. Aber für spezielle Zwecke kann Cumulus Datensätze, Kategorien und Kollektionen in speziellen Cumulus Austauschformaten exportieren und importieren. Diese Dateien können auf allen von Cumulus unterstützten Plattformen verwendet werden. Aber beachten Sie, dass diese Formate die Cumulus 8 Tabellenfelder nicht unterstützen. Canto empfiehlt Ihnen, die Formate nur für spezielle Zwecke zu verwenden, die Cumulus Versionen vor Version 8 betreffen. Die Cumulus Austauschformate sind:
Kategorien – Cumulus exportiert Kategorien in eine Cumulus Kategorieexport-Datei. Die Dateierweiterung ist: .cce.
Datensätze – Cumulus exportiert Datensätze in eine Cumulus Datensatzexport-Datei. Die Dateierweiterung ist: .cre.
Datensätze – Cumulus exportiert Kollektionen in eine Cumulus Kollektionsexport-Datei. Die Dateierweiterung ist: .cfe.
In diesen Formaten Daten zu exportieren sollte nur gemacht werden, um Daten zwischen Katalogen und Plattformen auszutauschen oder um Kategorielisten zu archivieren. Die so archivierten Dateien können bei Bedarf in jeden Katalog importiert werden. (Sie können auch Datensätze auf diesem Wege austauschen, aber Datensätze sind bequemer in Katalogen zu handhaben.)
Cumulus unterstützt XSL Transformationen (XSLT). XSLT ist eine Programmiersprache zur Umwandlung von XML-Dokumenten in andere XML-Dokumente. XSLT wurde entwickelt, um mit XSL angewendet zu werden. XSL ist eine Style­sheet Language für XML. Mit der Cumulus Exportfunktion kann XSLT zum Beispiel eingesetzt werden, um Bilder und Metadaten in InDesign Dokumenten zu platzieren.
Daten mit Cumulus zu importieren und exportieren, ist einfach, aber einige Dinge sollten Sie wissen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Zeichenkodierung beim Exportieren
Wenn Sie Informationen exportieren, können Sie unterschiedliche Zeichenkodierungsformate verwenden. 8 Bit-kodierte Unicode-Zeichenkodierung (Universal Encoding UTF-8) gewährleistet die korrekte Übertragung besonderer Zeichen zwischen unterschiedlichen Plattformen. Doch verwenden Sie dieses Format nur, wenn die exportierte Datei auf einem Rechner mit einem anderen Betriebssystem bearbeitet werden soll.
HINWEIS: Beim Exportieren von Datensätzen von einem Katalog in einen anderen werden die Kategoriezuordnungen des alten Katalogs beibehalten und im neuen Katalog nicht vorhandene Kategorien werden erstellt. Nutzen Sie Drag & Drop können Sie auswählen, ob die Kategoriezuordnungen beibehalten oder ignoriert werden sollen. Wählen Sie Ignorieren, werden auch nicht vorhandenen Kategorien ignoriert, d. h. nicht erstellt.
Kategoriezuordnungen erhalten
Beim Export von Datensätzen, die in einen anderen Katalog importiert werden sollen, ist es sehr wichtig, ob der neue Katalog bereits über die Kategorien verfügt, denen die Datensätze zugeordnet sind. Wenn nicht, erstellt Cumulus im neuen Katalog automatisch die Kategorien, denen die importierten Datensätze zugeordnet sind. Jedoch geht bei Kategorien des Typs Ordner ihr Typ (Zuordnung zur Hauptkategorie Quelle) verloren. Beim Export behandelt sie Cumulus wie normale Kategorien. Wenn exportierte Kategorien gleichen Typs wie die ursprünglichen Kategorien auf Ihrem Rechner sein sollen, müssen Sie zuerst die Kategorien exportieren und anschließend importieren.
Doch das Einfachste ist immer noch, Datensätze von einem in den anderen Katalog zu ziehen, wenn Sie Zugang zu beiden Katalogen haben. Haben Sie keinen Zugang zu beiden Katalogen oder verschieben Sie eine große Anzahl von Datensätzen auf einmal, dann ist die Methode des Exportierens/Importierens der Weg, den Sie gehen müssen.
Datensätze und Kategorien exportieren und importieren
Der Vorgang des Exportierens und Importierens ist für die verschiedenen Dateitypen sehr ähnlich.
Exportieren geht so:
 
1.
2.
Wählen Sie Datei > Exportieren.
3.
Ausgewählte Datensätze – Exportiert die markierten Datensätze. Sind keine Datensätze markiert, ist die Menüoption deaktiviert.
Alle Datensätze – Exportiert alle Datensätze der aktuellen Kollektion. Wenn Sie alle Datensätze der Kataloge, die zur Kollektion gehören, exportieren wollen, rufen Sie vorher die Funktion Suchen > Alle Datensätze anzeigen auf.
Ausgewählte Kategorien – Exportiert die in der aktuellen Kollektion markierten Kategorien in eine Cumulus Kategorieexport-Datei (.cce). Sind keine Kategorien markiert, ist die Menüoption deaktiviert.
Alle Kategorien – exportiert alle Kategorien im Kategoriebereich.
4.
5.
6.
Wählen Sie den Speicherort, vergeben einen Namen für die Datei und klicken auf Speichern. Cumulus wird die korrekte Dateinamenserweiterung anfügen.
7.
Klicken Sie Weiter. Wenn Sie in eine XML-Datei exportieren, können Sie die Felder auswählen, die die Werte für die Export-Datei enthalten.
8.
Wählen Sie aus und klicken Sie Starten. Meldungen informieren Sie über den Export-Prozess.
9.
Importieren ist genau so einfach:
 
1.
Wählen Sie Datei > Importieren
2.
3.
4.
5.
HINWEIS: Kategorien
Wenn eine Kategorie in der Import-Datei denselben Namen wie eine vorhandene Kategorie auf derselben Hierarchiestufe hat, wird die Kategorie nicht importiert.
6.
Klicken Sie Weiter, um den Import zu starten. Meldungen informieren Sie über den Import-Prozess.
7.
Kollektionen importieren und exportieren
Kollektionen, die mit früheren Cumulus Versionen auf dem Rechner, auf dem die Client-Applikation läuft, gespeichert wurden, können importiert werden (Datei > Importieren > Kollektionen). Um Kollektionen an einem anderen Ort zu speichern als dem Cumulus Server, verwenden Sie die Export-Funktion (Datei > Exportieren > Kollektionen).
Um eine Kollektion per E-Mail an einen anderen Cumulus Benutzer zu schicken, steht eine spezielle Export-Funktion zur Verfügung (Datei > Exportieren > Kollektion senden an). Aber vergessen Sie nicht, dass eine Kollektion mit mindestens einem Katalog verbunden ist und dass daher der Empfänger Zugriff auf den/die Katalog(en) haben muss, der/die die Kollektion„speist”/ „speisen”.
Um eine Kollektion zu verwenden, die Sie per E-Mail empfangen haben, rufen Sie die Import-Funktion auf.
WICHTIG! Wenn in Ihrem Zum Server verbinden Fenster die Option Kennwort merken aktiviert ist, enthält jede Kollektion, die Sie exportieren oder versenden, Ihre Login-Informationen. Beim Öffnen einer solchen exportierten oder versendeten Kollektion wird zum Cumulus Server eine Verbindung mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort aufgebaut. Und das bedeutet, dass der Benutzer, der die Kollektion öffnet, quasi als Sie arbeitet und Ihre Rechte hat. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, erscheint dasFenster Zum Server verbinden beim Öffnen einer exportierten oder versendeten Kollektion.
Importieren aus Textdateien
Das Cumulus Importer Feature ermöglicht den Import von Metadaten aus anderen Datenbanksystemen in Cumulus Kataloge. Metadaten können aus Textdateien importiert werden (durch Trennsymbole wie Kommata abgegrenzt). Sie können diese Informationen Cumulus Feldern zuordnen. Die Daten können in Datensatz- oder Kategoriefelder importiert werden und als Werte in Listenfelder oder in den Kategoriebaum, wodurch der Importer auch hierarchische Kategorien erstellen kann. Die Konfiguration für einen Importvorgang kann als Import-Konfigurations-Set gespeichert werden.
Es gibt verschiedene Typen von Zielen für den Import mit dem Cumulus Importer:
Import von Kategorien in den Kategoriebaum
Sie können Daten aus einer Importdatei als Kategorien in einen Cumulus Katalog importieren. Sie bestimmen das Feld aus der Importdatei, das die Daten enthält, die als Kategorien importiert werden sollen. Und sie bestimmen die Hierarchiestufe, in die sie eingefügt werden sollen.
Import von Metadaten in Datensatzfelder
Sie können Daten aus einer Importdatei in Datensatzfelder eines Cumulus Katalogs importieren. Sie bestimmen die Beziehungen zwischen einem Datensatzfeld und einem Feld der Importdatei. Außerdem können Sie für Einträge in der Importdatei, die keinen in dem aktuellen Katalog bereits vorhandenen Datensätzen entsprechen, neue Datensätze erstellen (Datensätze, die nicht mit Assets verknüpft sind),
Import von Metadaten in Kategoriefelder (nur Enterprise)
Sie können Daten aus einer Importdatei in Kategoriefelder eines Cumulus Katalogs importieren. Sie bestimmen die Beziehungen zwischen einem Kategoriefeld und einem Feld der Importdatei. Die Vorgehensweise entspricht der beim Importieren von Informationen in Datensatzfelder. Außerdem können Sie für Einträge in der Importdatei, die keinen in dem aktuellen Katalog bereits vorhandenen Kategorien entsprechen, neue Kategorien erstellen,
Import von Werten in Listenfelder
Sie können Daten aus einer Importdatei als Werte in die Eigenschaften eines Feldes des Typs Liste importieren. Die Werte können in jedes Kategorie- oder Datensatzfeld des Typs Liste importiert werden. Diese neuen Einträge in der Liste müssen keinen Datensätzen zugewiesen werden.
Trennsymbole
In vielen Datenbanksystemen wird der Tabulator als Trennsymbol für Felder verwendet (auch Cumulus verwendet ihn beim Export von Daten aus einem Katalog). Wenn in der Importdatei ein anderes Trennsymbol verwendet wird, können Sie das passende Trennsymbol eingeben oder auswählen. Auch für die Trennsymbole für Kategorie-Ebenen können beliebige Zeichen festgelegt werden.
TIPP: Escapezeichen für Trennsymbole
Wenn ein Trennsymbol auch als normales Zeichen im Inhalt eines Feldes verwendet wird, müssen Sie das entsprechende Feld in doppelte Anführungszeichen einschließen, um das enthaltenen Trennsymbol zu schützen. Zum Beispiel: Wenn Ihre CSV-Datei einen Doppelpunkt als Trennsymbol verwendet und ein Feld Autor: Titel enthält, dann müssen Sie für einen korrekten Import das Feld so kennzeichnen: "Autor: Titel"
Wenn doppelte Anführungszeichen als normale Zeichen im Inhalt eines Feldes verwendet werden, müssen Sie diese mit zweiten doppelte Anführungszeichen schützen. Wenn Ihre CSV-Datei einen Doppelpunkt als Trennsymbol verwendet und ein Feld Autor: "Titel" enthält. dann müssen Sie für einen korrekten Import das Feld so kennzeichnen: "Autor: ""Titel"""
TIPP: Einfacher Importmodus
Wenn ein Trennsymbol nicht im Inhalt eines Feldes der Importdatei verwendet wird können Sie ein Ausrufezeichen (!) zu dem spezifizierten Trennsymbol hinzufügen und so in den einfachen Importmodus wechseln, der jedes Zeichen außer dem Trennsymbol wie normale Zeichen behandelt, auch doppelte Anführungszeichen. Zum Beispiel: Geben Sie \t! in das Feld Orte ein, wenn Tabulator als Trennsymbol verwendet wird, oder geben Sie ,! ein, wenn Komma verwendet wird.
Zusätzliche Informationen definieren
Für den Import können zusätzliche Informationen definiert werden, die vor dem Text aus der Importdatei importiert werden. Diese zusätzlichen Informationen können die Lesbarkeit der Informationen in einem Feld verbessern.
BEISPIEL: Zusätzlicher Text
Es kann hilfreich sein, zusätzlichen Text zu definieren, der vor den Informationen aus der Importdatei eingefügt wird. Wenn Sie zum Beispiel den Preis eines Produktes in das Feld Notizen importieren wollen, Ihre Importdatei jedoch nur die Ziffern enthält, können Sie eine zusätzliche Information wie zum Beispiel Preis Euro: definieren. Diese Information wird dem Text vor dem Import in den Cumulus Katalog hinzugefügt, sodass das Feld Notizen nach dem Import so aussieht:
Preis Euro: 99
Einen Import-Vorgang aus einer Textdatei ausführen
WICHTIG! Erstellen Sie eine Sicherungskopie, bevor Sie mit dem Import von Informationen in einen Cumulus Katalog über den Cumulus Importer beginnen. Import-Vorgänge können nicht rückgängig gemacht werden. Nur wenn Sie eine Sicherungs­kopie erstellt haben, können Sie über diese Sicherungskopie die Originalversion des Kataloges wieder aufrufen.
Um ein Import-Konfigurations-Set zu erstellen und einen Import-Vorgang auszuführen:
 
1.
2.
Wählen Sie Datei > Importieren > Aus Text/CSV-Datei. Ein Fenster zur Auswahl der Konfiguration wird geöffnet
3.
4.
5.
6.
Wählen Sie das Ziel aus und klicken Sie auf Weiter. Es wird ein Fenster geöffnet zur Auswahl der Datei, aus der Sie importieren möchten.
7.
Datei
Bestimmen Sie über die Schaltfläche die Datei, aus der Sie Daten importieren möchten.
Trennsymbol
In vielen Datenbanksystemen wird der Tabulator als Datenfeld-Trennsymbol verwendet (auch Cumulus verwendet ihn beim Export von Daten aus einem Katalog). Wenn in der Importdatei ein anderes Trennsymbol verwendet wird, können Sie das passende Trennsymbol eingeben oder auswählen.
Zeichen-Encoding
Wählen Sie die Zeichen-Kodierung der Importdatei.
Das Ergebis Ihrer Einstellungen wird in der Datenvorschau angezeigt, die zwei Spalten bietet:
Importfeld-Kennung
Eine Auflistung der Feldkennungen aus der ausgewählten Importdatei unter Verwendung des festgelegten Trennsymbols.
Feldwert importieren
Zeigt an, wie die Werte eines Feldes aussehen werden. Verwenden Sie die Pfeil-Schaltflächen, um durch die Daten zu blättern.
8.
HINWEIS: Jetzt können Sie Ihr Import-Konfigurations-Set für den Datenimport als Import-Modell-Datei speichern. Klicken Sie hierzu auf Speichern als. Das Set enthält Informationen bezüglich Feldzuordnungen, den Namen der Importdatei und die passenden Trennsymbole.
9.
Klicken Sie auf Starten. Die Daten werden importiert.
Importieren in einen Kategoriebaum
Wenn Sie Daten als Kategorien in den Kategoriebaum eines Cumulus Kataloges importieren wollen, müssen Sie das Importfeld, das die als Kategorien zu importierenden Daten enthält, und die Hierarchiestufe, in die die Kategorien eingefügt werden sollen, bestimmen.
Trennsymbol für die Kategoriehierarchie
Welches Trennsymbol wird zur Trennung Ihrer Kategoriestufen verwendet? Standardmäßig verwendet Cumulus einen Doppelpunkt als Trennzeichen, um die Stufen einer Kategoriehierarchie anzuzeigen. Wenn in Ihrer Importdatei ein anderes Zeichen verwendet wird, geben Sie das richtige Trennsymbol ein.
Erste Zeile überspringen
Oftmals enthält die erste Zeile einer Importdatei keine Informationen, die Sie importieren möchten. Wenn Sie den Import von Daten aus der ersten Zeile deaktivieren möchten, aktivieren Sie die Option Erste Zeile überspringen.
Vorschau Importfeld-Muster
Zeigt an, wie die Daten importiert werden.
Übergeordnete Kategorie
Zeigt die Kategorie an, in die die Daten aus dem Importfeld als Unterkategorien importiert werden. Wie Sie übergeordnete Kategorien definieren, erfahren Sie weiter unten.
Importfeld-Muster
Listet die Felder auf, deren Werte als Kategorien importiert werden sollen. Wenn Sie den Eintrag eines Feldes in dieser Spalte anklicken, können Sie zusätzliche Informationen eingeben.
Wenn Sie Daten aus mehreren Feldern importieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste/mit einem alternativen Mausklick in dieser Spalte auf den Eintrag eines Feldes. Es erscheint eine Liste, aus der Sie weitere Felder auswählen können.
Um Feldeinträge hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen. Ein Fenster wird geöffnet, in dem Sie Folgendes vornehmen können:
Die Spalte Feldwert importieren zeigt an, wie die Daten importiert werden. Verwenden Sie die Pfeilschaltflächen, um durch die Daten zu blättern.
Um ein von Ihnen ausgewähltes Feld der Auswahl an Importfeldern hinzuzufügen, klicken Sie OK. Sie gelangen zurück zum Hauptdialog.
Importieren in Datensätze/Kategorien
Wenn Sie Daten in ein Datensatzfeld eines Cumulus Kataloges importieren wollen, müssen Sie eine Beziehung zwischen der Import-Textdatei und dem Cumulus Katalog definieren, in dem Sie eine oder mehrere Beziehungen bestimmen. In den meisten Fällen wird dies der Datensatz-Name sein, um den Datensatz zu bestimmen, und zusätzlich mehrere Beziehungen, die bestimmen, aus welchem Importfeld die Daten in welches Cumulus Feld importiert werden sollen.)
HINWEIS: Sie können Felder der Importdatei dem Cumulus Datensatzfeld Kategorien zuordnen. Die entsprechenden Cumulus Datensätze werden dann diesen Kategorien zugeordnet.
Wenn Sie Informationen in Kategoriefelder eines Cumulus Kataloges importieren wollen, müssen Sie eine Beziehung zwischen einem Kategoriefeld und dem Feld der Importdatei definieren. Hierzu gehen Sie genauso vor wie beim Importieren von Informationen in Datensatzfelder.
Erste Zeile überspringen
Oftmals enthält die erste Zeile einer Importdatei keine Informationen, die Sie importieren möchten (z. B. Spaltentitel). Wenn Sie den Import von Daten aus der ersten Zeile deaktivieren möchten, aktivieren Sie die Option Erste Zeile überspringen.
Neue Datensätze/Kategorien für Zeilen erstellen, die keinen vorhandenen Datensätzen/Kategorien entsprechen
Wenn diese Option aktiviert ist, wird für jede Zeile der Importdatei, die keinem bereits vorhandenen Datensatz/Kategorie entspricht, ein neuer Datensatz (ohne ein verknüpftes Asset) oder eine neue Kategorie erstellt.
Vorschau Importfeld-Muster
Zeigt an, wie die Daten importiert werden.
Importfeld-Muster
Listet die Felder auf, deren Werte als Kategorien importiert werden sollen. Wenn Sie den Eintrag eines Feldes in dieser Spalte anklicken, können Sie zusätzliche Informationen eingeben.
Wenn Sie Daten aus mehreren Feldern importieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste/mit einem alternativen Mausklick in dieser Spalte auf den Eintrag eines Feldes. Es erscheint eine Liste, aus der Sie weitere Felder auswählen können.
Beziehung
Wenn Sie Daten in ein Datensatz- oder Kategoriefeld eines Cumulus Kataloges importieren wollen, müssen Sie zwischen dem Feld der Importdatei und den Cumulus Feldern Beziehungen definieren.
Sie können zwischen zwei Beziehungsarten auswählen:
= (ist gleich) – Der Cumulus Importer importiert die Daten nur, wenn der Wert des Cumulus Feldes mit dem Wert des Importfeldes übereinstimmt. Mit dieser Beziehungsart werden passende Datensätze herausgesucht.
-> (einfügen) – Der Cumulus Importer importiert die Daten des auf der linken Seite angegebenen Importfeldes in das auf der rechten Seite angegebene Cumulus Feld.
HINWEIS: Wenn Daten importiert werden, ohne dass die Beziehung = (ist gleich) zu entsprechenden Datensätzen hergestellt wird, erstellt der Cumulus Importer neue Datensätze, die noch keinen Assets zugeordnet sind. Relevant ist dies, wenn Sie zum Beispiel Metadaten für noch nicht katalogisierte Assets importieren möchten. Die entsprechenden Assets können später den Datensätzen zugewiesen werden.
Cumulus Feld
Listet die Cumulus Felder auf, in die die Daten aus dem Importfeld importiert werden sollen. Sobald ein neuer Importfeld-Eintrag hinzugefügt wird, wird in dieser Spalte standardmäßig das erste Feld aus der Liste der vorhandenen Cumulus Felder eingetragen (Datensatz- oder Kategoriefeld – je nach Zieltyp, den Sie für das Import-Konfigurations-Set ausgewählt haben.) Klicken Sie auf den Eintrag in dieser Spalte, um ein gewünschtes Cumulus Feld aus der Liste auszuwählen.
Füllmodus
Zeigt an, wie das Feld gefüllt wird. Bei Textfeldern können Sie festlegen, ob die importierten Werte die vorhandenen Werte ersetzen sollen oder dem vorhandenen Text (davor oder dahinter) hinzugefügt werden sollen. Klicken Sie auf den Eintrag in dieser Spalte, um den gewünschten Modus auszuwählen.
Nur wenn Sie Daten in das Feld Kategorien importieren wollen (um Datensätze Kategorien zuzuordnen), müssen Sie das Trennsymbol festlegen, das zur Trennung der Kategoriestufen verwendet wird.
Um Feldeinträge hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen. Ein Fenster wird geöffnet, in dem Sie das Feld auswählen können, das die zu importierenden Metadaten enthält.
Die Spalte Feldwert importieren zeigt an, wie die Daten importiert werden. Verwenden Sie die Pfeilschaltflächen, um durch die Daten zu blättern.
Um ein von Ihnen ausgewähltes Feld der Auswahl an Importfeldern hinzuzufügen, klicken Sie OK. Sie gelangen zurück zum Hauptdialog.
Importieren in Listenfelder
Wenn Sie Daten als Werte eines Listenfeldes in einem Cumulus Katalog importieren wollen, müssen Sie Zuordnungen zwischen den Importfeldern und den Cumulus Listenfeldern festlegen.
Erste Zeile überspringen
Oftmals enthält die erste Zeile einer Importdatei keine Informationen, die Sie importieren möchten. Wenn Sie den Import von Daten aus der ersten Zeile deaktivieren möchten, aktivieren Sie die Option Erste Zeile überspringen.
Vorschau Importfeld-Muster
Zeigt an, wie die Daten importiert werden.
Importfeld-Muster
Listet die Felder auf, deren Werte als Kategorien importiert werden sollen. Wenn Sie den Eintrag eines Feldes in dieser Spalte anklicken, können Sie zusätzliche Informationen eingeben.
Wenn Sie Daten aus mehreren Feldern importieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste / mit einem alternativen Mausklick in dieser Spalte auf den Eintrag eines Feldes. Es erscheint eine Liste, aus der Sie weitere Felder auswählen können.
Cumulus Feld
Listet die Cumulus Felder auf, in die die Daten der Importfelder importiert werden sollen. Sobald ein neuer Importfeld-Eintrag hinzugefügt wird, wird in dieser Spalte standardmäßig das erste Feld aus der Liste der vorhandenen Cumulus Felder eingetragen (Datensatz- oder Kategoriefeld – je nach Zieltyp, den Sie für das Import-Konfigurations-Set ausgewählt haben.) Klicken Sie auf den Eintrag in dieser Spalte, um ein gewünschtes Cumulus Feld aus der Liste auszuwählen.
Um Feldeinträge hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen. Ein Fenster öffnet sich, in dem Sie das Feld auswählen können, das die zu importierenden Metadaten enthält.
 
Die Spalte Feldwert importieren zeigt an, wie die Daten importiert werden. Verwenden Sie die Pfeilschaltflächen, um durch die Daten zu blättern.
Um ein von Ihnen ausgewähltes Feld der Auswahl an Importfeldern hinzuzufügen, klicken Sie OK. Sie gelangen zurück zum Hauptdialog.
Workflow-Erweiterungen
Cumulus bietet verschiedene Möglichkeiten, Ihren Workflow zu verbessern. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie Sie Etiketten und Bewertungen mit Sternen verwenden, um Ihre Assets schnell zu sortieren, zu organisieren und filtern. Eine Beschreibung, wie Sie das Feature Benutzerkommentare für Voransichten verwenden, siehe „Benutzerkommentare".
Etikettierung
Der Datensatzfeldtyp Etikett ermöglicht Benutzern, Datensätze durch das Zuordnen von Farben zu etikettieren. Jeder Cumulus Katalog bietet ein Standard-Etikett-Feld und der Benutzer kann weitere Felder dieses Typs hinzufügen. Für jedes Feld dieses Typs kann der Benutzer Farben festzulegen.
Der Etikett-Editor im Fenster Eigenschaften dieses Feldtyps ermöglicht die Auswahl von Etikett-Farben. Zusätzliche Farben können über ein Fenster zur Farbauswahl bestimmt werden.
Etikett-Felder können in allen Ansichten angezeigt werden. Für einige Ansichten können die Farben eines ausgewählten Etikett-Feldes als Hintergrund des gesamten Datensatzes oder des Datensatznamens angezeigt werden.
Selbstverständlich kann ein Etikett-Feld selbst in einer Ansicht angezeigt werden. Um Ansichten so einzurichten, dass sie Etiketten anzeigen:  Cumulus / Bearbeiten > Einstellungen > Datensatz-Ansichten-Sets.
Die Etikett-Farbe für einen Datensatz kann im Infofenster über eine Auswahlliste oder über eine Menüoption des Menüs Asset gesetzt werden.
Die Menüoption Etikett zuordnen steht nur dann zur Verfügung, wenn die Auswirkungen der Zuordnung eines Etiketts sofort für den Benutzer sichtbar sind. Das heißt, dass die Option nur dann zur Verfügung steht, wenn mindestens ein Etikett-Feld im Katalog enthalten ist und wenn mindestens ein Etikett-Feld in der aktuellen Ansicht enthalten ist oder als Hintergrund für Datensätze (gesamter Datensatz oder Datensatzname) für die aktuelle Ansicht aktiviert ist.
Die Menüoption bezieht sich auf das Etikett, das in der aktuellen Ansicht als Hintergrund aktiviert ist. Wenn kein Etikett als Hintergrund aktiviert ist oder für Ansichten, die kein Etikett als Hintergrund zulassen, wird die Menüoption das Etikett vom ersten Etikett-Feld der aktuellen Ansicht zuordnen. (Die Reihenfolge bezieht sich auf die Felderliste in den Einstellungen der Ansicht im Fenster Einstellungen­.)
Im Infofenster wird ein Etikett-Feld als Drop-down-Liste angezeigt. Die aktuelle Farbe ist der angezeigte Listeneintrag und die weiteren Farben sind in der aufzuklappenden Liste enthalten. Um eine Farbe auszuwählen, öffnen Sie die Liste und wählen die gewünschte Etikett-Farbe aus. Um eine Etikettierung zu entfernen, öffnen Sie Liste und wählen den Eintrag kein Wert.
Beim Drucken von etikettierten Datensätzen werden die Etikettierungen so ausgedruckt wie angezeigt (wenn das Etikett-Feld in der Liste der zu druckenden Felder enthalten ist).
HINWEIS: Mehrere Etikettierungs-Systeme
Jeder Katalog kann sein eigenes Etikettierungs-System haben. Aber lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie mehrere Etikettierungs-Systeme einsetzen. Wenn Sie mit mehreren Katalogen in einer Kollektion arbeiten, möchten Sie vielleicht keine unterschiedlichen Farben durch individuelle Etikettierungs-Systeme der verschiedenen Kataloge haben. Etikett-Felder mit demselben Namen können in verschiedenen Katalogen enthalten sein, aber ihre Farben können unterschiedlich definiert sein und das könnte zu Verwirrungen führen. Die Datensätze werden immer die Etikett-Farben anzeigen, die für den Katalog festgelegt sind, aus dem sie stammen. Aber wenn Sie mehrere Datensätze ausgewählt haben, die aus verschiedenen Katalogen mit unterschiedlichen Etikettierungs-Systemen stammen, ist die Menüoption Etikett zuordnen selbstverständlich deaktiviert.
Sie können nach etikettierten Datensätzen suchen und die durchgeführte Suche als Suchabfrage speichern.
HINWEIS: Ändern der Etikett-Farbe
Der Wert eines jeden Etiketts wird durch die Etikett-Farbe definiert. Bedenken Sie beim Ändern einer Etikett-Farbe, dass gespeicherte Suchabfragen, die sich auf das geänderte Etikett beziehen, entsprechend aktualisiert werden müssen, sodass sie sich auf den neuen Farbwert beziehen.
Wertung
Der neue Feldtyp Wertung ermöglicht Benutzern, Assets oder Datensätze zu bewerten. Ob diese Funktion verwendet wird, um die Datensätze und/oder die Assets, die sie repräsentieren, zu bewerten, bleibt dem Benutzer überlassen. Ebenso entscheidet der Benutzer, ob diese Funktion dazu verwendet wird, den Wert oder die Qualität eines Assets anzugeben. Jeder Cumulus Katalog hat ein Standard-Wertungs-Feld (Feldname und Typ: Wertung) und der Benutzer kann weitere Felder dieses Typs hinzufügen. Zum Beispiel kann es für jedes Mitglied eines Bewertungs-Teams ein Feld geben.
Wertungen werden mit Sternsymbolen angezeigt. Ein Wertungs-Feld kann in der Text­ansicht, Miniaturansicht, Infoansicht und im Infofenster angezeigt werden. Es wird als Reihe angezeigt, die fünf Sterne enthält. Der Wert für die Wertung eines Datensatzes kann durch Klicken im Info­fenster oder über eine Menüoption im Menü Asset bestimmt werden. Die Menüoption verwendet das erste Feld des Typs Wertung der aktuellen Ansicht. (Die Reihenfolge bezieht sich auf die Felderliste in den Einstellungen der Ansicht im Fenster Einstellungen.)
Im Infofenster setzt das Klicken auf einen Stern in der Reihe die Wertung sofort auf den ausgewählten Wert. Klicken direkt links neben dem ersten Stern entfernt den gesetzten Wert.
Im Suchfenster wird ein Feld vom Typ Wertung als Spalte angezeigt, die für jede Wertungsmöglichkeit eine Reihe enthält. So können Benutzer einfach nach Datensätzen mit derselben Wertung suchen.
Beim Drucken von bewerteten Datensätzen werden die Wertungen so ausgedruckt wie angezeigt (wenn das Wertungs-Feld in der Liste der zu druckenden Felder enthalten ist).
Workflow-Automation mit Cumulus­
Cumulus bietet umfangreiche Funktionen, die Ihre Arbeitsabläufe erleichtern. Dazu gehören neue Aktions-Typen. Ihre Arbeitsabläufe können Sie automatisieren mit:
Trigger
Ein Trigger ist eine gespeicherte Prozedur, die automatisch aktiviert wird, wenn ein bestimmtes Ereignis passiert. Typisch sind drei Ereignistypen, die einen Trigger aktivieren: Löschen, Einfügen oder Aktualisieren. (Näheres siehe unten.) Trigger können eingesetzt werden, um verschiedenste Aufgaben auszuführen, wie zum Beispiel Kataloge, Datensätze und Kategorien überwachen. Cumulus Trigger vervollständigen die Möglichkeiten, die der Cumulus Scheduler bietet. Der Scheduler kann ein Ereignis auslösen, das einen Cumulus Trigger aktiviert.
Trigger können für Kataloge, Datensätze und Kategorien eingesetzt werden. Cumulus Trigger werden bestimmt durch:
Trigger-Ereignisse für einen Katalog können Ereignisse sein, die den Katalog selbst betreffen (geänderte Katalogeinstellungen), oder Ereignisse, die alle Datensätze oder alle Kategorien des Katalogs betreffen.
Ereignistypen, die für alle Datensätze oder alle Kategorien eines Katalogs ausgewählt werden können, sind:
Ähnliche Ereignistypen können für Datensätze oder Kategorien ausgewählt werden. Ereignistypen, die für eine(n) ausgewählte(n) Kategorie oder Datensatz ausgewählt werden können:
Welche Trigger-Aktionen zur Verfügung stehen, ist abhängig davon, zu welchem Cumulus Server man verbunden ist. Die verfügbaren Aktionen sind in einem speziellen Ordner gespeichert. Folgende Trigger-Aktionen sind vorkonfiguriert in Cumulus enthalten:
HINTERGRUND-INFORMATION: Weitere Trigger-Aktionen
Trigger-Aktionen basieren auf Modulen, die als ESPs implementiert sind. Wenn Sie mehr als eine Trigger-Aktion zur Verfügung haben wollen, schauen Sie nach, ob Cantos Partner solche anbieten oder kontaktieren Sie den CDP Support, um zu erfahren, wie man ein ESP entwickelt, das sich als Trigger-Aktion zeigt.
VORAUSSETZUNGEN: Trigger können nur von Benutzern erstellt oder geändert werden, die die entsprechenden Rechte haben. Um eigene Trigger zu erstellen oder zu bearbeiten, braucht der Benutzer – abhängig von der Art des Triggers – eines oder alle der folgenden Rechte:
Diese Rechte für einen Benutzer werden im User Manager gesetzt (Rechte > Applikationsrechte). Mit Enterprise können diese Rechte auch für ausgewählte Datensätze oder Kategorien einzeln vergeben werden. Denken Sie daran, dass individuelle Datensatz- oder Kategorierechte die allgemeinen Rechte, die ein Benutzer für Datensätze oder Kategorien eines Katalogs hat, erweitern.
Das Recht Trigger Administrator (das unter Rechte > Administratorrechte gesetzt wird) erlaubt einem Benutzer, alle Trigger eines Katalogs zu verwalten. Ein Benutzer mit diesem Recht erhält eine zusätzliche Option angezeigt, wenn er das Fenster Eigenschaften für einen Datensatz, eine Kategorie oder einen Katalog öffnet. Diese Option nennt sich Alle Trigger anzeigen. Wenn diese Option aktiviert ist, werden dem Benutzer alle Trigger angezeigt und zusätzlich eine Spalte, die die Namen der Benutzer angibt, denen die Trigger „gehören” (Name des Benutzers, der ihn erstellt hat).
Trigger für Datensätze und Kategorien erstellen
Um Trigger für Datensätze/Kategorien einzurichten:
 
1.
2.
Öffnen Sie das Kontextmenü für diese Datensätze/Kategorien (mit der rechten Maustaste / STRG-Taste + Maus) und wählen Sie Eigenschaften. Das Fenster Eigenschaften wird geöffnet.
3.
Der Bereich Trigger zeigt die Trigger an, die Sie erstellt haben.
HINWEIS: Alle Trigger anzeigen
Wenn Sie das Recht Trigger Administrator haben, steht Ihnen die Option Alle Trigger anzeigen zur Verfügung. Wenn diese Option aktiviert ist, zeigt der Bereich Trigger alle Trigger an, die es für den Katalog gibt, aus dem der Datensatz/die Kategorie stammt.
4.
Klicken Sie Hinzufügen. Das Fenster Trigger hinzufügen wird geöffnet. Es listet die verfügbaren Ereignistypen.
5.
6.
Wenn Sie Etwas gelöscht wählen, wird der Trigger aktiviert, sobald der ausgewählte Datensatz oder die ausgewählte Kategorie gelöscht wird. Klicken Sie auf Weiter. Da dieser Ereignistyp nicht konfiguriert werden kann, wird ein Fenster zum Auswählen der Aktion, die dem Ereignis folgen soll, angezeigt.
Wenn Sie Wert für Feld geändert wählen, wird der Trigger aktiviert, sobald der Wert eines Feldes des ausgewählten Daten­satzes oder der ausgewählten Kategorie geändert wird. Um dieses Feld zu bestimmen, klicken Sie Weiter. Das öffnet ein Fenster, der Ihnen ermöglicht, ein bestimmtes Feld auszuwählen.
– Wenn Änderungen in einem beliebigen Feld den Trigger aktivieren sollen, klicken Sie auf Weiter.
– Wenn nur Änderungen in einem bestimmten Feld den Trigger aktivieren sollen, aktivieren die Option Warten auf Änderungen in einem bestimmten Feld. Dann können Sie ein Feld bestimmen.
Wählen Sie das Feld aus.
HINWEIS: Trigger können von bestimmten Feldwerten abhängig sein. Der Trigger wird in diesem Fall ausgelöst, wenn der Feldwert auf einen zuvor festgelegten Wert geändert wird. Um diese Funktion zu nutzen und einen solchen Wert festzulegen, aktivieren Sie die Option Warte auf spezielle Bedingung und klicken dann auf Konfigurieren. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie den Wert definieren können, auf den der Trigger reagieren soll.
Legen Sie Ihre Bedingung fest und klicken auf OK, um diese Bedingung zu speichern.
Klicken Sie auf Weiter. Das öffnet ein Fenster zum Auswählen der Trigger-Aktion.
7.
8.
Wenn die ausgewählte Aktion konfiguriert werden kann, klicken Sie auf Weiter. Das öffnet ein Fenster zum Konfigurieren der Aktion. Konfigurieren Sie die Aktion. (Näheres siehe „Trigger-Aktionen konfigurieren­".)
9.
Klicken Sie auf Schließen. Der Trigger wird für Ihre Cumulus Installation registriert und aktiviert.
Trigger für Kataloge erstellen
Um Trigger für einen Katalog einzurichten:
 
1.
TIPP: Kategorien, die Kataloge repräsentierten sind in Fettschrift dargestellt.
2.
Öffnen Sie das Kontextmenü für diese Kategorie (mit der rechten Maustaste/ STRG-Taste + Maus) und wählen Sie Eigenschaften. Das Fenster Eigenschaften wird geöffnet.
3.
Der Bereich Trigger zeigt die Trigger an, die Sie erstellt haben.
HINWEIS: Alle Trigger anzeigen
Wenn Sie das Recht Trigger Administrator haben, steht Ihnen die Option Alle Trigger anzeigen zur Verfügung. Wenn diese Option aktiviert ist, zeigt der Bereich Trigger alle Trigger an, die es für den Katalog gibt.
4.
Klicken Sie Hinzufügen. Das Fenster Trigger hinzufügen wird geöffnet und fordert Sie auf, die Quelle für das Ereignis auszuwählen.
5.
6.
Klicken Sie auf Weiter. Das Fenster Trigger hinzufügen listet die Ereignistypen auf, die für die ausgewählte Quelle zur Verfügung stehen, und fordert Sie auf, einen auszuwählen.
7.
8.
Etwas gelöscht aktiviert den Trigger, sobald ein Datensatz oder eine Kategorie aus dem Katalog gelöscht wird. Klicken Sie auf Weiter. Da dieser Ereignistyp nicht konfiguriert werden kann, wird ein Fenster zum Auswählen der Aktion, die dem Ereignis folgen soll, angezeigt. Machen Sie weiter mit Schritt 9.
Etwas hinzugefügt aktiviert den Trigger, sobald ein Datensatz oder eine Kategorie dem Katalog hinzugefügt wurde. Klicken Sie auf Weiter. Da dieser Ereignistyp nicht konfiguriert werden kann, wird ein Fenster zum Auswählen der Aktion, die dem Ereignis folgen soll, angezeigt. Machen Sie weiter mit Schritt 9.
Wert für Feld geändert aktiviert den Trigger, sobald der Wert eines Feldes in den Datensätzen oder Kategorien geändert wird. Um dieses Feld zu bestimmen, kli­cken Sie Weiter. Das öffnet ein Fenster, der Ihnen ermöglicht, ein bestimmtes Feld auszuwählen.
– Wenn Änderungen in einem beliebigen Feld den Trigger aktivieren sollen, klicken Sie auf Weiter.

– Wenn nur Änderungen in einem bestimmten Feld den Trigger aktivieren sollen Trigger, aktivieren Sie die Option Warten auf Änderungen in einem bestimmten Feld. Dann können Sie ein Feld bestimmen.

Wählen Sie das Feld aus.
HINWEIS: Trigger können von bestimmten Feldwerten abhängig sein. Der Trigger wird in diesem Fall ausgelöst, wenn der Feldwert auf einen zuvor festgelegten Wert geändert wird. Um diese Funktion zu nutzen und einen solchen Wert festzulegen, aktivieren Sie die Option Warte auf spezielle Bedingung und klicken dann auf Konfigurieren. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie den Wert definieren können, auf den der Trigger reagieren soll.

Legen Sie Ihre Bedingung fest und klicken auf
OK, um diese Bedingung zu speichern.
Klicken Sie auf Weiter. Das öffnet ein Fenster zum Auswählen der Trigger-Aktion.
9.
10.
Wenn die ausgewählte Aktion konfiguriert werden kann, klicken Sie auf Weiter. Das öffnet ein Fenster zum Konfigurieren der Aktion. Konfigurieren Sie die Aktion. (Näheres siehe „Trigger-Aktionen konfigurieren­".)
11.
Klicken Sie auf Schließen. Der Trigger wird für Ihre Cumulus Installation registriert und aktiviert.
Trigger-Aktionen konfigurieren­
Welche Trigger-Aktionen zur Verfügung stehen, ist abhängig von dem Cumulus Server, zu dem Sie verbunden sind. Eine Aktion, die standardmäßig zur Verfügung steht, ist Mail Notifier, die Ihnen per E -Mail eine Nachricht schickt, sobald die Aktion angestoßen wurde. Wenn Sie Mail Notifier als Trigger Aktion beim Einrichten eines Triggers auswählen, wird folgendes Konfigurationsfenster angezeigt:
 
Sie können die Sprache auswählen, in der die Nachricht versendet werden soll (der Text ist im Mail Notifier ESP enthalten). Und wenn Sie das Recht Nach Benutzern suchen haben, können Sie bestimmen, ob weitere Cumulus Benutzer ebenfalls eine Benachrichtigung per E-Mail erhalten sollen: Wenn Sie wollen, dass weitere Benutzer eine E-Mail erhalten, klicken Sie auf die Schaltfläche Benutzer hinzufügen, um sie auszuwählen.
Sie können nach den Login-Namen (Benutzerkennungen) eingetragener Benutzer suchen. Geben Sie einen Suchwert (eine Zeichenfolge) ein und klicken Sie Finden. Das Ergebnis der Suche wird untenstehend aufgelistet. Wählen Sie die gewünschten Benutzer aus, und klicken Sie auf OK. Die Benutzer werden hinzugefügt.
TIPP: für den Benutzer-Administrator:
Das Recht Nach Benutzern suchen wird vergeben unter Datei > Administration > Server-Konsole > User Manager > Server-Rechte > Administrator-Rechte.
Cumulus Scheduler
Der Cumulus Scheduler ermöglicht Ihnen, Aufgaben, die automatisch von Cumulus ausgeführt werden sollen, zeitlich zu planen. Er spart Zeit und erhöht die Produktivität durch das Automatisieren sich wiederholender Aufgaben. Der Scheduler ermöglicht Ihnen, zeitraubende Funktionen außerhalb der Spitzenzeiten ausführen zu lassen und Routineaufgaben automatisch ausführen zu lassen. Kombiniert mit dem Cumulus Trigger Feature ist der Cumulus Scheduler ein mächtiges Tool, das Ihnen hilft, Routinevorgänge zu automatisieren und Ressourcen zu sparen.
Der Cumulus Scheduler besteht aus dem Scheduler Manager und der Scheduler Server-Applikation. Der Scheduler Manager ermöglicht Ihnen die Aufgaben zu bestimmen, die von der Scheduler Server-Applikation ausgeführt werden sollen. Der Scheduler Manager gehört zur Cumulus Server Konsole. Weitere Informationen über den Cumulus Scheduler finden Sie im Administrationshandbuch Ihrer Cumulus Edition.
Verwalten von Asset-Beziehungen­
Cumulus kann Assets verwalten, die miteinander in Beziehung stehen, und stellt eine Benutzungsoberfläche zur Verfügung, die diese Beziehungen anzeigt, und den Benutzern ermöglicht, Beziehungen zwischen Assets zu bestimmen.
Beziehungstypen
Beziehungen können sehr unterschiedlich sein, es gibt hierarchische Beziehungen und flache Beziehungen. In einer hierarchischen Beziehung gibt es immer ein Element, das speziell ist, ob es nun ein Ober-Element oder ein bevorzugtes Element ist. Ein Element ist vielleicht der Ursprung oder die Quelle eines anderen... Folgende Typen von hierarchischen Beziehungen zwischen Assets werden von Cumulus unterstützt:
1.
2.
3.
4.
Zusätzlich zu den hierarchischen Beziehungen könnten Sie auch eine Gruppe von gleichrangigen Assets festlegen wollen. Assets, die Sie in Bezug auf ein bestimmtes Thema oder eine Aufgabe gruppieren wollen, ohne eines zu bevorzugen. Für diese Anforderung bietet Cumulus Folgendes: Ordnen Sie die Assets derselben Kategorie zu. Diese bekannte Art, Gruppen zu bilden, wurde im Cumulus 7 Management von Asset-Beziehungen berücksichtigt (als Beziehungstyp 5).
Ein weiterer Beziehungstyp zwischen Assets sind die Versionen, die von einem Versionskontrollsystem­ (z. B. Cumulus Vault) verwaltet werden. Dieser Beziehungstyp wird vom Konzept zur Verwaltung von Asset-Beziehungen in Cumulus 7.0 nicht berücksichtigt. Benutzen Sie das Fenster Versionshistorie, wenn Sie Versionen eines Assets sehen wollen. (Näheres siehe „Versionshistorie für ein Asset".)
Wie erkennt Cumulus Beziehungen zwischen Assets
1.
2.
Referenz – Das Cumulus AXR Feature (Asset Cross References) erkennt beim Katalogisieren, ob ein Asset Querverweise auf andere Assets enthält.
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Die Informationen über die Beziehungen eines Assets sind in dem Datensatz des Assets gespeichert.
TECHNISCHE SPEZIALINFORMATIONEN:  
Die Informationen über die Beziehungen eines Assets werden in den Datensatzfeldern Zugehörige Ober-Assets und Zugehörige Unter-Assets gespeichert. Das Feld Zugehörige Unter-Assets speichert die Informationen, die in den Assets enthalten sind, referenziert werden, von diesem Asset abstammen oder als Alternativen bestimmt wurden. Das Feld Zugehörige Ober-Assets dagegen speichert Informationen darüber, in welchen anderen Assets das Asset enthalten ist, referenziert wird oder von welchem Asset es abstammt oder welches Asset seine bevorzugte Alternative ist.
HINTERGRUND-INFORMATION:  
Asset-Speichermodule (AssetStores), die in Cumulus Datensätze für „enthaltene” Elemente erzeugen können, sind:  
Elemente
Seiten; QXP Seiten (aber D&D nicht möglich)
Seiten (aber D&D nicht möglich)
Seiten, Layouts (aber D&D nicht möglich)
Die Beziehungen zwischen Assets können sehr vielseitig sein.
Wie zeigt Cumulus die Beziehungen zwischen Assets an?
Mit einer geteilten Ansicht (Split View): Ein zusätzlicher Bereich kann unterhalb des Datensatzbereichs geöffnet werden. Dieser Unterbereich zeigt die Datensätze an, die in Beziehung stehen zu dem Datensatz, der im Hauptdatensatzbereich markiert ist. In welcher Beziehung die Assets des zusätzlichen Bereichs zu dem markierten Asset stehen, wird durch die Anzeigeoption bestimmt, die für den Unterbereich aktiv ist.
Beziehungen zwischen Assets anzeigen zu lassen, ist also einfach: Einen Datensatz markieren, einen Unterbereich öffnen und auswählen, was man dort sehen will.
Sie können auch mehrere Assets im oberen Bereich markieren und Sie können mehrere Unterbereiche öffnen. Jeder Unterbereich zeigt die Assets an, die zu dem jeweils im oberen Bereich markierten in Beziehung stehen. Die Art der Beziehung wird durch die gewählte Anzeigeoption bestimmt.
 
Wenn sich die Markierung im oberen Bereich ändert, dann ändert sich automatisch auch der Inhalt des unteren Bereichs.
Um einen neuen Unterbereich zu öffnen: Klicken Sie auf die Schaltfläche des aktuellen Bereichs. Um einen Unterbereich zu schließen: Kli­cken Sie auf die Schaltfläche des Bereichs. Um die Anzeige im Unterbereich zu aktualisieren: Klicken Sie auf die Schaltfläche des Unterbereichs.
TIPP: Größe von Bereichen ändern
Um die Größe von Bereichen zu verändern, drücken Sie die Taste  ALT /  Option und ziehen den Trennbalken. (Klicken Sie einfach nur den Trennbalken, wird nur die Größe des Hauptbereichs und des Bereichs unterhalb des Trennbalkens verändert.)
Ausblenden: Drücken Sie die Taste  ALT /  Option und doppelklicken Sie auf die Statusleiste eines Bereichs, wird der Bereich ausgeblendet, so dass nur noch die Statusleiste angezeigt wird und der darüberliegende Bereich den Platz ausfüllt. (Beim einfachen Doppelklick behält der obere Bereich seine Größe und der Hauptbereich wird vergrößert.) Ein Doppelklick in die Statusleiste des Hauptbereichs (oberster Bereich) blendet alle darunterliegenden Bereiche aus.
Einblenden: Drücken der Taste  ALT /  Option und ein Doppelklick in die Statusleiste eines ausgeblendeten Bereichs blendet den Bereich wieder ein. (Der Platz von dem darüberliegenden Bereich wird benutzt, wenn Sie nicht die Taste  ALT /  Option benutzen.) Ein Doppelklick in die Statusleiste eines Hauptbereichs blendet alle Bereiche unterhalb wieder ein.
Minimieren: Ein Doppelklick auf den Trennbalken eines Bereichs minimiert ihn bzw. stellt die Größe wieder her.
Für den Unterbereich können Sie ein Ansichten-Set, die Sortierreihenfolge und eine Option für den angezeigten Inhalt auswählen. In welcher Beziehung die angezeigten Assets zu den im oberen Bereich markierten stehen, können Sie in einem Menü auswählen, das standardmäßig folgende Optionen bietet:
Die Optionen Ausgewählte Asset, Den gleichen Kategorien zugordnete Assets und Mindestens einer gleichen Kategorie zugeordnete Assets sind immer in dem Menü eines Unterbereichs enthalten. Alle anderen Optionen können umbenannt, konfiguriert und nur bestimmten Benutzer zugewiesen sein. Die Liste der Optionen wird über Unterbereich-Filter-Einstellungen konfiguriert. So können Sie Wortwahl und Suchstrategien Ihren speziellen Anforderungen anpassen. Unterbereich-Filter werden im Fenster Einstellungen erstellt und bearbeitet ( Cumulus / Bearbeiten > Einstellungen > Unterbereich-Filter.) Für eine ausgiebige Beschreibung, wie man einen Unterbereich-Filter einrichtet, siehe „Unterbereich-Filter". Welchem Benutzer welche Unterbereich-Filter zur Verfügung stehen, legen Sie mit dem User Manager in den Eigenschaften eines Benutzers fest.
Informationen über die Beziehungen eines Assets können Sie in der Infoansicht oder im Asset-Infofenster erhalten. Wenn die Felder Zugehörige Unter-Assets und Zugehörige Ober-Assets den Einstellungen für die entsprechende Ansicht hinzugefügt werden (und deren Anzeige für mehr als eine Zeile konfiguriert ist), gibt es für jeden Beziehungstyp einen Bereich, der die Namen der zugehörigen Assets anzeigt.
Was sollten Sie weiterhin wissen?
In der geteilten Ansicht kann Cumulus nur in Beziehung stehende Assets anzeigen, die im selben Katalog katalogisiert sind, wie das ausgewählte, dessen Informationen Sie sich anschauen. Daher wird empfohlen, dass Sie eine einfache Kollektion verwenden und keine Kollektion, die mehrere Kataloge enthält, wenn Asset-Beziehungen für Ihre Arbeit eine Rolle spielen.
Nur Ober-Assets anzeigen
Wollen Sie weder enthaltene noch referenzierte Assets im Hauptbereich sehen? Wollen Sie nur die bevorzugte Alternative sehen und keine der anderen? Dabei hilft Ihnen Cumulus. Es bietet eine neue Anzeigeoption im Hauptdatensatzbereich. Sie können sich nur die Datensätze von „Ober-Assets” anzeigen lassen. Aber was sind „Ober-Assets”?
Ein „Ober-Asset” wird definiert durch:
Der Hauptdatensatzbereich bietet die Schaltfläche, die den Hauptbereich nur Datensätze von Ober-Assets anzeigen lässt. Wenn Sie diese Schaltfläche aktivieren, wird Ihre aktuelle Kollektion gefiltert und nur die Ober-Assets der Kollektion werden angezeigt. Auch nachfolgende Suchergebnisse werden nur Ober-Assets anzeigen. Wenn Sie die Schaltfläche deaktivieren, bleibt Ihre Kollektion erst einmal eine „gefilterte” Version, aber nachfolgende Suchergebnisse werden wieder alle passenden Assets anzeigen – unabhängig davon, ob sie Ober-Assets sind oder nicht.
TECHNISCHE SPEZIALINFORMATIONEN: Schaltfläche Nur Ober-Assets
Diese Schaltfläche kann nur aktiviert werden, wenn das Feld Zugehörige Ober-Assets für Volltextsuche indiziert ist. Grund: Die Suche, die mit dieser Schaltfläche gestartet wird, überprüft den Inhalt des Feldes Zugehörige Ober-Assets.
HINWEIS bei Migration: Das Feld Zugehörige Ober-Assets muss im Katalog enthalten sein und muss für die Volltextsuche aktiviert sein.
Alternativen zuordnen
Sie können Assets manuell zu Alternativen gruppieren. Wenn Sie sie als Alternativen gruppieren, müssen Sie ein Asset als bevorzugte Alternative bestimmen.
Wählen Sie die Datensätze der Assets, die Alternativen werden sollen, und wählen Sie Metadaten > Als Alternativen gruppieren. Danach werden Sie aufgefordert, die bevorzugte Alternative zu bestimmen. Wählen Sie aus den zuvor ausgewählten Datensätzen den aus, der die bevorzugte Alternative sein soll, und klicken Sie OK.
Um eine solche Beziehung zu löschen, müssen Sie entsprechende Einträge aus den Feldern Zugehörige Unter-Assets und Zugehörige Ober-Assets im Bereich Alternativen löschen.
Varianten zuordnen
Sie können einem Asset manuell Varianten zuordnen. Das Asset, dem eine Variante zugeordnet ist, wird Quelle der Variante genannt.
Wählen Sie die Datensätze der Assets, die Sie als Varianten einer Quelle zuordnen wollen, und wählen Sie Metadaten > Varianten zuordnen. Danach werden Sie aufgefordert, die Quelle anzugeben. Wählen Sie den Datensatz aus, der als Quelle zugeordnet werden soll, und klicken Sie OK.
Um eine solche Beziehung zu löschen, müssen Sie entsprechende Einträge aus den Feldern Zugehörige Unter-Assets und Zugehörige Ober-Assets im Bereich Varianten löschen.
AXR
AXR™ (Asset Cross References) ist die automatische Ermittlung von Asset-Querverweisen (Cross References) in Cumulus. Cumulus kann ermitteln, welche Assets in Verbunddokumenten wie Quark XPress, EPS, Adobe InDesign, Illustrator (Version 8, 9), Microsoft Word und PowerPoint platziert sind und referenziert werden.
AXR setzt voraus, dass der Filter, der für das Katalogisieren eingesetzt wird, AXR unterstützt (zum Beispiel der Compound Dokument, EPS oder InDesign Filter). AXR funktioniert nur für Assets in ein und demselben Katalog.
Mit einer Workgroup Standard-Installation müssen die referenzierten Assets katalogisiert sein, bevor Cumulus sie in einem Verbunddokument ermitteln kann. Und dafür ist das Feld Zugehörige Unter-Assets erforderlich, um die Informationen für das Feld Zugehörige Ober-Assets zu erhalten.
TIPP:  
Wenn das Datensatzfeld Zugehörige Unter-Assets nicht im Katalog enthalten war, als katalogisiert wurde, können Sie die Menüoption Datensatz aktualisieren aus dem Menü Datei verwenden, um die Assets erneut zu katalogisieren.
Mit Enterprise oder einem entsprechenden Add-on-Produkt, können Sie die AXR Katalogisieroption einsetzen. (Näheres siehe unten.)
Automatisches Katalogisieren referenzierter Assets
Es gibt Unterschiede zwischen AXR für eine Workgroup Standard-Installation und für Enterprise oder einer erweiterten Workgroup-Installation. Mit Enterprise und einer mit einem entsprechenden Add-on-Produkt erweiterten Workgroup-Installation bietet AXR eine Option, dass referenzierte Assets automatisch katalogisiert werden können, wenn sie von AXR ermittelt werden. Im Asset-Handling-Set wird bestimmt, ob referenzierte Assets, die nicht im Katalog enthalten sind, automatisch katalogisiert werden sollen. Wenn Sie beim Katalogisieren eines Assets, das Referenzen enthält, ein Asset-Handling-Set verwenden, für das im Bereich Katalogisieren die Option Auch referenzierte noch nicht katalogisierte Assets aktiviert ist, werden die referenzierten Assets automatisch im selben Katalogisierprozess auch katalogisiert.
TIPP: Optionen ‘Nur Hinzufügen’ und ‘Auch die referenzierten Assets...’ aktiviert!
Wenn Sie die Option Nur Hinzufügen verwenden und gleichzeitig die Option Auch die referenzierten Assets katalogisieren, die noch nicht katalogisiert sind aktiviert ist, sollten Sie auch die Option Duplikate ignorieren aktivieren. Sonst wird Cumulus die referenzierten Assets doppelt katalogisieren, wenn die referenzierten Assets in der Reihenfolge der ausgewählten Assets nach den Assets kommen, die die Referenzen enthalten.
Überlegungen zu Arbeitsabläu­fen
Unabhängig davon, ob Ihre Arbeitsgruppe nur aus Ihnen oder aus Ihnen und einem Dutzend anderer besteht, gestaltet das Befolgen einiger Richtlinien die Arbeitsabläufe wesentlich effektiver.
Katalog-Manager bestimmen
Am besten bestimmen Sie eine Person in Ihrer Arbeitsgruppe, die Dateien und Cumulus Kataloge verwaltet. Eine Person für die Verwaltung zu haben, gewährleistet Konsistenz und bietet Ihrer Arbeitsgruppe eine allen bekannte Informationsquelle für Dateien und Kataloge.
Effektive Namenskonvention für Dateien
Auch wenn man mit Cumulus einfach den Überblick über Assets behalten kann (durch die Miniaturen und ausgefeilten Suchmöglichkeiten), gibt es keinen Ersatz für ein gut durchdachtes Ablagesystem. Es gibt Situationen, in denen Sie ohne die komfortablen Möglichkeiten von Cumulus auf Dateien zugreifen müssen. Wenn Sie zum Beispiel die zusätzlichen Funktionen von Cumulus verwenden, um Ihre Arbeitsabläufe zu automatisieren, helfen konsistente und aussagekräftige Dateinamen nicht nur bei der schnellen und einfachen Fehlerbeseitigung. Durch sie wird sogar Funktionalität ermöglicht, die ohne solche Benennungen nicht möglich wäre.
Die Benennung Ihrer Dateien richtet sich dabei danach, welche Verwendung Sie für sie vorgesehen haben. Eine Nachrichtenagentur könnte sich zum Beispiel entscheiden, einen Namen einer Nachricht immer mit dem Eingangsdatum beginnen und mit dem Dateiformat enden zu lassen:
            2000-06-01-Wahlergebnis.txt
           2000-06-01-Wahlergebnis.tif
Das Datum am Namensanfang hat den Vorteil, dass die Dateien bei alphabetischer Sortierung chronologisch angeordnet werden. Dadurch können die automatisch ausgeführten Funktionen von Cumulus schneller Dateien nach Zeiträumen selektieren.
Eine Gruppe von Web-Designern könnte entscheiden, die Größe einer Bilddatei in den Namen aufzunehmen, um das Setzen von Größen-Tags für die HTML-Ausgabe zu erleichtern:
            MainPageBanner200x50.gif
Oder um dieses Handbuch als Beispiel zu verwenden: Dateinamen für Bildschirmabbildungen von Menüs und Fenstern beginnen entweder mit „M_“ oder „W_“, um anzuzeigen, zu welcher Plattform die jeweilige Abbildung gehört. So lautet für Mac OS X der Dateiname für das Menü Ablage:
            M_AblageMenue.tif
Die entsprechende Abbildung für Windows heißt:
            W_DateiMenue.tif
Die Unterscheidung zu Beginn des Namens erleichtert nicht nur, die Dateien auf den ersten Blick zu unterscheiden, sondern hilft auch, das Dateisystem verständlich und überschaubar zu gestalten. Diesem Beispiel folgend, können Sie nun bestimmt die Dateinamen in diesem Handbuch erraten. Eine einheitliche und verständliche Namenskonvention zu entwickeln, wird sich als Vorteil für Sie und Ihre Arbeitsgruppe erweisen.
Effektive Namenskonvention für Ordner
Verwenden Sie eine ähnlich überschaubare Namenskonvention für Ihre Ordner- bzw. Verzeichnisstrukturen. Cumulus kann die Ordnerhierarchie übernehmen, um beim Katalogisieren neue Kategorien zu erstellen. Sie können viel Zeit sparen, wenn Ihre Ordnerstruktur zur Identifizierung Ihrer Dateien beiträgt.
Einige Benutzer werden ihre Dateien lieber nach Dateitypen als nach Projekten in Ordnern speichern. Denn ein Soundclip mit Publikumsapplaus kann für viele Projekte eingesetzt werden, aber er wird immer ein Soundclip bleiben. Verwenden Sie Cumulus Kategorien, um Ihre Assets mit einem oder mehreren Projekten zu verbinden.
Kataloge plattformübergreifend verwenden
Cumulus Kataloge können im Allgemeinen plattformübergreifend verwendet werden. Daher bleibt es Ihnen überlassen, bei der Benennung der Kataloge die Namenskonvention für die Plattformen einzuhalten, auf denen Sie Ihre Kataloge einsetzen möchten.
Bedenken Sie dabei, dass der Name des Katalogs und der Name der Katalogdatei zwei verschiedene Sachverhalte sind. Für die Plattformkompatibilität ist der Name der Katalogdatei entscheidend. (Siehe „Kataloge umbenennen”.)
Schauen Sie in der Dokumentation des jeweiligen Betriebssystems nach den erlaubten Zeichen für diese Benennung. Hier ein wichtiger Hinweis:
Folgende Zeichen können problemlos für alle Plattformen verwendet werden, auf denen Cumulus läuft: alle Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, alle Zahlen, der Bindestrich (-) und der Unterstrich (_).